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    BERICHT: Lewis gewinnt fantastisches Straßen-Duell in Baku Lewis ging aus dem aufregen...

Lewis ging aus dem aufregenden Aserbaidschan GP als Sieger hervor und sicherte sich damit seinen ersten Saisonsieg. Valtteris Rennen endete herzzerreißend.

Was ist passiert?

-  Lewis und Valtteri gingen von den Startplätzen zwei und drei ins Rennen. Beide starteten auf den superweichen Reifen. Sie hielten ihre Positionen in der Anfangsphase hinter Ferrari-Pilot Sebastian Vettel.

-  In Folge mehrerer Zwischenfälle ging das Safety Car auf der ersten Runde auf die Strecke. In Runde fünf wurde das Rennen wieder freigegeben.

-  Der Abstand zwischen den beiden Führenden schwankte hin und her. In Runde 22 ging Lewis an die Box und zog frische Soft-Reifen auf. Sebastian blieb bis Runde 30 auf der Strecke, danach übernahm Valtteri die Führung.

-  Das Safety Car kehrte nach einer Kollision der beiden Red Bull-Fahrer in Runde 39 auf die Strecke zurück. Valtteri nutzte die Möglichkeit, um auf UltraSofts zu wechseln, Sebastian und Lewis ebenso.

-  Das Rennen wurde in Runde 47 wieder aufgenommen und Sebastian bremste in Kurve eins spät, um an Valtteri vorbeizugehen. Dabei blockierten jedoch seine Räder und Lewis rutschte auf P2 durch.

-  Der Brite ging dann drei Runden vor Rennende in Führung, als Valtteri mit einem Reifenschaden hinten rechts ausschied. Auslöser waren Trümmerteile auf der Zielgeraden.

-  Lewis stürmte 2,4 Sekunden vor dem Ferrari von Kimi Räikkönen als Sieger über die Ziellinie. Es war sein 63. Sieg in der Formel 1.

-  Nach Aserbaidschan führt Lewis die Fahrerwertung mit vier Punkten Vorsprung auf Sebastian an Valtteri liegt auf Platz vier. Das Team liegt vier Punkte hinter Ferrari auf Platz zwei der Konstrukteurs-Wertung.

Was haben wir gelernt?

Baku ist seinem Ruf für spannende Rennaction wieder einmal gerecht geworden und obwohl das Rennergebnis für eine Seite des Teams schwierig war, ist es fantastisch, endlich wieder ganz oben auf dem Podium gestanden zu haben.

"Nach drei Rennen, bei denen wir die Chance auf den Sieg nicht ergriffen haben, ist es großartig, heute Nachmittag in Baku den Sieg mitzunehmen", sagte der Technische Direktor James Allison.

"Ich freue mich für Lewis, trauere gleichzeitig aber mit Valtteri. Beide Fahrer zeigten sehr gute Leistungen, aber es war ein harter Schlag, erst die Aussicht auf einen möglichen Doppelsieg zu erhalten und diesen dann so zu verlieren, weil Valtteri nach der Safety Car-Phase über ein Trümmerteil gefahren ist."

"Jetzt hätte er schon zwei Mal in Folge ein besseres Ergebnis verdient gehabt und ich bin überzeugt, dass er in Zukunft wieder Glück haben wird."

"Für Lewis war es sicher nicht die Art draufgängerischer Siege, die er normalerweise gerne hat, aber nichtsdestotrotz war es eine Möglichkeit, das Pech vom Saisonbeginn auszugleichen."

"Das gesamte Team hat sehr gut gearbeitet, um sich nach einem schwierigen Freitag zu erholen und ordentliche Startpositionen einzufahren, die den Grundstein für das heutige Rennen legten."

"Wir haben schnelle Boxenstopps abgeliefert und exzellente Strategieentscheidungen getroffen. Dadurch bleiben wir dran, während wir daran arbeiten, das Auto für eine dramatische und denkwürdige Saison zu verbessern."

Was wir zu sagen hatten

Lewis: "Ich habe heute gemischte Gefühle. Valtteri hatte den Sieg verdient, er hat eine außergewöhnliche und fehlerfreie Leistung gezeigt."

"Es war ein richtig verrücktes und aufregendes Rennen, in dem ich nie aufgegeben habe. Ich habe immer angegriffen, aber ich hatte richtig zu kämpfen. Ich bin unglaublich dankbar, heute hier gewonnen zu haben."

"Es gibt immer Höhen und Tiefen und ich kann mich nicht darüber beklagen, dass ich gewonnen habe. Ich nehme den Sieg mit und ziehe hoffentlich meine Lehren aus dem heutigen Tag. Aber Valtteri hatte wirklich sehr viel Pech. Ein Doppelsieg wäre ein großartiges Ergebnis für das Team gewesen."

"Ohne den Reifenschaden hätte ich ihn in den verbleibenden Runden nicht einholen können. Es scheint so, als ob Ferrari noch immer das bessere Auto hat. Sie waren für einen Großteil des Wochenendes schneller als wir."

"Wir konnten im Rennen nur geradeso an ihnen dranbleiben. Es liegt also definitiv noch etwas Arbeit vor uns, aber wir sind dabei und es wird sehr eng. Jetzt müssen wir unsere Ärmel hochkrempeln und weiterarbeiten."

Valtteri: "Ich bin absolut untröstlich und es schmerzt sehr. Aber das gehört zum Rennsport dazu. Einige Tage sind gut, andere schlecht und manche eben sehr schlecht."

"Ein kleines Trümmerteil hat mein gesamtes Wochenende zerstört. Bis zu dem Reifenschaden war es ein gutes Rennen für uns. Das Auto fühlte sich richtig gut an und wir waren schnell."

"Ich dachte, dass ich nach dem Safety Car Re-Start alles unter Kontrolle hätte. Aber dann explodierte plötzlich mein Reifen. Ich sah das Teil nicht und bemerkte es auch nicht, bis der Reifen explodierte."

"Die letzten paar Rennen waren richtig eng und es ist gut, dass unser Team heute gewonnen hat. Aber ich bin natürlich trotzdem sehr enttäuscht. In zwei Wochen werde ich es jetzt erneut versuchen."

Toto: "Das war ein richtig brutales Rennen und wahrscheinlich genau die Art von Grand Prix, die die Fans sehen wollen. Es gab ständig urplötzliche Wendungen."

"Es war eine Achterbahnfahrt der Emotionen für das gesamte Team und ich freue mich wirklich sehr, dass wir mit Lewis unseren ersten Saisonsieg einfahren konnten. Aber gleichzeitig bin ich unglaublich enttäuscht für Valtteri, der ein perfektes Rennen gefahren ist."

"Zunächst sah es nach einem ordentlichen Doppel-Podium aus, danach lagen wir plötzlich auf Kurs zu einem möglichen Doppelsieg und dann wurde uns dieser durch den Reifenschaden an Valtteris Autos wieder entrissen - und trotzdem konnten wir das Rennen gewinnen."

"Für Lewis hat sich damit wohl das Pech vom Saisonbeginn wieder ausgeglichen. Es ist wahrscheinlich fair, zu sagen, dass er heute den verlorenen Sieg von Melbourne zurückbekommen hat."

"In diesem unvorhersehbaren Rennen hat es mit einem perfekten Ergebnis einfach nicht sollen sein."

"Es ist fantastisch, den Sieg geholt zu haben und die Fahrer-Weltmeisterschaft anzuführen, aber es ist auch enttäuschend, weil der schnellste Fahrer heute wegen eines Reifenschadens nicht ins Ziel gekommen ist. Und natürlich wissen wir, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, um die Pace unseres Autos für einen engen Dreikampf im Rest der Saison zu verbessern."

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