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    EIGENE WORTE: Lewis & Valtteri nach Bahrain Lewis und Valtteri teilen u...

Lewis und Valtteri teilen uns ihre Gedanken nach einem ereignisreichen Nachtrennen in Bahrain mit…

'Schadensbegrenzung'

Lewis war bereits zu Beginn des Wochenendes im Hintertreffen, da er für einen Getriebewechsel eine Strafversetzung um fünf Plätze erhielt. Diese warf ihn in der Startaufstellung auf Platz neun zurück. Im Rennen arbeitete er sich jedoch bis auf Rang drei nach vorne.

"Ich bin happy", bilanzierte er. "Ich bin von neun gestartet, so gesehen ist P3 keinesfalls schlecht. Es ist Schadensbegrenzung. Wir nehmen von hier eine gute Punkteausbeute mit."

"Jetzt geht es nach Schanghai auf eine Strecke, die mir normalerweise liegt. Deshalb hoffe ich, dass ich dort das Blatt etwas wenden kann, aber es wird schwer. Ferrari hat bei den letzten beiden Rennen eine unglaubliche Pace gezeigt."

Lewis erlebte einen alles andere als unkomplizierten Sonntagnachmittag im Cockpit, allen voran, weil die Funkverbindung zum Kommandostand zu einem entscheidenden Zeitpunkt nicht richtig funktionierte.

"Während des Rennens gab es einige frustrierende Momente, in denen sie mich nicht hören konnten. Deshalb musste ich bestimmte Punkte wählen, an denen ich mit ihnen reden konnte", erklärte er.

"Wenn du versuchst, Sebastian einzuholen, der 25 Sekunden vor dir liegt, möchtest du immer genau wissen, wie schnell zu fahren musst, um die Reifen nicht zu überstrapazieren. Gleichzeitig möchtest du ihn aber auch am Ende schnappen."

"Wenn dieses Feedback ausbleibt, ist es etwas frustrierend. Auf diesem Gebiet müssen wir uns verbessern, aber das ist nicht immer der Fall."

'Rennpace besser als erwartet'

Ferrari hatte im Qualifying die Nase vorne, aber die Silberpfeile schienen im Rennen auf einer Höhe zu sein. Das stimmte Valtteri zuversichtlich.

"Ich habe einige Punkte geholt, aber Sebastian, der die WM-Wertung anführt, hat mehr geholt", erklärte der Finne nach seinem zweiten Platz.

"Es ist noch früh in der Saison, aber es lief viel besser als vor zwei Wochen. Unsere Rennpace war sogar etwas besser, als wir es vorher erwartet hatten."

"Wir haben Ferrari etwas mehr unter Druck setzen können, als wir gedacht hatten. Das war positiv."

"Dieses Wochenende war wirklich ein Augenöffner dafür, um zu sehen, wie viel Arbeit bei diesen Bedingungen noch vor uns liegt."

"Das Auto ist richtig schnell, aber wie im Qualifying konnten wir einige Schwächen erkennen. Es war ein wichtiges Wochenende. Wir müssen sicherstellen, dass wir unsere Rückstände auf Ferrari aufholen."

'Es war ein Risiko'

Lewis startete geradeso innerhalb der Top-10. Entsprechend musste er auf den ersten Runden rasch Plätze gutmachen. Als er den McLaren von Fernando Alonso in Runde fünf vor sich sah, zeigte er das Manöver des Rennens und zog auch an Nico Hülkenberg und Esteban Ocon vorbei.

"Das war definitive spannend und wie eine Schleuder aus dem Film Talladega Nichts", erklärte Lewis nach dem Rennen.

"Als ich hinter Fernando ausscherte, wusste ich noch nicht, dass ich die anderen beiden auch gleich noch überholen würde."

"Es war der Windschatten von Fernando, der mich auch an ihnen vorbeigebacht hat. Ich dachte mir: Das muss ich versuchen, denn ich hing schon unglaublich viele Runden hinter ihnen fest."

"Es war ein Risiko, aber es hat sich gelohnt und ich war wirklich überrascht, dass ich den Scheitelpunkt gut getroffen habe."

"Bei solchen Situationen bist du normalerweise auf der schmutzigen Seite und rutscht weit hinaus, aber es war richtig cool."

'Ich hatte beinahe eine Chance'

Valtteri kam Sebastian in der Schlussphase des Rennens immer näher, fand aber keinen Weg an ihm vorbei. Zudem kämpfte auch er gegen Ende mit seinen Reifen.

"Ehrlich gesagt wurde es in den letzten drei Runden auch für mich richtig knifflig mit den Reifen", erklärte er.

"Ich weiß nicht, ob es mir geholfen hätte, wenn ich zur Mitte des Stints etwas härter gepusht hätte, um ihn früher einzuholen. Vielleicht wären dann meine Reifen am Schluss noch mehr am Ende gewesen."

"Rund 15-20 Runden vor Schluss erhielt ich die Info, dass Sebastian vielleicht ebenfalls eine Ein-Stopp-Strategie versuchen und dann am Ende Schwierigkeiten haben könnte. Vorher waren wir uns zu 80% sicher, dass er zwei Stopps machen würde."

"Das ist natürlich ärgerlich, weil wir so nah dran waren und ich beinahe eine richtige Chance erhalten hätte, aber es hat nicht ganz gereicht."

"Er lenkte ein, bevor er bremste, so wusste ich, dass er damit rechnete und bereit war, mich bei einem Angriff abzuwehren."

"Ich weiß, dass es keine Gelegenheit gegeben hat. Ich hätte es trotzdem probieren können, dann hätten sich unsere Räder berührt und wir wären abgeflogen. Ich denke, ich war einfach ein bisschen zu weit weg."

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