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    BERICHT: Ein Podestplatz in Monaco Eine fordernde Woche beim M...

Eine fordernde Woche beim Monaco GP endete mit einem Podestplatz für Lewis und P5 für Valtteri...

Was ist passiert?

-  Die Temperaturen fielen im Vergleich zu den Vortagen kühler aus. Der Himmel war bewölkt und vor dem Rennen fielen sogar einige Regentropfen.

-  Lewis ging von P3 ins Rennen, direkt hinter Red Bull-Fahrer Daniel Ricciardo und Ferrari-Pilot Sebastian Vettel. Valtteri startete von P5.

-  Die Top-5 verteidigten ihre Positionen am Start. Lewis hielt mit den beiden Führenden mit und holte sich dann in Runde 12 einen neuen Satz ultraSoft-Reifen. Valtteri wechselte in Runde 17 auf die SuperSofts.

-  Zu Beginn des zweiten Stints fiel Lewis leicht zurück, doch dann holte er die Führenden ein, da Ricciardo mit Motorproblemen kämpfte.

-  Valtteri verlor den Anschluss an die Top-4, holte dann aber auf Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen zur Rennmitte immer weiter auf.

-  Der Abstand an der Spitze betrug 20 Runden vor Schluss fünf Sekunden, dabei hatten die Top-4 mit den UltraSoft-Reifen zu kämpfen.

-  Lewis blieb an den Führenden dran und kam auf P3 ins Ziel - hinter Sieger Ricciardo und Vettel. Es war sein 122. F1-Podium. Valtteri wurde Fünfter.

-  Mercedes (178) verlässt Monaco mit 22 Punkten Vorsprung auf Ferrari (156). Lewis (110) führt in der Fahrer-WM mit 14 Zählern Vorsprung auf Vettel. Valtteri (68) belegt P4.

Was haben wir gelernt?

"Das war in vielerlei Hinsicht ein frustrierender Nachmittag. Wir beendeten das Rennen, wo wir es begonnen haben und hatten dabei nie die Chance, mehr zu erreichen", Trackside Engineering Director Andrew Shovlin.

"Unsere Stints auf den HyperSoft-Reifen waren mit beiden Autos schwach. Wir hatten zu Beginn mit Graining zu kämpfen und fielen dadurch zurück. Deshalb holten wir Lewis relativ früh herein, um auf die UltraSoft-Reifen zu wechseln und damit zu verhindern, dass er weiter Zeit verliert. Valtteri hatte ein ähnliches Problem, aber wir ließen ihn etwas länger draußen, da es sein Rennen nicht wirklich beeinträchtigte."

"Unsere WM-Rivalen gingen heute besser mit den HyperSoft-Reifen um. Das müssen wir jetzt verstehen und uns vor Montreal verbessern, da es dort wahrscheinlich noch kniffliger wird. Bei Valtteri entschieden wir uns dazu, den SuperSoft-Reifen zu verwenden, da Lewis das Gefühl hatte, dass der UltraSoft recht empfindlich war und sehr darauf geachtet werden musste."

"Mit Blick auf die Pace funktionierte es gut und Valtteri konnte die Autos vor sich recht schnell einholen. Leider gab es keinen Weg an ihnen vorbei und so erlebte er einen recht frustrierenden Nachmittag, an dem er 46 Runden lang hinter Kimi hergefahren ist."

"Lewis war besorgt, dass er mit den Reifen nicht zu Ende fahren würde können, da sie schon relativ früh abbauten. Aber danach stabilisierten sie sich und er konnte die Pace von Vettel, der ähnliche Schwierigkeiten zu haben schien, und Ricciardo, der Probleme mit seiner Power Unit hatte, mitgehen."

"Gegen Rennende schlossen die Mittelfeldautos auf, weshalb es keine echte Chance gab, etwas während des Safety Cars zu unternehmen. Entsprechend konzentrierten wir uns darauf, die Autos nach Hause zu bringen."

"Montreal sollte unserem Auto besser liegen, allerdings werden die Reifen auch dort eine wichtige Rolle bei der Strategie spielen und anders als in Monaco, kann man dort überholen. Deshalb werden wir in den kommenden Tagen hart arbeiten, um sicherzustellen, dass wir unsere Schwächen verstehen."

Was wir zu sagen hatten

Lewis: "Herzlichen Glückwunsch an Daniel, ich freue mich sehr für ihn. Er war vor zwei Jahren ganz knapp dran, seinen ersten Sieg beim Monaco Grand Prix einzufahren und es ist schön, dass er das nun nachgeholt hat."

"Ich bin mit meinem Wochenende zufrieden. Wir waren das drittschnellste Team und sind beinahe Zweiter geworden. Entsprechend bin ich dankbar, dass ich im Titelkampf nur drei WM-Punkte auf Sebastian verloren habe. Damit kann ich leben."

"Es war kein sehr schwieriges Rennen. Wir mussten nur sicherstellen, dass wir sehr lange mit den Reifen fahren konnten und ich hätte nicht gedacht, dass sie so lange halten würden. Es ist schade, dass das Rennen leider nicht so aufregend ist wie das ganze Spektakel drumherum, besonders da es im Training nichts Vergleichbares gibt und die Strecke im Qualifying einfach fantastisch ist."

"Jetzt hoffen wir, dass Kanada unserem Auto etwas besser liegen wird. Aber auch dort wird es wieder ein enger Kampf, vor allem mit Ferrari."

Valtteri: "So ist Monaco: Manchmal geschieht sehr viel, manchmal gar nichts und es gibt ein relativ ereignisloses Rennen wie heute."

"Ich glaube, dass wir mit dem SuperSoft-Reifen die richtige Entscheidung für meinen zweiten Stint getroffen haben. Vom Gefühl her, funktionierte er besser als die UltraSofts. Der erste Stint war schwierig, weil die Reifen abbauten, aber der zweite Stint war richtig gut und ich konnte die Autos vor mir unter Druck setzen."

"Ich hatte mehr Pace als sie, aber trotzdem konnte ich nichts unternehmen. Trotz des Pace-Unterschieds war es unmöglich, sie zu überholen. Uns war klar, dass dieses Wochenende möglicherweise schwierig werden würde und genauso ist es auch gekommen. Aber wir konnten erfolgreich Schadensbegrenzung betreiben."

"Startplatz fünf machte es mir nicht gerade einfacher und ich denke nicht, dass wir mit unserem Auto heute mehr hätten herausholen können. Montreal sollte für unser Auto ein besseres Pflaster sein, also hoffen wir auf ein besseres Ergebnis in Kanada."

Toto: "Man muss einfach akzeptieren, dass es im Sport Tage gibt, an denen man nicht gewinnt und wenn man uns vor dem Wochenende die Plätze drei und fünf angeboten hätte, hätten wir sie wahrscheinlich als faires Ergebnis angenommen. Herzlichen Glückwunsch an Daniel."

"Er verdient den Sieg und war am gesamten Wochenende der Schnellste. Lewis und Valtteri erlebten einen harten und frustrierenden Nachmittag. Lewis hatte auf beiden Reifenmischungen mit Graining zu kämpfen, weshalb er fast das ganze Rennen über darauf achten musste."

"Wir überlegten, einen weiteren Stopp einzulegen, aber das hätte uns Positionen gekostet und keine eingebracht. Somit war es die richtige Entscheidung, auf der Strecke zu bleiben. Valtteri fuhr die meiste Zeit des Rennens auf der besten Mischung, den SuperSoft-Reifen, aber an Kimi führte einfach kein Weg vorbei."

"Also musste er bis ins Ziel hinter ihm herfahren. Alles in allem haben wir an diesem Wochenende Schadensbegrenzung betrieben und wir können froh sein, dass wir Monaco als Führende in beiden Weltmeisterschaften verlassen. Jetzt werden wir uns neu sortieren und versuchen, in Montreal auf die Siegerstraße zurückzufinden."

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