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    EIGENE WORTE: Lewis und Valtteri über Singapur Von Fashion Shows bis zur S...

Von Fashion Shows bis zur Silly Season der F1: Was unsere Jungs am Donnerstag in Singapur zu sagen hatten...

Gemäß den Prognosen kommt der Marina Bay Street Circuit dem W09 nicht so sehr entgegen. Trotz eines Vorsprungs von 30 Punkten im Titelkampf bleibt Lewis deshalb mit seinen Erwartungen auf dem Boden.

"Ehrlich gesagt habe ich nie Erwartungen, wenn ich zu einem Rennen komme. Das muss ich schon sagen. Alles in allem ist es wohl unsere Erwartung, unser Bestes zu geben und so gut, wenn nicht sogar noch besser, als bei den letzten Rennen abzuschneiden. Als Mannschaft haben wir bei den zurückliegenden Rennen großartige Arbeit abgeliefert und diese Performance möchten wir fortsetzen."

"Es sind noch viele Punkte zu vergeben und deshalb gehen wir das Wochenende wie jedes andere in diesem Jahr an. Das scheint bislang zu funktionieren, also machen wir auch so lange es geht so weiter. Aber wir erwarten einige schwierige Rennen. Ferrari war bei den letzten Rennen vor uns, mit ihnen mitzuhalten, oder sie zu überholen, wird schwierig."

"Red Bull ist auch bei vielen Rennen mit dabei, also müssen wir davon ausgehen, dass dies hier normalerweise ein gutes Rennen für sie ist. Ich denke, an diesem Wochenende kommt es auf dieser Strecke auf den Abtrieb an und da sie immer gut mit ihren Hinterreifen umgehen, sollte dies zweifelsohne ein starkes Wochenende für sie werden - so wie letztes Jahr auch."

Nach dem Italien Grand Prix wurde viel über Teamorder und unterschiedliche Auffassungen der Rollen der Fahrer innerhalb ihrer Teams gesprochen. Für Valtteri ist es eine ganz klare Sache: Es kommt auf die Performance an.

"Ich verstehe, dass jeder sagen darf, was er will, und sie dürfen ihre Meinung über die Fahrer äußern. Für mich war das nicht sehr positiv, aber ich hatte viel Spaß dabei, es zu verfolgen. Worum es mir geht, sind meine Performance und die des Teams."

"Lewis führt aktuell die Fahrer-WM an. Mein Rückstand auf ihn ist sehr groß und wir sind natürlich ein Team und das Team möchte beide Titel gewinnen. Deshalb bin ich selbstverständlich bereit, dabei zu helfen und werde versuchen, dabei mein Rennen nicht zu sehr zu beeinträchtigen."

"Bei meinem langen ersten Stint in Monza war der Nachteil für mich minimal. Ich bin trotzdem noch auf das Podium gekommen. Das Team möchte, dass wir uns beide gut schlagen. Natürlich verstehe ich, dass Lewis um die WM kämpft und meine Chancen sind sehr gering. Wenn es einen Weg gibt, dass ich helfen kann, dann werde ich das gerne machen."

Hinter Lewis liegen anstrengende Wochen. Wenn er nicht hinter dem Lenkrad des W09 sitzt, geht er einer seiner anderen Leidenschaften nach: der Mode. Für normale Menschen wäre es vielleicht schwierig, beides gleichzeitig auszuüben. Aber wir sprechen hier von keinem normalen Kerl.

"Es ist nicht einfach. Sobald ich von einem Rennen abreise, kann ich abschalten. Ich kümmere mich um andere Dinge, versuche, zu trainieren. Die letzte Woche war nicht einfach. Aber so geht es für mich jede Woche. Es ist hektisch und viel los. In den letzten beiden Wochen bin ich mehr gereist als bislang in diesem Jahr. Aber aus meiner Erfahrung weiß ich, dass ich mich viel schneller auf den Rennmodus umstellen kann."

"Während ich all diese anderen Dinge mache, gibt es keinen einzigen Moment, in dem ich nicht ans Racing oder die Weltmeisterschaft denke. Wir wissen, dass dies ein schwieriges Rennen wird, dass wir mehr leisten müssen. Es gibt keinen Moment, in dem ich nicht darüber nachdenke."

"Ich ziehe daraus sehr viel Energie. Es treibt mich an und ich denke, dass meine Ergebnisse das in den letzten Jahren bewiesen haben. Wie gesagt, ich bin schon viel mehr als in diesem Jahr gereist. Es ist sogar das Jahr, in dem ich am wenigsten unterwegs gewesen bin, zumindest in den letzten fünf Jahren."

Während die Fahrerpaarung des Teams für die Saison 2019 bereits vor der Sommerpause festgestanden hat, war in den letzten Wochen viel los auf dem Fahrermarkt. Was hält Valtteri davon?

"Ich glaube, dass wir uns als Team in einer guten Position befinden. Wir gehen zum dritten Mal mit der gleichen Fahrerpaarung ins Jahr. Wir wissen, dass wir gut zusammenarbeiten und ich werde hoffentlich eine erfolgreichere Saison erleben. Ich bin happy damit, wo wir als Team stehen. Wenn das Team ebenfalls glücklich ist, ist das gut."

"Es war sehr schön, schon vor der Sommerpause zu wissen, wie es nächstes Jahr für mich weitergeht. Ich kenne das aus den letzten Jahren. Die Pause ist nicht so schön, wenn man noch nicht weiß, was man macht. Bei den anderen Teams gab es viele Veränderungen. Es wird interessant, zu beobachten, wie sich die Teamkollegen gegeneinanderschlagen werden."

"Wenn ich keine Leistung bringe, kann mir jeder Fahrer den Platz wegnehmen. Da gibt es keinen Speziellen. So läuft es im Sport. Das habe ich in den letzten drei Jahren gelernt. Wenn ich meine Ziele erreiche, ist alles okay. Wenn nicht, verdiene ich den Platz nicht. So einfach ist das."

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