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    BERICHT: Hart umkämpftes Qualifying in Monaco Aufregendes Qualifying: Lew...

Aufregendes Qualifying in den Straßen von Monte Carlo: Lewis und Valtteri starten von den Plätzen drei und fünf in den Monaco Grand Prix

Was ist passiert?

-  Über dem Circuit de Monaco lachte die Sonne, blauer Himmel und warme Temperaturen am gesamten Samstag.

-  Lewis beendete das 3. Training auf P5, weniger als eine halbe Sekunde hinter Red Bull-Fahrer Daniel Ricciardo. Die schnellste seiner 26. Runden fuhr er in 1:12.273 auf den HyperSoft-Reifen.

-  Valtteri lag nur knapp hinter seinem Teamkollegen auf P6. Er legte 27 Runden zurück und fuhr die beste davon in 1:12.356 auf den HyperSofts.

-  Beide Fahrer kamen bis ins Q3 - dabei erzielten sie ihre schnellste Q2-Zeit auf den HyperSofts. Entsprechend starten sie das Rennen mit diesen Reifen.

-  Lewis verpasste die erste Reihe nur knapp. In 1:11.232 startet er von P3 in den Monaco GP.

-  Valtteri geht direct hinter Lewis ins Rennen, er fuhr im Q3 in 1:11.441 die fünftschnellste Zeit.

Was haben wir gelernt?

"In Monaco gehst du nie mit der Erwartung ins Qualifying, dass es eine unkomplizierte Session wird - und genauso war es auch heute", sagte Trackside Engineering Director Andrew Shovlin. "Wir hatten in der Anfangsphase Schwierigkeiten, freie Bahn auf der Strecke zu haben. Entsprechend brauchten wir einige Runden, um eine ordentliche Rundenzeit zu fahren. Dadurch war es etwas spannender, als es hätte sein müssen."

"Vor dem Q2 wussten wir, dass wir nicht das schnellste Auto hatten. Deshalb entschieden wir uns dazu, es mit den UltraSoft-Reifen zu probieren. Dabei dachten wir, dass uns die alternative Strategie morgen in die Hände spielen könnte. Schlussendlich hatten wir nicht ganz die nötige Pace, um das umzusetzen und holten uns doch die HyperSoft-Reifen."

"Im Q3 war es durch die reduzierte Anzahl an Autos etwas einfacher und beide Fahrer hatten saubere Runden, auf denen sie mit der Fahrzeugbalance zufrieden waren. An einem perfekten Tag hätte es Lewis in die erste Reihe geschafft, aber er musste bis ans Limit gehen, um diese Zeit zu fahren, weshalb die Hinterreifen im letzten Sektor anfingen, abzubauen."

"Wir haben noch Arbeit vor uns, um unsere Performance auf einer langsamen Strecke wie dieser zu steigern. Dennoch sind wir zufrieden, dass wir das richtige Setup getroffen haben und das Team im schwierigsten Qualifying des Jahres gut gearbeitet hat."

"Das Rennen ist hier immer spannend und unvorhersehbar. Der HyperSoft-Reifen wird dazu seinen Teil beitragen. Wir sind nah genug an der Spitze dran, um mitzukämpfen und wir sind bereit, jede Gelegenheit zu nutzen. Vielleicht hilft es uns in dieser Hinsicht ja, dass wir nicht in der ersten Reihe stehen, da sie sich gegenseitig abdecken werden, wodurch wir möglicherweise etwas leicht anders machen können."

Was wir zu sagen hatten

Lewis: "Das war ein richtig gutes Qualifying, in dem ich mein Bestes gegeben haben. Aber selbst mit einer perfekten Runde konnten wir heute Daniel nicht schlagen. Red Bull hatte einfach etwas mehr Performance, besonders im letzten Sektor."

"Ich lag im ersten Sektor vorne, aber ich konnte den Vorsprung nicht halten. Ich bin froh, dass wir vorne dabei sind. Ich habe meinen ersten Grand Prix hier von Startplatz drei gewonnen, aber das war natürlich unter besonderen Umständen."

"Das Team hat fantastisch gearbeitet, um das Auto so hin zu bekommen. Jetzt wird es interessant, zu sehen, wie die unterschiedliche Reifenwahl sich morgen für jeden von uns auswirken wird."

"Im Rennen wird viel los sein. Ich kann nicht vorhersagen, was uns Monaco morgen bescheren wird, aber ich werde mein Bestes geben und angreifen. Mein Ziel ist es, den Platz mit Daniel zu tauschen und dafür werde ich alles geben."

Valtteri: "Das war ein kniffliger Tag. Wir hatten erwartet, dass Red Bull hier sehr schnell sein würde und wir wussten, dass diese Strecke zu den schwierigsten für unser Auto zählt. Wir haben unser Setup im Vergleich zum Donnerstag verbessert und das Auto ließ sich viel besser fahren."

"Das größte Problem war allgemein der Grip und weniger die Balance. Ich rutschte heute etwas viel herum. Ich glaube nicht, dass ich schneller hätte sein können. Dann wäre ich wahrscheinlich in der Mauer gelandet. Wir haben versucht, auf dem UltraSoft-Reifen durch das Q2 zu kommen."

"Aber wir mussten dann feststellen, dass unsere Pace dafür nicht ausreichte. Entsprechend gehen wir morgen mit dem HyperSoft ins Rennen - das wird sicher interessant. Startplatz fünf ist nicht ideal, da es in Monaco einfacher ist, aus der ersten Reihe zu starten, aber wir wissen, dass hier viel passieren kann."

Toto: "In der Formel 1 kannst du kein Auto bauen, das auf jeder Strecke das Maß der Dinge ist - und genau das haben wir heute gesehen."

"Wir gingen schon vor Monaco davon aus, dass diese Strecke zu unseren schwächsten zählen würde. Entsprechend wollten wir mit Blick auf die Punkte Schadensbegrenzung betreiben und so gesehen ist dies eine ordentliche Ausgangslage."

"Wir gehen von den Plätzen drei und fünf ins Rennen, wobei uns die Umstände ein wenig geholfen haben. Es waren aber auch zwei starke Runden von Lewis und Valtteri. Wir können mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, aber nichtsdestotrotz bin ich halbwegs glücklich damit."

"Im Q2 haben wir mit den UltraSoft-Reifen etwas anderes versucht, aber der Grip war auf der härteren Mischung einfach nicht vorhanden. Deshalb waren wir weit weg von einer konkurrenzfähigen Zeit. Rückblickend war es ein wenig zu optimistisch, aber immerhin haben wir etwas versucht, auch wenn es nicht aufgegangen ist."

"Jeder weiß, dass uns ein langes und hartes Rennen bevorsteht, in dem es nur sehr wenige Möglichkeiten geben wird, um Positionen gutzumachen."

"Die Spitze wird die Pace kontrollieren, weswegen wir versuchen müssen, gute Starts hinzulegen und dann werden wir sehen, wie es weitergeht. Alles in allem geht es um Schadensbegrenzung und darum, jede Chance zu nutzen, die sich uns bietet."

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