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18.12.2015

Die Weiterentwicklung einer „Winning Formula“

In der Formel 1 zählt jedes Detail: So trug PETRONAS in der Saison 2015 zu den Erfolgen auf der Rennstrecke bei

Auf engstem Raum drängen sich zwei Laptops, hochentwickelte Analysegeräte und winzige Probenfläschchen aus Glas mit ihrem hochsensiblen, wertvollen Inhalt, der in der Formel 1 über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Die Arbeit im PETRONAS Trackside Labor findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, ist jedoch von monumentaler Bedeutung für Erfolge auf der Rennstrecke.

Vor 20 Jahren begann für PETRONAS das Rennen um die „Winning Formula“. Diesen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte feierte der malaysische Energiekonzern in der Saison 2015 mit einer erfolgreichen doppelten Titelverteidigung mit dem MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1-Team. Zum zweiten Mal in Folge wurde das Team aus Brackley, Brixworth und Kuala Lumpur in diesem Jahr Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeister in der Königsklasse des Motorsports.

Aber nicht nur das Silberpfeil-Werksteam vertraut auf die Kraftstoffe und Schmiermittel von PETRONAS. Auch die Kundenteams von Mercedes-Benz erhalten als Teil der Mercedes-Benz Familie technische Unterstützung von PETRONAS.

Stillstand bedeutet in der Formel 1 aber bekanntlich Rückschritt. Somit ist es wenig verwunderlich, dass auch die Schmiermittel und das Benzin das Ergebnis kontinuierlicher Weiterentwicklung sind. So kamen im Verlauf der Saison zwei neue PETRONAS Syntium Motoröl-Formeln zum Einsatz: Eine zum Saisonstart in Melbourne und eine weitere zum Großen Preis von Russland in Sotschi. Letztere wurde aus acht verschiedenen Varianten ausgewählt. Wie groß der betriebene Aufwand beim Testen ist, zeigt, dass zur Validierung eines neuen Motoröls zirka 2.600 Liter bei Performance- und Long Run-Tests auf den Prüfständen sowie Streckentests eingesetzt werden.

Auch beim PETRONAS PRIMAX Kraftstoff gab es in der Saison 2015 zwei Entwicklungsstufen. Die erste Formel kam vom Saisonauftakt bis zum Belgien Grand Prix zum Einsatz. In Monza debütierte dann ein neues Benzin, das nach ausgiebigen Tests aus 42 möglichen Varianten ausgewählt wurde. Zudem wurde beim Kanada Grand Prix in Montreal ein neues PETRONAS Tutela ERS Schmiermittel eingeführt.

Diese akribische und intensive Weiterentwicklung war in der Saison 2015 wichtiger denn je. So war es nicht nur die erst zweite Saison der neuen V6-Hybrid-Turbo-Motoren-Ära, sondern wurde auch die erlaubte Anzahl an Power Units pro Fahrer im Winter von fünf auf vier reduziert. Eine neue Herausforderung für die Wissenschaftler von PETRONAS, welche sie gemeinsam mit ihren Kollegen in Brixworth meisterten.

Dabei wurde nichts dem Zufall überlassen. Im Verlauf der Saison wurden bei allen vier Teams verschiedene Motor- und Getriebeölproben entnommen und direkt an der Rennstrecke analysiert. Hierbei werden zwei Tests unterschieden: Eine Spectroil-Untersuchung auf Metalle in den Schmiermitteln sowie eine Gas-Chromotagraphy, um die Übereinstimmung des Benzins mit der bei der FIA hinterlegten Probe zu bestätigen. Pro Auto und Rennwochenende werden normalerweise 24 Motoröl- und neun Getriebeöl-Proben entnommen. Zusammen mit weiteren spontanen Proben ergibt dies die beeindruckende Zahl von rund 350 Tests pro Wochenende. Hinzukommen noch ungefähr 60 bis 70 Benzin-Proben pro Wochenende.

Die Erforschung und Entwicklung neuer Kraft- und Schmierstoffe macht jedoch an der Rennstrecke nicht halt. Das gleiche Fachwissen, das die Silberpfeile schneller und zuverlässiger macht, kommt auch ganz normalen Fahrzeugen im alltäglichen Straßenverkehr zugute. Das Wissenschaftler-Team von PETRONAS nutzt die Formel 1 als das ultimative Testlabor, um durch den Einsatz technologisch hochentwickelter Fluid-Techniklösungen die Leistung, Effizienz und Haltbarkeit zu erhöhen sowie gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch zu senken. In beiden Bereichen – auf der Rennstrecke und der Straße – arbeiten Mercedes-Benz und PETRONAS bereits mit Hochdruck für das Jahr 2016. Dann geht das Rennen um die „Winning Formula“ in die nächste Runde.

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