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    EIGENE WORTE: Ich muss hungrig bleiben - Valtteri Valtteri blickt nach einem ...

Valtteri blickt nach einem harten Wochenende mit wichtigen Punkten nach vorne

Es war in vielerlei Hinsicht ein ziemlich einsames Rennen für den schnellen Finnen. Auf dem überholarmen Marina Bay Stadtkurs hatte er von Startplatz vier alle Hände voll zu tun - und am Ende einiges, um diese Position auch zu halten.

"Am Ende des Rennens hatte ich nichts mehr in meinem rechten Vorderreifen übrig, der war fertig", erklärte er. "In den letzten acht bis zehn Runden habe ich hinter Hülkenberg mindestens eine Sekunde pro Runde verloren. Ich kam auch nicht nah genug heran, um blaue Flaggen auszulösen. Das passiert bei 1,2 Sekunden, glaube ich. Näher als 1,6 Sekunden kam ich aber nicht heran, da hatte ich noch mehr Untersteuern. Das war ziemlich knifflig und hat mich Zeit gekostet."

"Es war schwierig. Er fährt sein eigenes Rennen und versucht, außerhalb dieser 1,2 Sekunden zu bleiben. Das verstehe ich. Ich habe mindestens zehn Sekunden Rennzeit verloren - das ist ziemlich viel. Wenn ich mir das Rennen rückblickend anschaue, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass mich das Positionen gekostet hat - bei anderen Rennen wäre das aber der Fall gewesen. Zehn Sekunden sind eine Menge."

"Auf den meisten Rennstrecken ist es in Ordnung. Aber hier ist es schwierig, in diese 1,2 Sekunden Abstand zu gelangen. Ich bin sicher, dass wir beim nächsten Fahrer-Meeting oder Ähnlichem darüber sprechen werden. Mit mehr und mehr Downforce der Autos in dieser Konfiguration wird es schwieriger. Früher waren es 1,0 Sekunden, jetzt sind es 1,2. Je mehr Downforce hinzukommt, desto größer wird es. Hoffentlich wird es nächstes Jahr anders."

Der nächste Halt ist Russland - der Ort, an dem Valtteri letztes Jahr nach einem langen Kampf mit Sebastian Vettel sein erstes Formel 1-Rennen gewonnen hat. Für dieses Jahr hat er sich Ähnliches vorgenommen.

"Das hier war ein hartes Wochenende. Mit einem besseren Qualifying hätte es viel besser laufen können", sagte er weiter. "Auf Russland freue ich mich. Das war ein gutes Rennen für mich letztes Jahr. Ich denke, das war immer der Fall. Hoffentlich haben wir dort wieder ein starkes Rennen."

"Gegen Ferrari wird es wie im vergangenen Jahr ein hartes Rennen, als ich Sebastian direkt im Heck hatte. Ich bin sicher, dass es dieses Jahr zwischen den beiden Teams wieder genauso laufen wird."  

In den letzten Rennen waren das Glück und die Umstände nicht immer auf Valtteris Seite. Das hätte ihn vielleicht dazu bringen können, den Kopf ein wenig hängen zu lassen. Zum Glück liegt es nicht in seinen Genen, das Handtuch zu werfen.

"Ich will weiter das maximal Mögliche in der Meisterschaft erreichen", sagte er.

"Ich denke, dass mindestens der dritte Platz möglich ist. Also ist das mein Ziel. Natürlich fahre ich für mich selbst und auch für das Team, deshalb will ich unbedingt ein gutes Ergebnis."

"Ich bleibe motiviert und werde weiter versuchen, gute Resultate heimzubringen. Ich habe aber wirklich das Gefühl, dass ich jetzt ein paar gute Ergebnisse brauche. Das ist schon eine Weile her. Mein letztes Rennen habe ich vor einem Jahr gewonnen. Ich brauche die Ergebnisse also auch fürs Selbstvertrauen."

"Ich muss zu jedem Rennen hungrig und motiviert bleiben. Im Vergleich zu den ersten Rennen ist es aus mentaler Sicht natürlich schwieriger geworden. Da ging es ja noch darum, um die Meisterschaft zu kämpfen und so weiter."

"Ich muss mir selbst Ziele stecken. Wenn ich nur aufkreuze und sage: 'Okay, ich bin hier, um zu helfen', dann ist das nicht ideal. Ich brauche an jedem Rennwochenende klare Ziele - und die werde ich mir auch setzen."

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