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    BERICHT: Lewis in packendem Qualifying auf Pole, Valtteri auf P4 Lewis glänzt auf dem Marina...

Lewis glänzt auf dem Marina Bay Street Circuit mit einer absolut spektakulären Pole-Runde

Was ist passiert?

Das dritte Training fand bei einem atemberaubenden Sonnenuntergang in Singapur statt. Lewis beendete die Session nach 14 Runden in 1:38.588 auf P3. Valtteri lag nach 17 Runden in 1:38.603 direkt dahinter auf P4.

Abgesehen von spannenden Schlussminuten im Q1, als Lewis auf Risiko, sprich UltraSofts, setzte, was sich als mutiger als zunächst erwartet herausstellte, kamen beide Fahrer locker in ein hart umkämpftes Q3.

Lewis fuhr auf seiner ersten schnellen Runde im Q3 eine sensationelle Zeit von 1:36.015. Diese erwies sich auf den zweiten Runs aller Fahrer als unschlagbar - auch durch ihn selbst

So erzielte Lewis auf beeindruckende Art und Weise seine 79. Pole in der Formel 1 - mit einem Vorsprung von drei Zehnteln. Es war seine vierte Pole auf dieser Strecke und die siebte in diesem Jahr.

Valtteri erreichte sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis in Singapur und geht vom vierten Startplatz in das morgige Rennen - hinter Max Verstappen und Sebastian Vettel.

Was haben wir gelernt?

"Es ist schwer in Worte zu fassen, wie sich ein Tag wie dieser anfühlt. Er war in vielerlei Hinsicht überwältigend", sagte der Technische Direktor James Allison.

"Zuallererst ist es eine Ehre, hier zu sein und so eine selten starke Runde eines Fahrers auf dem Höhepunkt seines Könnens zu erleben - und das auf einer Strecke, die jeden noch so kleinen Fehler bestraft. Das war eine atemberaubende Leistung von Lewis."

"Bis zum Q3 war es ein schwieriges Qualifying: wir kamen geradeso durch Q1, da wir auf den UltraSoft-Reifen zu mutig waren. Danach verbrachten wir den Großteil von Q2 damit, unseren Puls vor dem finalen Schlagabtausch zu beruhigen."

"Genauer betrachtet war diese Strecke nun schon seit einigen Jahren ein Problemfall für uns. Für jemanden, der nicht in diesem Sport arbeitet, ist es schwer zu verstehen, wie viele Gedanken, Analysen und Einsatz investiert wurden, um herauszufinden, warum wir hier so schwach waren."

"Dadurch ist ein Tag wie dieser, an dem Lewis deutlich auf die Pole Position fährt und das Auto bestens funktioniert, umso schöner. Aber dieses Gefühl hält nur für einen Augenblick an. Jetzt gilt unsere Aufmerksamkeit bereits dem, worauf es wirklich ankommt - dem morgigen Rennen."

Was wir zu sagen hatten

"Das war ein unglaublich grausames Qualifying! Eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle vom Anfang bis zum Ende", sagte Toto. "Wir sind beinahe im Q1 ausgeschieden, da wir auf den ultraweichen Reifen geblieben sind."

"Es war wirklich nervenzerreißend, abzuwarten, ob wir uns gleich bei der ersten Gelegenheit selbst in den Fuß geschossen haben. Danach ist Lewis auf dem Weg zur Pole Position eine der unglaublichsten Qualifying-Runden gefahren, die ich je erlebt habe."

"Dafür möchte ich mich bei allen Teammitgliedern in den Fabriken in Brackley und Brixworth bedanken, die sehr hart gearbeitet haben, um unsere Probleme auf dieser Strecke zu verstehen und unsere Schwächen auszumerzen."

"Es ist wahnsinnig ermutigend, zu sehen, welche Fortschritte wir gemacht haben. Valtteri hat die beiden Ferrari-Fahrer geteilt und Lewis steht mit einem guten Vorsprung an der Spitze des Feldes. Jetzt müssen wir die Freude darüber verdrängen, denn bislang haben wir an diesem Wochenende noch keine Punkte geholt."

"Die echte Aufgabe steht am Sonntag an und wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, wie schnell sich das Blatt dann wenden kann. Wir müssen weiter die Ärmel hochkrempeln, uns auf unsere Arbeit konzentrieren und sicherstellen, dass wir morgen unsere Leistung abrufen."

"Die Runde begann perfekt und ging genauso weiter - einfach magisch", sagte Lewis. "Ich habe das Gefühl, dass es eine meiner besten, wenn nicht sogar meine beste Runde überhaupt gewesen ist. Mein Bruder und ich nennen so etwas eine "sexy Runde". Heute hatte ich nur diese eine Runde in mir, danach konnte ich nicht mehr schneller fahren."

"Auf dieser Strecke kommt es auf das Vertrauen an - das Vertrauen in deine Bremspunkte und die Stabilität des Autos. Du hast nur ein paar Runden, um dich darauf einzuschießen. Sobald man einmal raus ist, ist es sehr schwierig, wieder reinzukommen."

"Deshalb bin ich sehr froh, dass ich im Q2 zwei zusätzliche Runden auf den HyperSoft-Reifen hatte. So konnte ich die Reifen etwas besser verstehen. Im Q3 hatte ich das Gefühl, dass ich in jeder Kurve am Limit war, aber nicht darüber."

"Ich hatte keine durchdrehenden Räder oder etwas Ähnliches. Alles in allem war ich in diesem Jahr in den Rennen ziemlich stark. Entsprechend hoffe ich, dass es morgen so weitergeht. Ich werde heute Abend hart arbeiten, um sicherzustellen, dass ich einen guten Start habe."

"Danach geht es darum, auf die Reifen zu achten. Es wird sicher nicht einfach, lange mit dem HyperSoft zu fahren, aber das ist für uns alle gleich. Das dürfte also interessant werden. Ferrari und insbesondere Red Bull hatten eine gute Pace auf den Long Runs."

"Uns erwartet morgen also ein harter Kampf. Aber ich bin sehr dankbar dafür, dass wir heute bessere Arbeit abgeliefert haben und mich jeder Einzelne im Team so stark unterstützt hat. Mein gemeinsamer Weg mit Mercedes und dem gesamten Team ist ein absolut beeindruckendes Erlebnis."

"Startplatz vier ist sicher nicht ideal und ich kann damit nicht zufrieden sein", sagte Valtteri. "Vom dritten Training bis zum Q2 lief alles ziemlich gut, aber danach konnten die anderen Fahrer im Q3 noch einmal stark zulegen und ich leider nicht mehr."

"Ich habe einfach keine Verbesserung bei den Streckenbedingungen gespürt. Lewis ist eine großartige Runde gefahren, aber sieben Zehntel sind ein großer Abstand. Das muss ich mir jetzt genau ansehen und herausfinden, woran es gelegen hat."

"Die Long Run-Zeiten von Ferrari, Red Bull und uns sahen relativ vergleichbar aus. Es ist wirklich schade, dass ich mich nicht weiter vorne qualifizieren und die erste Reihe angreifen konnte. Wir sind hier definitiv konkurrenzfähiger als im Vorjahr."

"Das Auto hat sich verbessert und wir haben den richtigen Weg beim Setup eingeschlagen. Deshalb blicke ich dem morgigen Sonntag optimistisch entgegen. Dann ist ein neuer Tag und zumindest einer der beiden Ferrari-Fahrer startet hinter mir."

"Noch liegt ein langes Rennen vor uns und ich werde alles geben, um vor Sebastian zu kommen. Mit drei Teams im Kampf um die Spitze ist alles drin. Auf dieser Strecke ist das Überholen schwierig. Entsprechend werden der Start und die Strategie entscheiden, wer dieses Rennen gewinnt."

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