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    BERICHT: Lewis mit Rundenrekord und Pole-Hattrick in Austin Lewis hat es wieder geschaf...

Lewis hat es wieder geschafft: er startet im dritten Jahr in Folge beim Großen Preis der USA von der Pole Position - Valtteri in Reihe zwei.

Was ist passiert?

- Nach dem verregneten Freitag begrüßte die Fahrer und Teams am Samstagvormittag eine trockene Strecke.

- Damit blieben ihnen im dritten Freien Training genau 60 Trainingsminuten im Trockenen, um sich auf das Qualifying und das Rennen vorzubereiten.

- Lewis und Valtteri spulten im dritten Training 23 respektive 21 Runden auf dem Circuit of the Americas ab.

- Lewis belegte in 1:33.870 Minuten (UltraSoft) den dritten Platz und blieb damit lediglich 0,073 Sekunden hinter der Bestzeit von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel. Valtteri kam in 1:34.556 Minuten (SuperSoft) direkt dahinter auf Rang vier.

- Beide Fahrer kamen ohne Schwierigkeiten ins Q3. Dabei erzielten sie ihre jeweils schnellste Runde im Q2 auf den SuperSoft-Reifen von Pirelli mit denen sie am Sonntag auch ins Rennen starten werden.

- Lewis fuhr in seinem zweiten Run im Q3 mit einer Zeit von 1:32.237 Minuten einen neuen Rundenrekord. Damit sicherte er sich seine dritte Pole Position auf dem COTA in Folge.

- Valtteri kam in 1:32.307 Minuten mit knapp vier Zehnteln Rückstand auf seinen Teamkollegen auf Platz vier. In Folge einer Strafversetzung für Sebastian Vettel geht unser schneller Finne von Rang drei ins Rennen.

- Für das Team war es die fünfte Pole Position hintereinander in Austin. Gleichzeitig war es die 99. Pole für ein Fahrzeug mit Mercedes-Benz Power in der Formel 1.

Was haben wir gelernt?

"Nach dem dritten Training waren wir uns ziemlich sicher, dass es im Qualifying richtig eng zugehen würde - und genauso sollte es dann auch kommen", sagte der Technische Direktor James Allison. "Auf dieser letzten Runde und während des gesamten Qualifyings schlugen unsere Herzen bis zum Hals."

"Die Autos waren extrem ausgeglichen und Vettel lag auf seinem letzten Versuch bis zur letzten Kurve sogar vor Lewis. Wir sind natürlich hocherfreut, dass wir morgen auf der Pole stehen, und Valtteri direkt hinter Lewis aus Reihe zwei ins Rennen geht."

"Dennoch erwartet uns ein harter Grand Prix. Als die drei Top-Teams heute Vormittag mit viel Sprit an Bord gefahren sind, waren wir alle ziemlich ausgeglichen."

"Im Rennen wird es deshalb vor allem auf den Umgang mit den Reifen ankommen. Das Auto und der Fahrer, die am besten mit den Pneus umgehen, werden im Vorteil sein. Hoffentlich haben wir genug dafür getan, dass wir das sind."

Was wir zu sagen hatten

"Das war ein richtig spannendes Qualifying, um solche Duelle sollte es im Sport gehen", sagte Toto. "In den vergangenen Tagen haben alle Ferrari schlecht geredet und uns gelobt, aber wir wussten, dass diese Extreme nicht der Realität entsprachen."

"Ferrari hatte bislang an diesem Wochenende einen unglaublichen Topspeed auf der Geraden und diesen haben sie in das Qualifying mitgenommen. Entsprechend haben wir einen sehr harten Kampf erwartet. Genauso ist es dann auch gekommen."

"Zum Glück konnte Lewis das gewisse Extra mobilisieren und sich so die Pole sichern. Wir sind damit zufrieden, mit Lewis und Valtteri in den ersten beiden Reihen zu stehen."

"Aber wir haben am Start gegenüber Kimi einen Nachteil bei den Reifen. Deshalb brauchen wir eine gute erste Runde, um unsere Positionen zu halten."

"Morgen geht es nicht um die Weltmeisterschaft, sondern vielmehr darum, das Potenzial unseres Pakets voll auszuschöpfen und die bestmögliche Performance abzuliefern. Das bringt uns dann hoffentlich einen Schritt näher an unser großes Ziel heran."

"Ich bin überglücklich, das ist ein super Ergebnis", sagte Lewis. "Wir wussten, dass es heute extrem eng zugehen würde und dass wir alles herausholen mussten. Q1 und Q2 verliefen relativ unkompliziert."

"Im Q3 stellten wir sicher, dass wir zur richtigen Zeit auf der Strecke waren, um ein gutes Fenster zu haben und nicht im Verkehr stecken zu bleiben."

"Meine erste Runde im Q3 war gut, aber es ging richtig eng zwischen uns allen zu. Ich glaube, dass ich weniger als ein Zehntel Vorsprung hatte und mir war klar, dass die anderen sich ebenfalls verbessern würden. Deshalb gab es keinen Spielraum für Fehler."

"In den letzten Qualifyings musste ich ein paar Mal im zweiten Versuch abbrechen. Aus diesem Grund ging ich sehr streng mit mir ins Gericht und sagte zu mir selbst: "Heute musst du die zweite Runde durchziehen." Und genau das ist mir gelungen."

"Das Team hat bislang an diesem Wochenende fantastische Arbeit abgeliefert. Unser Ansatz war sehr solide und wir lassen uns nicht davon abbringen. Wir wussten, dass es an diesem Wochenende eng werden würde und dass wir dafür genauso viel harte Arbeit, Einsatz und Gründlichkeit aufwenden mussten wie zuvor - und genauso werden wir weitermachen."

"Bis zum zweiten Run im Q3 war es ein relativ unkompliziertes Qualifying", sagte Valtteri. "Alle anderen haben sich auf ihrem zweiten Versuch viel mehr verbessert, aber ich habe nicht mehr Grip gefunden."

"In diesen letzten Runden im Qualifying möchtest du die Reifendrücke und Temperaturen im optimalen Fenster haben. Der erste Versuch im Q3 fühlte sich etwas besser an."

"Jetzt müssen wir uns die Daten ansehen und herausfinden, ob es uns auch auf dem zweiten Run gelungen ist, die Reifen in das optimale Fenster zu bringen."

"Startplatz drei ist jedoch nicht schlecht und mein Fokus liegt nun darauf, Kimi zu überholen. Schließlich ist es unser Ziel, die bestmögliche Punktzahl für das Team einzufahren."

"Sowohl Lewis als auch ich gehen auf den superweichen Reifen ins Rennen, Kimi startet hingegen zwischen uns auf den UltraSofts. Der Start sollte also interessant werden."

"Ich glaube, dass alle Teams mit einer Reihe von Fragezeichen in den Sonntag gehen werden, da wir keine richtigen Long Runs fahren konnten. Deshalb stehen uns nur begrenzte Informationen über die Reifen zur Verfügung. Ich freue mich darauf, morgen herauszufinden, was geschehen wird."

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