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    EIGENE WORTE: Lewis und Valtteri über Kanada Lewis und Valtteri sprechen...

Lewis und Valtteri sprechen nach einem fordernden Kanada GP über das Rennergebnis, Risiken und den engen Wettkampf...

'Wir waren am Limit'

Valtteri ging in Montreal vom zweiten Startplatz ins Rennen, nachdem er die Pole Position im Qualifying nur knapp verpasste hatte. Im Rennen hatte er jedoch damit zu kämpfen, die Pace des Führenden Sebastian Vettel mitzugehen und musste sich schlussendlich mit Platz zwei begnügen.

"Ich denke, dass es das Maximum war", erklärte der Finne. "Am Samstag ging es um Hundertstelsekunden. Von der Pole hätte es also vielleicht anders ausgesehen, aber von P2 war nicht mehr drin. Ich bin damit zufrieden, aber ich bin nicht glücklich, dass wir dahinter gelandet sind."

"Als Fahrer ist P2 nicht das beste Ergebnis, aber du weißt, dass von unserem Startplatz, mit diesem Start und dieser Pace nicht mehr möglich war."

"Das ist unsere Situation als Team. Ferrari war an diesem Wochenende besser, Red Bull war sehr nah an uns dran und ich denke, dass wir nichts anders hätten machen können."

"Unser Auto ist einfach nicht schnell genug. Deshalb bin ich über den zweiten Platz nicht allzu enttäuscht, aber natürlich möchte ich gewinnen. Und es gab in diesem Jahr etliche Gelegenheiten, bei denen es sehr eng zuging."

"Deshalb werden wir weiter pushen, aber wir müssen uns als Team steigern. Aber auch ich selbst muss versuchen, jedes Bisschen herauszuholen."

'Ich bin dankbar, dass der Motor gehalten hat'

Lewis hatte in der Anfangsphase Schwierigkeiten mit der Kühlung seiner Power Unit, die das Team beim Boxenstopp beheben konnte, sodass er die Ziellinie auf dem fünften Platz überqueren konnte.

Während das alles andere als ein ideales Ergebnis für ihn war, zeigte sich Lewis dankbar, dass er nach den Problemen zu Rennbeginn überhaupt ins Ziel gekommen ist und so hart pushen konnte.

"Ich dachte, dass der Motor kaputtgehen würde", gab er zu. "Schon direkt am Start kam ich zur zweiten Kurve und die Leistung ließ nach."

"Ich bin mir sicher, dass es in den nächsten Tagen noch mehr schmerzen wird, aber es hätte auch noch viel schlimmer kommen können. Ich hätte heute 25 Punkte verlieren können."

"In dieser Hinsicht liege ich definitiv etwas im Hintertreffen, aber ich bin dankbar dafür, dass der Motor gehalten hat und ich es über die Distanz geschafft habe. Ich habe alles gegeben. Mehr ging nicht."

"Ich ging Risiken ein. In gewisser Hinsicht hat es Spaß gemacht, aber selbst als ich näher herankam, gab es keinen Weg vorbei. Ich habe absolut alles gegeben."

"Hin und wieder gab es eine kleine Chance und dann kam ein Überrundeter, du kommst näher und dann rutscht das Auto von der Straße. Trotzdem liebe ich diese Herausforderung."

'Die Konkurrenz wird härter'

Das Rennergebnis in Kanada ist für Valtteri ein weiterer Beweis dafür, wie eng es in dieser Saison zugeht. Kein Team kann es sich leisten, den Fuß vom Gas zu geben - noch nicht einmal für einen Sekundenbruchteil.

"Wir waren hier etwas langsamer als Ferrari und gegen Red Bull war die Rennpace ziemlich ausgeglichen, vielleicht waren wir etwas schneller", sagte er.

"Frankreich ist ein anderer Grand Prix, es gibt andere Reifen und es besteht die Möglichkeit, dass wir den neuen Motor einsetzen können. Hoffentlich haben wir auch noch ein paar andere Upgrades für das Auto, denn alle Teams verbessern sich stetig weiter."

"Die Konkurrenz wird von Rennen zu Rennen härter. Als wir hierherkamen, dachten wir, dass diese Strecke uns theoretisch liegen sollte."

"Selbst mit dem alten Motor dachten wir, dass wir eine gute Chance haben würden, um den Sieg zu kämpfen."

"Aber das war nicht der Fall. Das zeigt, wie hart es im Moment ist. Wir sind definitiv nicht die Favoriten für den Frankreich GP."

'Noch ein langer Weg'

Trotz des schwierigen Wochenendes betont Lewis, wie hart alle im Team arbeiten und wie lange die Saison 2018 noch ist.

"Ich bin richtig stolz auf meine Jungs", sagte der viermalige Weltmeister. "Sie arbeiten sehr hart und pushen immer weiter."

"Ein solches Wochenende ist definitiv hart. Du weißt, dass du alles gegeben hast und du bekommst nicht das erwünschte Ergebnis dafür."

"Jeder Einzelne im Team spürt diesen Schmerz. Wir gewinnen und wir verlieren gemeinsam. Aber es ist noch ein langer Weg."

"Es wird noch gute und schlechte Tage geben. Wir müssen uns bestmöglich darauf vorbereiten und versuchen, die Verluste an schlechten Tagen zu minimieren und an guten Tagen Kapital daraus zu schlagen."

"Ich bin hier, um zu gewinnen und ich glaube noch immer daran. Ich habe vollstes Vertrauen in meine Jungs und ich treibe sie mit dieser Energie an."

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