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KOLUMNE: Beängstigende Symmetrien

KOLUMNE: Beängstigende Symmetrien

Wenn jemand die Geschichte dieses Rennwochenendes in Montreal erzählt, wird sie zweifelsohne so klingen, als ob sie von vorneherein für die Sterne geschrieben wurde.

Rückblickend ist es eine wundervolle Sache

Rückblickend ist es immer eine wundervolle Sache. Aber das ist eben Murphys Gesetz – und es schlägt stets im unmöglichsten Moment zu. Zum Glück blieb uns dies in Kanada für 70 Runden erspart...

Als wir in den Straßen von Montreal ankamen, wusste jeder, dass dieses Wochenende für Lewis ein ganz besonderes war. Seit seiner ersten Pole und seinem ersten Sieg auf diesem glatten Asphalt des Circuit Gilles Villeneuves im Jahr 2007 hat er ein Jahrzehnt unerwarteter Erfolge hinter sich gebracht.

Wir erinnerten an diesen Moment mit einem speziellen Film auf dem Podium und Lewis sprach offen über seine Erinnerungen – wie er auf die Menschenmenge herunterblickte und seinen Dad hinaufstrahlen sah.

Die Bühne war für eine denkwürdige Performance von Lewis bereitet

Der Junge von 2007 ist nun ein Mann. Selbstsicher in seinen Entscheidungen, entschlossen, seinen eigenen Weg zu gehen. Der schützende, elterliche Arm ist einem Champion gewichen, der in die Geschichte der Formel 1 eingegangen ist. An so einem bedeutenden Wochenende war die Bühne für eine denkwürdige Performance von Lewis bereitet. Und wie er die ablieferte.

Wenn die Straßen von Monte-Carlo das “Wohnzimmer” seines großen Idols Ayrton Senna waren, dann ist das Asphaltband auf der Ile Notre-Dame das von Lewis. Die schnellste je gefahrene Runde auf dieser Strecke brachte Lewis am Samstagnachmittag seine 65. Pole. Damit zog er mit dem großen brasilianischen Champion gleich. Unheimlicher Weise fuhr Lewis seine 65. Pole mit 0,330 Sekunden Vorsprung ein – bei seiner letzten Polen in Imola 1994 hatte Senna einen Vorsprung von 0,337 Sekunden.

Während der Samstag der Tag der 65 war, war am Sonntag die umgedrehte 56 die magische Zahl – die Anzahl an F1-Siegen, die Lewis jetzt angesammelt hat. Es war sein sechster Sieg in Montreal, womit er mit der Anzahl an Monaco-Siegen von Ayrton gleichzog.

Das Pendel schlug in dieser fantastischen Saison erneut um

Aber die Symmetrien setzten sich auch zwischen Mercedes und Ferrari fort. Beim „Desaster“ von Monaco kamen unsere Autos auf die Plätze vier und sieben. Sie sammelten 18 Punkte, während Ferrari die volle Punktzahl (43) mitnahm.

Aber das Pendel schlug am Sonntag in dieser fantastischen Saison erneut um. Jetzt waren wir dran, einen Doppelsieg einzufahren, während Ferrari... genau, die Plätze vier und sieben belegte. Wir wissen, wie sich das anfühlt, Jungs.

Jetzt liegen sieben Rennen hinter uns, 13 sind noch zu fahren. Etwas mehr als ein Drittel ist vorbei. Aber beide Titelkämpfe sind wunderbar ausgeglichen. Wir haben 222 Punkte, im vergangenen Jahr waren es nach sieben Rennen 223.

Denkt daran, wir hatten 2016 einen Doppelausfall und null Punkte. Diese Symmetrie wollen wir in diesem Jahr besser nicht wiederholen... ;)

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