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    BERICHT: Lewis schnappt sich Spa-Pole Lewis sicherte sich in eine...

Lewis sicherte sich in einem nassen Q3 die Pole, Valtteri qualifizierte sich auf P10, startet aber vom Ende des Feldes...

Was ist passiert?

-  Im dritten Training herrschten noch trockene Bedingungen vor: Lewis belegte in 1:42.798 (SuperSoft) P3, Valtteri kam in 1:43.464 (SuperSoft) auf P4.

-  Beide Fahrer kamen locker durch Q1 und Q2, im Q3 setzte dann der Regen ein.

-  Zunächst gingen die Fahrer auf den SuperSofts auf die Strecke, kamen dann aber herein, um auf Intermediates zu wechseln.

-  In den spannenden Schlussminuten fuhr Lewis eine beeindruckende Zeit von 1:58.179 und sicherte sich damit seine fünfte Pole Position in Spa - damit erzielte er einen neuen Rekord für die meisten Poles in der Geschichte des Belgien GP.

-  Valtteri erzielte im Q3 keine Rundenzeit und startet in Folge einer Strafversetzung für einen Motorwechsel vom Ende des Feldes.

-  Lewis geht mit den SuperSoft-Reifen in das Rennen, Valtteri beginnt den Grand Prix auf den weichen Reifen (mit den jeweiligen Reifen haben die Fahrer ihre Zeiten im Q2 gesetzt).

Was haben wir gelernt?

"Das war ein wahnsinnig spannendes Qualifying. Nicht nur, weil es bei nassen Bedingungen zu Ende ging, sodass wir alle mitfieberten, als Lewis auf seiner letzten Runde auf die Pole fuhr. Sondern auch, weil es auch im Trockenen ein extrem enger Kampf zwischen Ferrari und uns war, während die Motoren im Verlauf der Session immer weiter hochgedreht wurden", sagte der Technische Direktor James Allison.

"Auf dieser Strecke haben wir eindeutig zwei sehr eng beisammen liegende Pakete. Wir freuen uns sehr, heute auf der Pole zu stehen und blicken dem Rennen mit Spannung entgegen. Dann stehen wir vor der doppelten Aufgabe, die gute Arbeit von Lewis und dem Team umzusetzen und gleichzeitig Valtteri vom Ende des Feldes nach vorne zu bringen."

"Für seine Pace an diesem Wochenende verdient er viel mehr als diesen Startplatz in der letzten Reihe, den ihm unsere schwache Zuverlässigkeit zu Beginn dieser Saison eingebracht hat. Jetzt freuen wir uns darauf, zu sehen, wie er diese Pace im morgigen Grand Prix einsetzt."

Was wir zu sagen hatten

Lewis: "Ich liebe es, im Regen zu fahren, aber es ist schwer in Worte zu fassen, wie schwierig die Bedingungen heute waren. Wir haben uns alle vorangetastet und gebetet, dass wir uns nicht verbremsen. Im Q3 sind wir direkt von den Slicks auf die Intermediates gegangen, wodurch uns nur eine Handvoll Runden zur Verfügung gestanden hat, um den Grip zu finden und zu verstehen, welche Streckenteile trocken und welche nass waren."

"Ich bin in Kurve eins von der Strecke abgekommen und dann auf der nächsten Runde in Kurve zwölf. Dadurch hatte ich nur noch einen Versuch, um es hinzubekommen, und die Strecke trocknete in den Schlussminuten langsam ab. Ich wusste, dass ich die Pace hatte."

"Ich musste nur die richtige Balance finden und diese war in jeder Kurve anders. So zu fahren macht mir besonders viel Spaß. Ich dachte eigentlich, dass wir im Trockenen mittendrin im Kampf gewesen wären. Mir war klar, dass es eng zugehen würde, aber ich dachte, dass ich den Tick vor Ferrari sein könnte. Sie waren nun für einige Rennen die Favoriten, aber wir sind vor ihnen gelandet."

"Sebastians Pace auf den Long Runs sah gestern sehr stark aus, demnach könnte es morgen hart werden. Ich weiß nicht, ob unsere Pace für den Sieg ausreichen wird, aber ihr könnt euch sicher sein, dass ich mein Bestes geben werde. Der Weg zu Les Combes ist auf der ersten Runde sehr lang und wir wissen, dass die Ferrari auf den Geraden unglaublich schnell sind. Warten wir ab, wie es sich morgen entwickelt."

Valtteri: "Das war ein etwas seltsamer Nachmittag. Wenn du weißt, dass dein Ergebnis nicht wirklich eine Rolle spielt, weil du ohnehin vom Ende des Feldes starten musst, gehst du das Qualifying ganz anders an. Ursprünglich wollten wir nur im Q1 fahren."

"Kurz vor dem Beginn der Session haben wir diesen Plan jedoch verworfen, weil wir glaubten, dass ich Lewis etwas Windschatten geben könnte. Aber dann regnete es im Q3 und wir verwarfen diese Idee am Ende doch wieder."

"Zum Glück hatte dies keine Auswirkungen auf unseren ursprünglichen Plan, da wir uns auf dem weichen Reifen qualifiziert haben, auf dem wir ohnehin ins Rennen gehen wollten. Es macht riesigen Spaß, auf dieser Strecke zu fahren."

"Deshalb freue ich mich auf morgen und ich bin zuversichtlich, dass sich Möglichkeiten ergeben werden. Auf dieser Strecke gibt es Überholmöglichkeiten und wir haben hier ein sehr gutes Auto. Jetzt freue ich mich auf die Herausforderung und werde dabei versuchen, auch etwas Spaß zu haben."

Toto: "Lewis hat am Ende eine großartige Runde hingelegt und sich damit die Pole Position gesichert. Damit hat er einmal mehr bewiesen, dass wir uns in Drucksituationen niemand anderen im Cockpit wünschen würden. Bis der Regen im Q3 einsetzte war es ein sehr enger Kampf zwischen Ferrari und uns, der im Verlauf der Session immer intensiver wurde."

"Als es anfing zu regnen, entschieden wir uns dazu, das Auto für die Session aufzutanken und Lewis die beste Chance zu geben, auf die Pole zu fahren - und das erwies sich als richtig. Tatsächlich überquerte Lewis als erstes Auto die Linie und wir waren besorgt, dass unser Timing falsch war."

"Aber schlussendlich spielte es keine Rolle, da er drei brillante Sektoren zusammenbrachte und sich damit mit einem gehörigen Abstand P1 holte. Bei Valtteri verwarfen wir mit dem einsetzenden Regen den Plan, Lewis im Q3 einen Windschatten zu geben. Das wäre einfach zu riskant gewesen."

"Aber wir haben in seinem kurzen Qualifying einen Blick auf seine wahre Performance erhaschen können. Ich hoffe, dass er diese morgen bei seinem Start vom Ende des Feldes gut einsetzen kann. Glückwunsch an das gesamte Team bei Force India. Nach einigen turbulenten Wochen sind die Startplätze drei und vier ein enormer Schub für sie."

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