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    EIGENE WORTE: Großartigste Teamleistung in meiner Erinnerung - Lewis Lewis über ein eindrucksvol...

Lewis über ein eindrucksvolles Wochenende in Brasilien, bei dem das Team den Konstrukteurs-Titel gewonnen hat

Es war der perfekte Abschluss für ein hart umkämpftes Wochenende: Aber Lewis sicherte sich in Interlagos nicht nur seinen zehnten Saisonsieg und seinen zweiten Erfolg auf dem Autodromo Jose Carlos Pace.

Zwei Wochen nachdem Lewis in Mexiko seinen fünften Fahrer-Titel gewonnen hat, durfte er gemeinsam mit dem Team auch den fünften Konstrukteurs-Titel in Folge feiern.

Die Freude war nicht nur Lewis ins Gesicht geschrieben: "Ich habe die Jungs noch nie so glücklich erlebt", sagte er. "Wir sind schon eine lange Zeit zusammen. An diesen Moment werde ich mich für den Rest meines Lebens erinnern."

"Ehrlich gesagt bin ich wahnsinnig stolz auf alle. Aber im Moment bin ich emotional ausgelaugt."

"Es ist so schwer, zu verstehen, was in den letzten sechs Jahren geschehen ist. Es war eine unglaubliche Reise. Es war ganz sicher für keinen im Team einfach, es war für uns alle ein echter Kampf, selbst für mich im Auto, um cool zu bleiben und meine Leistung zu bringen, selbst unter Druck."

"Das ist für alle gleich, bei den Boxenstopps, beim Aufbau des Autos, die Jungs in der Fabrik und den Entscheidungen, die sie beim nächsten Upgrade treffen. Es ist die großartigste Teamleistung, an die ich mich erinnern kann. Es ist fantastisch."

Auch wenn der Tag ganz im Zeichen des Teams stand, sollte man nicht vergessen, dass auch Lewis in Sao Paulo einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere erzielte: seinen 50. Sieg in den bislang 99 Rennen der Hybrid F1-Ära.

"Das ist verrückt", konnte es Lewis kaum glauben, dass er mehr als die Hälfte aller Rennen seit 2014 gewonnen hat.

Viel wichtiger war ihm jedoch, das fünfte WM-Double mit dem Team zu holen und damit mit dem Rekord von Ferrari aus der Schumacher-Zeit gleichzuziehen.

"Ich konnte sehen, wie nervös Toto war. Er hat mich immer wieder daran erinnert, wie wichtig dies für das Team sei und ich sagte: 'Toto, ich weiß es, ich bin seit sechs Jahren hier, ich weiß, wie wichtig es ist und du musst es mir nicht sagen. Ich habe die Pole eingefahren und meinen Job erledigt. Lehn dich zurück und lass mich den Rest erledigen."

Gesagt, getan. Lewis gewann das Rennen und das Team sicherte sich zum fünften Mal in Folge die Konstrukteurs-Krone. Jetzt erwartet Lewis, Valtteri & Co am Montag ein begeisterter Empfang von ihren Kollegen in Brackley und Brixworth.

"Es ist der absolute Höhepunkt, das heute zu schaffen, die Begeisterung bei allen zu sehen, zu wissen, dass wir in die Fabrik zurückkommen und dort alle Leute sehen, die dafür hart gearbeitet haben, die mir geholfen haben und es ermöglicht haben."

"So einen Höhepunkt habe ich noch nie erlebt und ich weiß, wenn ich in die Fabrik zurückkomme, wird noch viel mehr Energie freigesetzt, als ich es je zuvor erlebt habe. Ich muss jetzt etwas schlafen, sonst kann ich meine Emotionen morgen nicht im Zaun halten."

Dabei musste Lewis hart für seinen zehnten Saisonsieg kämpfen - und das nicht nur gegen Red-Bull-Fahrer Max Verstappen, sondern auch gegen einen drohenden Ausfall aufgrund von Schwierigkeiten mit der Power Unit.

"Die Ingenieure im Hintergrund haben viel großartige Arbeit investiert, auch in der Fabrik. Sie haben daran gearbeitet, es zu verstehen und die richtigen Einstellungen vorzunehmen", erklärte Lewis.

"Sie haben mich gefordert, während ich gefahren bin. Ich musste einen Schalter betätigen und Einstellungen vornehmen, dann dies verstellen und, und, und... dann wieder eine Einstellung ändern und nach unten, unten, unten drücken... sie haben mich mit Informationen beschossen. Ich bin sehr dankbar, dass der Motor gehalten hat."

In den letzten zehn Runden schrie Lewis im Cockpit und feuerte seinen W09 an, auch noch die letzten Kilometer bis ins Ziel zu halten.

"Ich habe gesprochen, im Auto geschrien, los, los, du schaffst es, halt durch. Man kann sich nicht vorstellen, wie verrückt dieses Gefühl im Auto ist. Mein Puls muss über 190 gewesen sein."

Gleichzeitig kämpfte Lewis mit den Reifen und dem schnelleren Red Bull hinter sich, den er nicht bis in DRS-Reichweite kommen lassen durfte.

"Am Ende fühlte ich mich fantastisch. Ich fuhr über die Ziellinie und das Auto hat gehalten. Das war so ein tolles Gefühl und ich war einfach nur dankbar dafür."

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