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    EIGENE WORTE: Lewis und Valtteris nach Barcelona Doppelsiege gibt es in der ...

Doppelsiege gibt es in der F1 nicht so oft und wenn, ist das Gefühl nur schwer zu beschreiben! Lewis und Valtteri fassen ihre Emotionen nach dem fantastischen Ergebnis in Spanien zusammen...

'Es gibt kein besseres Gefühl'

Obwohl sein überzeugender Sieg beim Großen Preis von Spanien bereits sein 64. in der Formel 1 war, betont Lewis, dass es sich für ihn wie beim ersten Mal ganz oben auf dem Podium anfühlte.

"Es ist das schönste Gefühl, hierher zu kommen, so eine Performance abzuliefern und einen überzeugenden Sieg zu feiern", sagte er. "Jeder möchte auf diese Weise gewinnen."

"Es ist definitiv ein großartiges Gefühl. Das konnte man wahrscheinlich auch sehen, als ich aus dem Auto ausgestiegen bin. Nicht jeder Sieg fühlt sich so fantastisch an. Es war mein 64. Sieg, aber es fühlt sich noch wie beim ersten Mal an. Es ist ein ganz besonderes Gefühl. Der Weg dorthin macht es zu etwas Besonderem."

"Ich fahre schon seit vielen Jahren Rennen und immer noch dieses Gefühl zu haben, diese Freude über einen Sieg, weil du weißt, dass du an diesem Wochenende deine Arbeit bestmöglich erledigt und nichts liegen gelassen hast, es gibt einfach kein besseres Gefühl."

"Ich weiß gar nicht, wie ich mein Training zwischen all den anderen Dingen unterbringe, die ich mache, aber ich war nach dem Rennen ziemlich frisch. Das ist ebenfalls positiv."

'Die Siege werden kommen'

Valtteri sicherte sich mit Platz zwei in Spanien seinen 25. Podestplatz in der Formel 1. Damit war er nicht ganz zufrieden, dennoch ist er fest davon überzeugt, dass sein erster Saisonsieg zum Greifen nahe ist.

"Natürlich wollte ich um den Sieg kämpfen, aber für uns als Team war es ein großartiges Ergebnis", sagte er. "Wir hatten ein gutes Auto und das Team hat bei der Strategie gut reagiert."

"Wenn wir einen Doppelsieg einfahren und ich hinter Lewis Zweiter werde, dann freut sich ein großer Teil von mir mit dem Team."

"Aber natürlich gibt es auch einen Teil von mir, der nicht glücklich damit ist, Zweiter geworden zu sein, denn ich möchte gewinnen. Aber es liegt noch ein langes Jahr vor uns und er wird kommen."

"Ich habe mehr oder weniger meine Ziele vom Jahresanfang erreicht. Ich konnte meine gute Performance vom Ende der letzten Saison mitnehmen."

"Man kann immer etwas dazu lernen und ich hoffe, dass ich mich weiter steigere. Es gab einige gemischte Rennen und die Endergebnisse waren nicht immer da, aber ich weiß, dass der Speed stimmt."

'Eine erfrischende Erfahrung'

Lewis fühlte zum ersten Mal seit dem Saisonauftakt in Australien komplett wohl im W09 und das war ein positives Erlebnis für ihn.

"Es war eine erfrischende Erfahrung. Die Leute denken sicher, dass es ein einfaches Rennen gewesen ist und ich nur gecruist bin", erklärte er.

"Das bin ich nicht. Ich fühlte mich wohl und zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, zu verlieren. Aber ich habe auf jeder Runde angegriffen."

"Ich habe es als eine Testmöglichkeit genutzt, um zu verstehen, wie mir die Balance gefällt, wie ich mit ihr etwas spielen kann, wie ich etwas mehr herausholen kann und um alles besser zu verstehen."

"Bei Debriefing kannst du dann schön genau sein und auf den Punkt sagen, was sie machen sollen. In diesem Meeting habe ich einige Schlüsselpunkte hervorgehoben, etwa: 'Arbeitet daran, macht das besser und ich werde schneller sein'."

"Dann konzentrieren sie sich auf diese Bereiche, sehen sich die Daten an und arbeiten daran. Das ist ein fantastischer Prozess, den man zusammen absolviert und wenn man zurückkommt, funktioniert es."

'Wir hielten einen Stopp für unmöglich'

Valtteri ging relativ früh in Runde 19 an die Box, da das Team nicht damit rechnete, dass nur ein Stopp funktionieren würde.

Allerdings verhielten sich die Reifen besser als erwartet und so entschied man sich dazu, in der VSC-Phase draußen zu bleiben. Obwohl es riskant war, erwies sich das als die richtige Entscheidung.

"Alle Mischungen hielten viel länger als wir erwartet hatten", erklärte Valtteri. "Wir haben ehrlich nicht gedacht, dass es möglich wäre, das Rennen mit nur einem Stopp durchzufahren. Oder wir hätten es geschafft, aber wir wären langsamer als bei zwei Stopps gewesen."

"Aber wir haben ungefähr zur Rennmitte gemerkt, dass die Reifen sich besser als erwartet verhielten und deshalb trafen wir die Entscheidung, obwohl wir schon sehr früh gestoppt hatten."

"47 Runden mit dem Medium-Reifen waren recht riskant, aber das Risiko war es wert. Es war aber nichts mehr übrig..."

"Ich habe die Reifen nach dem Rennen gesehen und sie waren bis zur Lauffläche runter. Für mich ging es darum, sie zu retten. Ich versuchte, sie am Leben zu erhalten."

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