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    EIGENE WORTE: Lewis und Valtteri nach Italien Wie fassen Lewis und Valtte...

Wie fassen Lewis und Valtteri ihr sensationelles Wochenende in Monza zusammen?

'Die Spannung spornt uns an'

Die zurückliegenden Rennen waren besonders spannend für das Team und unsere Fahrer. Entsprechend ist es ein ungemeiner Motivationsschub, mehr Punkte als unsere ärgsten Rivalen eingefahren zu haben.

"Der Druck ist sehr groß. Ich versuch, an jedem Rennwochenende abzuliefern", erklärte Lewis. "Ich habe das Gefühl, dass ich mehr aus dem Auto herausgeholt habe."

"Ich denke, dass wir bei den letzten drei Siegen das Gefühl hatten, an diesen Wochenenden nicht die Oberhand gehabt zu haben. Stattdessen waren wir zwei Schritte zurück, dann einen Schritt vor ihnen zu landen ist ein unglaublich schönes Gefühl für jeden im Team."

"Ich bin davon überzeugt, dass uns diese Spannung antreibt. Noch sind sieben Rennen zu fahren und es sind noch viele Punkte zu vergeben. Wir dürfen uns also nicht ausruhen."

"Wir wissen, dass wir noch hart arbeiten müssen, um die Lücke zu schließen oder öfter solche Ergebnisse einzufahren."

"Es hätte auch leicht andersherum sein können. Wir hätten viel Boden verlieren können. Bei jedem Rennen sucht man nach der richtigen Balance zwischen der nötigen Aggressivität und der Fehlerquote. Man weiß nie, ob es einem gelingt oder ob man über das Ziel hinausschießt oder etwas auf dem Tisch liegen lässt."

"Ich wollte hier nicht abreisen, in dem Gefühl, etwas liegen gelassen zu haben. Natürlich hat mir der Rad-an-Rad-Kampf mit Kimi gefallen."

"Das gefällt mir ehrlich gesagt am besten am Rennsport. Diese Rad-an-Rad-Duelle sind das beste Gefühl. Das kenne ich aus dem Kartsport, der GP2 und hin und wieder auch aus der Formel 1. Es ist das beste Gefühl überhaupt."

'Wir haben mein Rennen nicht geopfert'

Valtteri fuhr auf dem Weg zu seinem dritten Platz einen langen ersten Stint auf den superweichen Reifen. Das war sowohl seinem Kampf gegen Max Verstappen zuträglich als auch Lewis, der dadurch näher an Kimi Räikkönen herankam.

"Wir sind vor dem Rennen alle Strategie-Optionen durchgegangen und bei diesem Rennen gibt es nur minimale Unterschiede, weil die Reifen so lange halten", sagte der Finne.

"Wir haben also nicht mein Rennen geopfert, so lange ich Kimi hinter mir halten konnte - wenn er mich überholt hätte, hätte ich sicher Zeit verloren."

"Ich blieb gerne draußen, weil ich wusste, dass ich immer noch eine gute Chance haben würde, Verstappen anzugreifen. Ich denke also nicht, dass es mein Ergebnis beeinträchtigt hat."

"Der Punkteunterschied zwischen Lewis und mir ist jetzt sehr groß. Deshalb bin ich bereit, zu kooperieren, wenn es Sinn macht."

"Wir sind ein Team und müssen realistisch sein. Wir wollen beide Weltmeisterschaften gewinnen."

'Er ist weit oben angesiedelt'

Nach seinem beeindruckenden Sieg in Monza wurde Lewis gefragt, ob dieser sich wie einer seiner besten Erfolge anfühle. Wie denkt er darüber?

"Angesichts des enormen Drucks, unter dem wir uns befinden, glaube ich, dass er ganz sicher weit oben angesiedelt ist", sagte er.

"Zudem ist es uns beim Heimrennen von Ferrari gelungen und es lastete sehr viel Druck auf dem Team mit Blick auf die Performance. Sie mussten noch einmal etwas mehr aus dem Hut zaubern und das ist gelungen..."

"Alles in allem bin ich in diesem Jahr in meinen Leistungen recht konstant. Ich war sehr happy damit, was ich aus dem Auto herausholen konnte und ich bin unglaublich dankbar und stolz auf das Team, das weiterhin sein Vertrauen in mich setzt und weiter mit Volldampf arbeitet."

"An Tagen wie diesem ist es fantastisch, die Jungs zu sehen. Wir feiern auf dem Teamfoto und das ist ein extrem stolzer Moment für uns alle."

"Heute bestehen die Teams aus so vielen Menschen, das ist einfach unglaublich. Und es gibt keine einzige Person oder Komponente, die wichtiger ist als die andere. Es ist fantastisches Teamwork."

Diese Saison entwickelt sich zu einer der spannendsten in der jüngeren Vergangenheit. Wie geht Lewis damit um?

"Es geht heiß und intensiv zur Sache", erklärte der Brite. "Das ist für ihn (Sebastian) und mich unvermeidlich. Für die Zuschauer ist es sehr schwierig, das zu spüren, was wir fühlen."

"Der Druck ist... ich weiß gar nicht, was für ein Wort ich dafür verwenden soll. Er ist größer denn je zuvor."

"Das ist der Druck, den du dir selbst machst, weil du erfolgreich sein möchtest. Es ist der Druck, der durch deine Wünsche und Ängste entsteht. Es ist der Druck, der durch all die Leute entsteht, die sich auf dich verlassen und das sind viele."

'Das war nicht fair'

Valtteris Duell mit Verstappen bestand auch aus einer kurzen Berührung der beiden, die dazu führte, dass Valtteri die Schikane abkürzen musste und Zeit verlor.

Er wollte in der ersten Schikane außen herum überholen, aber Verstappen zog in der Bremszone herüber und es kam zur Berührung.

"Ich kämpfte hart gegen ihn", erklärte Valtteri. "zunächst versuchte ich es innen, aber da war ich vielleicht noch etwas zu weit hinten. Er verbremste sich, fuhr geradeaus und behielt seine Position."

"Beim zweiten Versuch wusste ich, dass er definitiv zu den aggressiveren Fahrern beim Verteidigen und Angreifen gehört. Deshalb wollte ich hart kämpfen und erwartete, dass er dabei fair bleiben würde."

"Er blieb innen, ich bremste außen und wir waren nebeneinander - dann driftete er nach links."

"Er hat mich sicher gesehen. Und für mich ist die Regel ganz einfach: Wenn du die Innenseite verteidigst, kostet es dich nichts, wenn du eine Fahrzeugbreite Platz lässt. Das ist fair für den Fahrern auf der Außenbahn. Aber das war nicht fair, deshalb hat er die Strafe bekommen."

"Ich wollte ihn unbedingt überholen. Das gibt dir einen Schub, aber in den letzten beiden Runden sah ich, dass Sebastian nicht wirklich schnell aufschließen konnte."

"Darum hat mir das Team gesagt, keine Risiken einzugehen, da er ohnehin eine Strafe bekommen würde. Für mich war es wichtig, nah genug dran zu sein. Dennoch hätte ich ihn gerne überholt."

'Ich habe ihm genügend Platz gelassen'

Lewis war in einen eigenen Zwischenfall verwickelt. Diesmal auf der ersten Runde im Kampf mit Sebastian Vettel um den zweiten Platz.

Sein Angriff außenherum in der zweiten Schikane war mutig, aber Lewis ließ Vettel genügend Platz auf der Innenseite.

Vettel fuhr weit in die Kurve und kollidierte mit Lewis. Dabei drehte er sich selbst und fiel zurück. Hat diese Verteidigung von Vettel ihn überrascht?

"Nein, ich hätte es genauso gemacht", sagte Lewis. "Er bremste und war am Limit. Aber als er am Scheitelpunkt war, kam Kimi herüber."

"Er hätte wahrscheinlich etwas Abtrieb verloren. Aber er fuhr etwas zu weit."

"Ich ließ ihm genügend Platz und bin stolz auf mein Manöver. Es fühlte sich großartig an und sah genauso aus."

'Ich werde die Ergebnisse einfahren, die ich verdient habe'

Es scheint unfassbar, aber nach 14 Rennen und einigen brillanten Leistungen hat Valtteri noch kein Rennen in dieser Saison gewonnen. Er gibt sich dennoch heiß und fest entschlossen, das bald zu ändern.

"Es ist enttäuschend und unglaublich, dass ich in diesem Jahr noch kein Rennen gewonnen habe", gab er zu. "Ich war schon oft knapp dran, besonders im ersten Saisondrittel."

"Ich möchte Rennen gewinnen. Deswegen bin ich hier. Ich glaube nicht, dass meine einzige Chance, Rennen zu gewinnen, ist, wenn Lewis sich den Titel sichert."

"Wenn ich eine gute Pace und ein gutes Qualifying habe und ein starkes Rennen fahre, kann ich definitiv gewinnen. So lange ich gute Leistungen zeige, erreiche ich hoffentlich die Ergebnisse, die ich verdient habe."

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