Nico Rosberg

Nico Rosberg erblickte am 27. Juni 1985 in Wiesbaden das Licht der Welt. Der Sohn des finnischen Formel 1-Weltmeisters Keke Rosberg war quasi von Geburt an mit dem Rennsportvirus infiziert. Bereits als Sechsjähriger sammelte er seine ersten Erfahrungen im Kart. Mit 16 Jahren hatte er sich bis in die höchste Klasse des Kart-Sports, die internationale Formula Super A, vorgekämpft.

Sein riesiges Talent brachte ihm 2002 ein Cockpit in der Formel BMW ein. Dort trat er für Team Rosberg, den Rennstall seines Vaters, an. Dass er den Platz nicht aufgrund seines Nachnamens erhalten hatte, stellte Nico mit dem Gewinn der Meisterschaft unter Beweis. Noch im selben Jahr durfte er als Belohnung für seine Leistungen seinen ersten Formel 1-Schnuppertest für das Williams F1 Team absolvieren. Mit 17 Jahren war er der bis dahin jüngste Fahrer hinter dem Steuer eines Formel 1-Boliden.

Erst ein Jahr später bekam Nico seinen Führerschein ausgestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich in der Formel 3 Euroserie längst einen Namen gemacht. Als der französischen Rennstall ART Grand Prix ihn 2006 für die GP2 unter Vertrag nahm, gab es für Nico kein Halten mehr. Bereits in seinem ersten Jahr ließ er die Konkurrenz hinter sich und krönte sich zum GP2-Champion. Abermals klopfte Frank Williams an seine Tür, diesmal um Nico einen Formel 1-Vertrag anzubieten.

Am 12. März 2006 gab Nico als Teamkollege von Mark Webber sein Formel 1-Debüt für Williams und beeindruckte mit einer sensationellen Aufholjagd sowie der schnellsten Rennrunde. Mit 20 Jahren, 8 Monaten und 13 Tagen ist er bis heute der jüngste Fahrer, dem dieses Kunststück gelang. Zudem zählt er zum elitären Kreis von vier Fahrern (Giuseppe Farina, Masahiro Hasemi, Jacques Villeneuve), denen es gelang, in ihrem ersten Grand Prix die schnellste Rennrunde zu erzielen.

Nach vier Jahren mit Williams suchte Nico eine neue Herausforderung und fand diese 2010 mit seinem Wechsel zum Silberpfeil-Werksteam MERCEDES GP PETRONAS. Bereits in seinem dritten Rennen für das Team stand Nico als Dritter auf dem Podium. Diesen Erfolg konnte er in China sowie beim Heimrennen des Rennstalls in Silverstone wiederholen.

Am 14. April 2012 feierte Nico beim Großen Preis von China seine erste Pole Position und einen Tag später seinen ersten GP-Sieg. Geschichtsträchtig war sein Sieg beim Großen Preis von Monaco 2013. Exakt 20 Jahre nach seinem Vater Keke gewann Nico das prestigeträchtige Rennen im Fürstentum. Mit den Siegen in Monaco sowie Großbritannien und insgesamt 171 WM-Zählern beendete Nico seine vierte Saison für MERCEDES AMG PETRONAS auf dem sechsten Gesamtrang.

Nach einem Zweikampf mit seinem MERCEDES AMG PETRONAS Teamkollegen Lewis Hamilton verpasste Nico in der Saison 2014 knapp seinen ersten WM-Titel in einem dramatischen Finale in Abu Dhabi. Nico erzielte als Vizeweltmeister fünf Siege, 15 Podestplätze, fünf schnellste Runden und gewann die neu eingeführte Pole Position Trophy. Insgesamt startete er in den 19 Rennen elf Mal von Startplatz eins. Zu den Höhepunkten von Nicos erfolgreichster Formel 1-Saison bislang zählten sein zweiter Sieg in Monaco in Folge sowie ein Heimsieg in Deutschland.

Das Jahr 2015 brachte Nico erneut eine beeindruckende, aber letztlich enttäuschende Saison. Sechs Siege, 15 Podestplätze, sieben Pole Positions und fünf schnellste Rennrunden bedeuteten für den Deutschen, dass er erneut knapp am erhofften Titelgewinn scheiterte. Eine Mischung aus Pech und einer besonders starken Form seines Teamkollegen Lewis Hamilton in der Anfangsphase der Saison sorgten dafür, dass für Nico drei Rennen vor Schluss wieder nur der Vizeweltmeistertitel blieb. Nico ließ sich davon jedoch nicht unterkriegen und schlug an den letzten drei Rennwochenenden des Jahres zurück. Dabei demonstrierte er Speed und Charakterstärke und schloss die Saison mit Erfolgserlebnissen ab.

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