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BERICHT: Auf zum nächsten Rennen!

BERICHT: Auf zum nächsten Rennen!

Die Silberpfeile nahmen in Monaco zum ersten Mal in dieser Saison keinen Pokal mit. Valtteri und Lewis beendeten einen harten Großen Preis von Monaco auf den Plätzen vier und sieben.

Valtteri: Es schmerzt, mein erstes Podium in Monaco verpasst zu haben

Valtteri ging von Startplatz drei ins Rennen und hielt im ersten Stint Kontakt zu den führenden Ferrari-Fahrern. Danach fiel der Finne aber auf Platz vier zurück, da Daniel Ricciardo länger draußen blieb und ihn so überholte.

Valtteri verbrachte den Rest des Rennens zwischen den beiden Red Bull-Piloten. Er konnte Ricciardo nicht mehr überholen, blieb aber vor Max Verstappen.

"Es schmerzt, mein erstes Podium in Monaco verpasst zu haben", sagte Valtteri. "Es war ein langes Wochenende und wir haben sehr hart gearbeitet. Umso enttäuschender ist es, dann nicht auf dem Podium zu stehen."

"Ich steckte im Verkehr fest, während Daniel (Ricciardo) freie Fahrt hatte. Das kostete mich schlussendlich den Podestplatz."

"Es war ein richtig hartes Wochenende für uns. Uns fehlte einfach die Pace. Ferrari war an diesem Wochenende sehr stark und aus welchem Grund auch immer, schienen ihre Autos einfacher zu handeln zu sein. Uns erwartet also jede Menge Arbeit. Wir müssen daraus unsere Lehren ziehen, aber die Saison ist noch lang."

"Hoffentlich bleibt dies unser schlechtestes Wochenende in dieser Saison. In Kanada sollte es anders aussehen."

Lewis: Wir werden die Roten beim nächsten Rennen ganz sicher angreifen

Nach einem schwierigen Qualifying am Samstag startete Lewis von Platz 13. Mit einer exzellenten Strategie des Teams sowie einer Reihe von superschnellen Rundenzeiten, als es darauf ankam, überquerte er die Ziellinie als Siebter. In der Schlussphase setzte er Carlos Sainz unter Druck, fand aber keinen Weg vorbei am Toro Rosso.

"Ich bin richtig glücklich, dass ich mich bis auf Platz sieben vorkämpfen konnte", sagte Lewis. "Die Strategen sagten voraus, dass Platz zehn heute wohl das Maximum sein würde. Deshalb fühlt es sich großartig an, dieses Ziel übertroffen zu haben. Wenn man bedenkt, von wo ich nach einem schrecklichen Samstag gestartet bin, sind sechs Punkte eine gute Aufholjagd. Überholen war heute unmöglich."

"Ich versuchte am Ende alles, um an Carlos (Sainz) vorbeizukommen! Ich bin aber dankbar dafür, dass ich Platz sieben einfahren konnte. Ich meldete mich am Ende im Funk zu Wort, um sicherzustellen, dass das Team weiß, dass dieser Kampf noch nicht vorbei ist. Wir werden die Roten beim nächsten Rennen in Kanada ganz sicher angreifen. Das ist ein echtes Duell, aber es sind noch immer 14 Rennen zu fahren."

Toto: Ferrari dominierte das Rennen heute

Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff lobte beide Fahrer, immerhin hatten die roten Autos an diesem Wochenende die Oberhand.

"Ferrari dominierte das Rennen heute. Zu dieser Performance müssen wir ihnen gratulieren. Unsere Aufgabe ist es jetzt, dieses Wochenende zu analysieren und zu verstehen, was mit uns passiert ist."

"Heute ging es um Schadensbegrenzung. Das haben die Fahrer so gut sie konnten umgesetzt. Valtteri fuhr ein kontrolliertes und konstantes Rennen. Er hatte Pech, dass er Platz drei bei den Boxenstopps verloren hat. Aber mit zwei Autos hatte Red Bull die Chance, ihn in die Zange zu nehmen, und das ist ihnen gelungen. Wir hatten Verstappen erfolgreich im Griff, aber dann konnte Ricciardo einige entfesselte Runden fahren. Damit konnten wir nicht mithalten."

Toto: Wir haben den Schaden eingegrenzt

"Lewis leistete großartige Arbeit und nutzte jede Gelegenheit, die sich ihm bot. Er verbesserte sich auf Platz sieben, was unter diesen Umständen heute das Maximum für ihn war. Im späteren Rennverlauf gab es auf den superweichen Reifen auch Ansätze von konkurrenzfähigen Rundenzeiten. Aber die Realität ist, dass wir an diesem Wochenende mal im Arbeitsfenster der Reifen waren und mal nicht. Dadurch war unsere Performance insgesamt nicht konstant genug.

"Wir haben den Schaden eingegrenzt und müssen jetzt hart daran arbeiten, unsere Schwächen zu verstehen, um dann in Montreal in zwei Wochen gestärkt zurückzuschlagen."

James: Beide Fahrer gaben heute alles

Nach einem harten Wochenende für das Team sagt der Technische Direktor James Allison, dass es entscheidend für die Silberpfeile ist, beim nächsten Rennen in Montreal zurückzuschlagen.

"Beide Fahrer gaben heute alles, um so viele wertvolle WM-Punkte wie möglich einzufahren", sagte James. "Es ist aber klar, dass wir ihnen an diesem Wochenende nicht das Material zur Verfügung gestellt haben, das sie gebraucht hätten, um besser zu sein."

"Hinter uns liegt eine harte Woche. Jetzt müssen wir alles in der Fabrik analysieren und sicherstellen, dass wir alles in unserer Macht Stehende unternehmen, damit dies unser schwächstes Ergebnis in diesem Jahr bleibt. Dafür müssen wir in Kanada zu unserer Form zurückfinden."

Die spannende Formel 1-Saison 2017 geht in vierzehn Tagen in Montreal in die nächste Runde. Dann kehren die Silberpfeile beim Kanada Grand Prix auf dem Circuit de Gilles Villeneuve auf die Strecke zurück.

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