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    EIGENE WORTE: Lewis & Valtteri nach Abu Dhabi Unsere beiden Fahrer blicke...

Unsere beiden Fahrer blicken auf die Saison, deren Lehren und noch mehr zurück...

Lewis schloss die Formel-1-Saison 2018 genauso ab, wie er 2019 beginnen möchte: mit einem überlegenen Sieg!

"Ich habe noch nicht über das nächste Jahr nachgedacht", sagte er. "Wenn ich ehrlich bin, gibt es Tage, an denen es ganz normal ist, dass man sich einfach nur wünscht, dass sie vorbei sind. Ich kann es kaum erwarten, dass das passiert."

"Dann lehnt man sich zurück und denkt sich: Ich möchte nicht, dass die Zeit so verfliegt, weil alles geht so schnell. Ich bin seit sechs Jahren bei diesem Team und kann nicht glauben, dass es so schnell gegangen ist."

"Ich bin perplex, weil ich geteilte Gedanken dazu habe. Aber ich wollte die Saison unbedingt stark beenden. Ich denke, dass mir das gelungen ist und darüber bin ich richtig dankbar."

"Ich hatte großartige Unterstützung von den Leuten um mich herum. Und dann hat auch das Team das ganze Jahr über fantastische Arbeit geleistet und ich wollte unbedingt für sie abliefern, bei jedem Rennen."

"Ich wollte die Saison so beenden, wie ich in die neue starten möchte - das ist meine neue Einstellung. Es war ein echt starkes Wochenende, über das ich mich richtig freue."

Valtteri erlebte unterdessen einen schwierigen Abend. Trotz eines ermutigenden Starts hatte er gegen Rennende mit Problemen zu kämpfen und fiel auf P5 zurück.

"Ich denke, das Rennen fasst meine Saison ganz gut zusammen - sie hat gut begonnen und dann ging es den Bach runter. Ich verbremste mich in Kurve fünf, als Sebastian näherkam, und dann hatte er DRS und überholte mich."

"Zunächst dachte ich, dass es nur mein Fehler gewesen sei, was es schlussendlich auch gewesen ist, aber der Wind hatte sich plötzlich gedreht."

"Gleichzeitig hat das Team an der rechten Hinterradbremse Vibrationen und ein Problem festgestellt. Dadurch mussten die Vorderradbremsen starker arbeiten, um das zu kompensieren und dadurch hatte ich plötzlich stehende Räder."

"Das gleiche ist passiert, als ich geradeaus gefahren bin und Verstappen näher herankam. Das müssen wir noch untersuchen, um herauszufinden, was genau bei den Bremsen passiert ist."

"Und dann hatte ich nach der Berührung mit Max einen ziemlich beschädigten Unterboden. Dadurch war das Ende des Rennens schwierig."

Es war ein forderndes Jahr für Lewis, Valtteri und das Team. Aber was sind für Lewis die Lehren der Saison 2018?

"Ich denke nicht, dass es in diesem Jahr nur eine einzige Lehre gegeben hat", sagte er.

"Wenn, dann die, dass ich gewachsen bin und dadurch mich selbst besser verstanden habe, ich konnte mich besser konzentrieren und Dinge spüren, alles besser ausbalancieren, das kommt mit der Erfahrung."

"Man lernt aus Fehlern. Ich konnte mich das ganze Jahr über verbessern. Und das hört niemals auf."

"Ich werde weiter daran arbeiten und versuchen, den Output zu verbessern, die Energie, mit der ich andere erfülle, meine Entschlossenheit für alles, was ich habe."

"Ich liebe es, Rennen zu fahren. Ich habe heute jede Minute genossen. Obwohl die Reifen nicht gut waren, habe ich es geliebt, das Auto zu fahren, und ich hoffe, dass es noch viele solcher Tage geben wird."

Valtteri fiel es kurz nach der Zielflagge schwerer, auf die Saison 2018 zurückzublicken.

"Es ist recht schwierig, so kurz nach dem Saisonende, über so ein hartes Jahr nachzudenken", sagte der Finne.

"Es fühlt sich an, als würde ich ein paar Tage brauchen, bevor ich das kann. Aber ich denke, es ist Fakt, dass meine Pace im Qualifying und Rennen im Vergleich zu meinem Teamkollegen in diesem Jahr besser war als im Durchschnitt."

"Das ist positiv, aber die Ergebnisse nicht. Das müssen wir jetzt alles analysieren und herausfinden, warum die Resultate nicht gestimmt haben."

"Manchmal war es einfach nur Pech und dann gab es noch andere Gründe. Aber ich denke, aus Performance-Sicht war das Jahr besser, aber die Ergebnisse waren es nicht."

Lewis hatte einen relativ ungewöhnlichen Weg, um seinen Sieg in Abu Dhabi zu feiern - er zog sein feuerfestes Hemd auf dem Podium aus. Was war der Grund dafür?

"Das wollte ich schon immer machen, weil ich "Still I Rise" zeigen wollte und ich glaube, es war der perfekte Moment dafür, weil es dieses Jahr genauso gewesen ist", erklärte er.

"Ich möchte alle dazu ermutigen, die nicht wissen, was "Still I Rise" ist, es zu lesen. Es ist ein Gedicht, bitte lest es, weil es auf alle zutrifft, die straucheln."

"Seht euch Billy Monger an, er hat mich in diesem Jahr wirklich inspiriert. Ich bin mir sicher, dass er es sehr seltsam finden wird, weil er zu mir aufschaut und in der Formel 1 sein möchte."

"Aber was er und so viele andere Menschen getan haben, wie sie durch schwierige Zeiten gegangen sind, wie sie Schwierigkeiten überkommen haben und dadurch stärker geworden sind, das ist, was "Still I Rise" bedeutet."

"In diesem Jahr gab es sehr viele solcher Momente und ich möchte mich so gut es geht dafür aussprechen. Deshalb habe ich es gemacht und ich bin gespannt auf die Zukunft."

Nach einer kniffligen Saison ist Valtteri bereit, seine Akkus aufzuladen und sich etwas zu erholen, um den Kopf frei zu bekommen und im nächsten Jahr gestärkt zurückzukommen.

"Ja, das wird wichtig", sagte er. "Für mich persönlich war es eine anstrengende Saison, auch mental. Ich hatte große Ziele für das Jahr."

"Als diese zu einem Zeitpunkt in der Saison unmöglich zu erreichen waren, hatte ich viele Fehlschläge, einen nach dem anderen, es sammelte sich an."

"Der Umgang damit war schwierig. Ich fühle mich im Moment definitiv etwas ausgelaugt. Es ist schwierig, viel Positives aus diesem Jahr mitzunehmen."

"Aber in diesem Sport lernt man sich kennen und ich weiß, dass ich nach einiger Zeit okay sein werde. Dann werde ich die positiven Seiten der Saison erkennen."

"Nächstes Jahr greife ich wieder voll an. Im Urlaub habe ich ein paar Pläne für Neujahr und Weihnachten, aber ansonsten geht es nur darum, was ich möchte und so wenig wie möglich um die Formel 1."

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