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    BERICHT: Reihe 1 für Valtteri, Hydraulikdefekt für Lewis Gemischte Gefühle nach eine...

Gemischte Gefühle nach einem harten Samstag für das Team auf dem Hockenheimring

Was ist passiert?

-  Das dritte Training fiel beinahe komplett ins Wasser. Die meisten Fahrer gingen nur in den Schlussminuten auf die Strecke - keiner der Mercedes-Piloten absolvierte eine gezeitete Runde.

-  Valtteri zeigte eine großartige Performance und fuhr die zweitschnellste Qualifying-Zeit. Er geht vom zweiten Startplatz in den Großen Preis von Deutschland.

-  Lewis musste sein Auto im Q1 mit einem Hydraulikdruckverlust und einer defekten Servolenkung abstellen. Obwohl er eine Zeit erzielte, die gut genug für Q2 gewesen wäre, konnte er nicht weiter am Qualifying teilnehmen.

-  Valtteri beginnt das Rennen am Sonntag auf den ultraweichen Reifen.

Was haben wir gelernt?

"Heute ist ein Tag voller gemischter Emotionen", sagte Trackside Engineering Director Andrew Shovlin. "Gratulation an Valtteri, der das Auto in die erste Reihe gestellt hat. Lewis erlebte hingegen ein sehr schwieriges Qualifying. Wenn man weiß, dass man ein Auto hat, mit dem man in die erste Reihe fahren kann, ist es umso frustrierender, so früh auszuscheiden. Wir untersuchen den Defekt noch, um die genaue Ursache herauszufinden, aber es ist klar, dass es absolute Priorität hat, das Problem noch vor dem Rennen zu verstehen. Lewis hat sich bereits auf eine Aufholjagd eingestellt. Das Überholen ist mit diesen Autos nicht einfach, aber das Rennen sollte verschiedene Strategie-Möglichkeiten bieten, die uns hoffentlich mehr Chancen eröffnen und zurück in eine gute Punkteposition bringen. Für Valtteri sieht die Ausgangslage für das Rennen etwas weniger kompliziert aus. Die Pace und das Verhalten der Reifen bei kühleren Bedingungen sind für alle Teams eine Unbekannte, aber sie bieten ihm eine gute Chance, um das Rennen zu gewinnen und darauf liegt jetzt seine volle Konzentration."

Was wir zu sagen hatten

Valtteri: "Die Runde fühlte sich gut an, besonders im letzten Sektor. Aber ich denke nicht, dass die Pole heute für uns drin gewesen wäre. Ferrari war einfach ein bisschen schneller als wir. Morgen wird es zwischen ihnen und uns sehr eng zugehen. Der Start und die Strategie werden über das Ergebnis entscheiden. Wir haben an unseren Starts gearbeitet und gute Fortschritte erzielt, aber Ferrari ist bislang in dieser Saison richtig gut losgefahren. Jetzt werden wir herausfinden, ob wir den Abstand verkürzen konnten. Es ist schade, dass Lewis einen Großteil des Qualifyings verpasst hat. Er wird versuchen, so weit wie möglich nach vorne zu gelangen. Wir haben in den letzten Rennen gesehen, dass er dazu in der Lage ist. Ich selbst werde mich darauf konzentrieren, mir diesen einen Platz zu holen und der Start könnte meine beste Möglichkeit dafür sein. Hockenheim ist das Heimrennen von Mercedes und deshalb werde ich morgen mein absolut Bestes geben."

Lewis: "Heute war ein harter Tag, aber so etwas kommt im Sport vor. Das gehört eben zum Rennsport dazu. Wir hatten in der ersten Kurve einen Hydraulikdefekt. Danach habe ich die Servolenkung verloren und bin weit hinausgekommen. Wenn man sich in einem so hart umkämpften Meisterschaftskampf befindet wie in diesem Jahr, dann kann man sich solche Tage nicht leisten. Es steckt so viel Vorbereitung darin, jeder arbeitet sehr hart und dann ist es ein echter Schock, so früh im Qualifying auszuscheiden. Das schmerzt und manchmal kannst du kaum glauben, was passiert ist und musst dich einfach zusammenreißen. In diesem Moment dachte ich mir nur: Schiebe das Auto zurück zur Box, vielleicht können wir es reparieren. Das ist dieser Wille, niemals aufzugeben. Jetzt muss ich dieses negative Erlebnis abhaken und den morgigen Tag als eine weitere Gelegenheit ansehen, um zurückzuschlagen. In Hockenheim ist das Überholen schwieriger als in Silverstone, aber ich werde mein Bestes geben."

Toto: "Das war ein hartes Qualifying für uns. Nachdem Lewis so früh ausgeschieden war, hatten wir nur noch ein Eisen im Feuer. So weit wir es in den Daten erkennen können, hatten wir einen Hydraulikdefekt, als Lewis in Kurve 1 ganz normal über die Kerbs gefahren ist. Dadurch versagte die Servolenkung und er wurde weit hinausgetragen - und dann sahen wir das Auto im Fernsehen dramatisch auf- und abspringen. Das ist ganz klar eine Schwachstelle, die wir haben, wenn wir mit starker Belastung über die Kerbs fahren - das müssen wir lösen. Lewis steht jetzt eine Mammutaufgabe bevor, um sich erneut durch das Feld zu kämpfen. Aber wir haben in Silverstone gesehen, wie gut er auf einer Aufholjagd sein kann. Valtteri zeigte eine Mega-Runde, die ihm die provisorische Pole einbrachte - vor allem im dritten Sektor, wo er der mit Abstand Schnellste von allen war. Aber Sebastian und Ferrari waren heute einfach einen Tick stärker als wir. Das gilt besonders für den Mittelsektor und zeigt ganz klar, dass sie in den letzten Rennen viel Leistung gefunden haben - das müssen wir aufholen. Uns erwartet morgen ein forderndes Rennen, aber wir haben im Freitagstraining gesehen, wie ausgeglichen die Long Runs von allen waren. Die Bedingungen sollten kühler sein. Somit wird es interessant, zu sehen, ob und wenn ja wie, sich das auf das Kräfteverhältnis auswirken wird."

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