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    BERICHT: Verlorenen Boden in Barcelona gutgemacht Am letzten Tag der ersten T...

Am letzten Tag der ersten Testwoche 2018 musste das Feld versuchen, den am Donnerstag verlorenen Boden wiedergutmachen

Der außergewöhnliche Schneesturm vom Mittwoch sorgte dafür, dass der Mercedes-AMG F1 W09 EQ Power+ und seine Gegner in der Box bleiben mussten. Für die Teams bedeutete dies: Änderungen an den Plänen und Programmen für den letzten Testtag der Auftaktwoche.

Während das neue Teammitglied Karl Schneemann (falls ihr es noch nicht wissen solltet: @KarlSnowmanF1 auf Twitter) dem Treiben aus seinem bequemen Kühlschrank aus zusah, gingen die Teams wieder an die Arbeit. Ihr Ziel: So viel von der am Donnerstag verlorenen Zeit wiedergutzumachen wie möglich.

Aufgrund des verlorenen Tages liefen die Tests am Donnerstag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ohne Unterbrechung von 09:00 bis 18:00 Uhr. Viele Teams entschieden sich dabei dafür, den Tag zwischen ihren beiden Einsatzfahrern aufzuteilen.

Trotzdem lief nicht alles gänzlich unkompliziert. Da die Strecke für einen Großteil des Vormittags nass war, kamen zunächst die Regenreifen zum Einsatz. Erst später konnten sie auf Intermediates wechseln. Die Trockenreifen kamen dann zum ersten Mal gegen 13:00 Uhr aus den Heizdecken.

Valtteri Bottas war der erste Fahrer, der sich auf Slicks auf die Strecke wagte. Kurz darauf übergab er das Steuer des W09 an seinen Teamkollegen Lewis Hamilton, der am Nachmittag im Auto saß und glücklicherweise bei besseren Bedingungen fahren konnte.

'Alles hat gut funktioniert'

Da Valtteri als erster der beiden Fahrer des Teams auf die Strecke ging, musste er sich zunächst mit den abtrocknenden Bedingungen zurechtfinden. Das stellte aber kein Problem für ihn dar und er konnte eine unglaublich hilfreiche Session absolvieren.

Valtteris schnellste Rundenzeit war eine 1:22.789 Minuten auf den Medium-Reifen. Bis zum Testende fiel er damit bis auf Platz zwölf zurück, aber er absolvierte insgesamt 60 Runden. Eine gute Rundenzahl, die es ihm ermöglichte, viele Informationen zu sammeln.

"Der Tag begann heute im Nassen", sagte er. "So konnten wir einige sehr nützliche Dinge auf den Regenreifen sowie den Intermediates in Erfahrung bringen. Ich fuhr einen Long Run mit rund 30 Runden auf den Intermediates und konnte im Verlauf des Runs die Veränderung der Streckenbedingungen sehr gut spüren. So erhielten wir einige Einblicke in die Intermediates und ihre Haltbarkeit bei diesen Temperaturen."

"Später wechselten wir bei einem Boxenstopp von Intermediates auf Slicks. Das war sehr hilfreich für das Strategieteam, aber auch für uns Fahrer, da du viel lernst, wenn du versuchst, mit den Slicks Grip zu finden. Dann spürst du, wie sich das Auto verhält."

"Somit war es trotz der nassen Bedingungen ein ziemlich hilfreicher Vormittag. Ich fuhr 60 Runden und erreichte damit unsere Vorgabe. Es wäre schön gewesen, etwas mehr im Trockenen zu fahren. Aber ich denke, dass wir das Beste aus diesen Bedingungen herausgeholt haben."

"Die erste Testwoche stellte für alle Teams einen kniffligen Auftakt dar. Aber ich glaube, dass wir das Maximum daraus gemacht haben. Jeder in Brackley und Brixworth hat fantastische Arbeit abgeliefert, alles am Auto funktionierte vom ersten Tag an gut und der Motor läuft ebenfalls sehr rund."

'Der heutige Tag war positiv'

Lewis freute sich über seine Runden im Trockenen am Nachmittag. Dabei fielen die Rundenzeiten stetig, während sich die Fahrer an die Grenzen ihrer neuen 2018er Boliden herantasteten.

Der viermalige Weltmeister übernahm am Nachmittag in 1:19.333 Minuten auf den Medium-Reifen die Spitze der Zeitenliste. Damit sicherte er sich die schnellste Zeit der ersten Testwoche. Insgesamt legte er heute 69 Runden zurück.

"Das war ein positiver Tag", sagte Lewis. "Ich bin happy, dass ich heute im Auto sitzen und etliche Runden fahren konnte. Heute war der erste Tag, an dem ich richtig etwas über das Auto und seine Charakteristiken lernen konnte. Ich bekam ein Gefühl dafür und konnte es auch etwas ausprobieren. Ein neues Auto zu fahren, ist wie ein Rätsel zu lösen: Du musst herausfinden, welche verschiedenen Techniken du brauchst, um das Meiste herausholen zu können. Aber der W09 fühlt sich wie seine große Schwester aus dem letzten Jahr an."

"Es war sehr schwierig, die Pirelli-Reifen bei diesen ungewöhnlich kalten Bedingungen auf der Strecke zum Arbeiten zu bringen. Aber sobald man sie auf Temperatur gebracht hatte, fühlten sie sich ziemlich gut an. Natürlich müssen wir noch mehr lernen und die Balance verbessern, aber insgesamt habe ich ein positives Gefühl. Ich freue mich wirklich sehr auf die nächste Woche und darauf, wieder im Auto zu sitzen und mehr darüber zu lernen."

Jetzt steht eine kurze Verschnaufpause an. Aber keine Sorge! Schon nächste Woche kehrt die Formel 1 zurück. Dann findet vom 6.-9. März die zweite Testwoche in Barcelona statt.

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