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Am Kommandostand: Der Montreal Strecken Guide

Am Kommandostand: Der Montreal Strecken Guide

Paddys Ausblick

Monaco war ein weiteres fantastisches Wochenende für unser Team. Wir gingen mit verhaltenem Optimismus in das Rennwochenende und waren nicht ganz davon überzeugt, dass unser Auto den gleichen Performance-Vorteil haben würde wie bei den vorangegangenen Saisonrennen. Umso schöner war es, dann solch ein Ergebnis einzufahren, ganz besonders angesichts der großen Anstrengungen, die jeder in die Vorbereitung für die speziellen Herausforderungen dieses Rennens gesteckt hatte. Jetzt geht es nach Kanada auf eine weitere ungewöhnliche Strecke, deren Charakteristik genau entgegengesetzt zu jener von Monte Carlo ist. Auf dieser Strecke kommt es auf die Leistung an und wir freuen uns darauf, zu erleben, wie das Mercedes-Benz Hybrid-Paket sich auf diesem Streckentyp schlagen wird. Mit Blick auf die hohe Belastung einiger Komponenten kommt auch der Haltbarkeit eine wichtige Bedeutung zu. Dieses Wochenende stellt die Power Unit in vielen Bereichen auf den Prüfstand. Nach dem Rennen in Monaco gab es wegen des Ausfalls von Valtteri Bottas einige Bedenken, aber das Team in Brixworth hat extrem hart gearbeitet, um das Problem zu verstehen und sicherzustellen, dass es in allen Motoren behoben wird. Wir sind zuversichtlich, dass es so sein wird. Montreal ist eine Strecke, auf der sich Lewis schon immer auszeichnen konnte. Er und Nico sind in absoluter Bestform und wir erwarten, dass sie sich auch im Verlauf dieses Wochenendes gegenseitig antreiben werden. Dafür muss ihnen das Team wie gewohnt ein gutes Paket mit einer ebenso starken Zuverlässigkeit zur Verfügung stellen. Wir werden eine Reihe an Updates für das Auto ausprobieren, sowohl an der Power Unit als auch auf der Aerodynamikseite. Uns erwartet also ein interessantes Wochenende. Montreal ist ein fantastischer Ort, der für großartigen Rennsport, gutes Wetter und eine lebhafte Atmosphäre mit sehr begeisterungsfähigen Fans steht. Wir sind sehr gespannt auf das kommende Wochenende.

Montreal: Am Kommandostand

Überblick

Kanada ist ein starker Kontrast zu den vorangegangenen Rennen dieser Saison in Spanien und Monaco. Während Barcelona als Referenzpunkt für die Gesamtperformance eines Autos angesehen wird, sind die Straßen von Monte Carlo absolut einzigartig. In Montreal sehen sich die Teams neuen Herausforderungen gegenüber: Hohen Anforderungen an die Höchstgeschwindigkeit sowie starke Bremszonen. Obwohl eine Runde auf dem Circuit Gilles-Villeneuve verhältnismäßig kurz ist, könnte die Streckencharakteristik größere Performanceunterschiede zwischen den Autos aufzeigen, als dies bislang in dieser Saison der Fall gewesen ist.

Bremsen

Die Bremsen sind einer der Schlüsselbereiche in Kanada. Sie werden an verschiedenen Stellen der Strecke stark belastet, vor allem mit starken Bremsmanövern am Ende von langen Vollgaspassagen. Eine der wichtigsten Aufgaben des Wochenendes wird es sein, die Bremsen so gut wie möglich zu schonen.

Power Unit

Der Circuit Gilles-Villeneuve ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke. Abgesehen von den langen Geraden und der schnellen Streckencharakteristik ist das Herausbeschleunigen aus den langsameren Kurven, ganz besonderes aus der Haarnadel, entscheidend. Gleichzeitig gehört der Benzinverbrauch auf dieser Strecke zu den höheren in diesem Jahr, weshalb es hier umso mehr auf einen niedrigen Verbrauch ankommen wird.

Überholen

Anders als in Monaco sind Überholmanöver in Kanada durchaus verbreitet, da der DRS-Effekt hier verhältnismäßig groß ist. In Kombination mit den starken Bremszonen sollte dies für gute Überholmöglichkeiten sorgen.

Streckenoberfläche

Über den Winter gibt es oftmals Probleme mit der Streckenoberfläche des Circuit Gilles-Villeneuve. Das zeigt sich am meisten in Kurve zehn, der Haarnadel, wo sich der Asphalt rund um den Scheitelpunkt gerne ablöst. Aus diesem Grund wird die Strecke häufig neu asphaltiert und verändert sich dadurch beträchtlich. Eine Vorhersage, wie sich die Reifen an einem bestimmten Tag verhalten werden, wird dadurch schwieriger.

Reifen

Wie beim vorangegangenen Rennen in Monaco kommen bei diesem Rennen die weiche und die superweiche Reifenmischung zum Einsatz. In den Straßen von Monte Carlo verhielten sich diese Mischungen sehr gut. Es gab damit keine besonderen Schwierigkeiten. Die Strecke in Montreal belastet die Reifen jedoch viel härter und sollte diese Reifenauswahl vor eine ernstere Aufgabe stellen.

Wetter

Der Große Preis von Kanada war in der Saison 2011 im wahrsten Sinne des Wortes ein Regenrennen. Dies war jedoch das einzige Regenrennen in Montreal seit 2001. Natürlich gab es an einigen Wochenenden ein paar nasse Sessions, doch am Sonntag blieb es meistens trocken.

Zuverlässigkeit

Die Ausfallquote liegt in Montreal über dem Durchschnitt. So bedeutete die berühmte "Wall of Champions" mehr als nur einmal ein vorzeitiges Rennende für einige Fahrer, die ihre Autos nach zu starkem Kontakt mit den hohen Kerbs beschädigten. Einer der Hauptgründe für die vielen Ausfälle ist jedoch das Streckenlayout, das vor allem die Motoren stark belastet. Dabei spielt den Teams in die Karten, dass sie nach sechs Rennen einen neuen Getriebe-Zyklus beginnen. Einige Teams könnten sich auch dazu entscheiden, neue Motoren einzusetzen. Das könnte mit Blick auf die leistungshungrige Streckencharakteristik und die hohe Belastung der Teile als Vorteil angesehen werden.

Safety Cars

In Kanada ist die Safety Car-Wahrscheinlichkeit traditionell recht hoch, was angesichts der möglichen Zuverlässigkeitsprobleme keine Überraschung darstellt. Bei sechs der letzten neun Kanada Grands Prix gab es mindestens eine Safety Car-Phase während des Rennens - in der Saison 2011 waren es sogar fünf. Ähnlich wie im Albert Park in Melbourne ist es eine schwierige Aufgabe, ein ausgefallenes Auto schnell und sauber von der Strecke zu entfernen. An vielen Stellen ist selbst bei einem Ausfall in Folge eines technischen Defekts ein Safety Car-Einsatz notwendig, um das Rennen zu neutralisieren.

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