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    EIGENE WORTE: Lewis & Valtteri nach Ungarn Lewis und Valtteri blicken ...

Lewis und Valtteri blicken die Ereignisse eines dramatischen Wochenendes in Ungarn zurück...

'Es war Glück im Unglück'

Auf den unerwarteten Sieg von Lewis in Deutschland folgte ein ebenso überraschender Erfolg in Ungarn. Der viermalige Weltmeister gibt dabei selbst zu, dass er vor dem Start selbst nicht wusste, was auf dem Hungaroring passieren würde.

"Zu Beginn des Rennens wusste ich nicht, was mich erwarten würde", sagte er. "Ich stand auf der Pole und zog davon. Sebastian war auf den Soft-Reifen und ich wusste, dass mich auf gar keinen Fall ausruhen durfte."

"Ich musste meine Strategie umsetzen. Ich war richtig stolz darauf, was mir auf den UltraSofts gelungen ist, dass sie so lange gehalten haben."

"Am Anfang fühlte es sich auf den Softs nicht großartig an und die Balance war etwas daneben. Aber ich konnte dem mit ein paar Einstellungen entgegenwirken bei der Balance, dem Differenzial und der Bremsbalance - so bekam ich es genauso hin, wie ich es wollte, etwas mehr auf der Front und die Balance stimmte wieder."

"Danach war es gut. Valtteri war am Ende ein leichtes Opfer, aber er hat sich bis dahin großartig verteidigt. Die letzten beiden Wochenenden waren Glück im Unglück."

"Ich bin sehr dankbar und die Jungs haben diese großartigen Ergebnisse wirklich verdient. Wir haben noch Arbeit vor uns, weil Ferrari noch leicht vor uns liegt mit seiner Pace, aber ich glaube, dass ich sie im Rennen im Griff hatte."

'Ich dachte, dass ein Stopp möglich sein würde'

Valtteris beeindruckender letzte Stint erwies sich als ein wenig zu lang und seine Reifen gaben in der Schlussphase auf. Entsprechend musste er sich stark gegen die anderen Autos verteidigen.

Leider kam es dabei zu Berührungen mit Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo, sodass er auf P5 zurückfiel.

"Mein Stint war viel zu lang", erklärte der Finne. "Sebastian kam näher und kam gut aus Kurve eins heraus."

"Er war auf der Außenseite, meine Nase war aber immer noch innen. Er lenkte früh ein und ich konnte nirgends hin ausweichen."

"Dabei beschädigte ich mir den Frontflügel. Ich versuchte aber, weiter zu kämpfen, aber am Ende war es nicht möglich. Daniel war nah dran und ich hatte nur noch einen halben Frontflügel. Ich versuchte, mich gegen ihn zu verteidigen, aber er lenkte ein, obwohl ich mich verbremst hatte und wir berührten uns."

"In den Reifen steckte keine Performance mehr. Wir dachten, dass ein Stopp möglich wäre, aber leider war er das nicht."

'Die Erholung ist das Wichtigste'

Die Formel 1 geht jetzt in die Sommerpause, aber wie verbringen Lewis und Valtteri ihre Freizeit?

"Ich bin nicht der Typ, der sich am Strand zurücklehnt. Ich werde aktiv bleiben, trainieren und mich auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten", sagte Lewis.

"Ich werde meine Mutter, meine Schwester, Nichte und Neffe treffen und die nächsten vier oder fünf Tage mit ihnen verbringen. Wir haben nie viel Zeit für Familienurlaub und darauf freue ich mich jetzt. Ich habe mich noch nicht entschieden, wo ich den Rest des Sommers verbringen werde."

"Einige Leute heiraten und ich bin mir sicher, dass es ein paar Partys geben wird. Aber ich werde mich auch erholen, es ist am wichtigsten, frische Energie zu tanken."

Für Valtteri geht es in die Heimat: "Ich freue mich darauf, nach Finnland zu reisen und mal eine Weile nicht über die Formel 1 nachzudenken."

'Alle haben die Pause verdient'

Aber nicht nur die Fahrer gehen nun in die Sommerpause. Der Entwicklungsstopp betrifft auch die Formel 1-Fabriken.

"Die letzten paar Rennen waren besonders gut, aber es liegt noch Arbeit vor uns", sagte Lewis nach seinen kürzlichen Erfolgen.

"Ich bin sehr stolz auf das, was wir bis jetzt erreicht haben. Wir hatten Höhen und Tiefen, die Saison war eine Achterbahnfahrt bislang."

"Aber das Team blieb immer stark, hat genau gearbeitet und alles gegeben. Sehen wir uns doch nur das letzte Rennen an: Wenn man meine Schwierigkeiten bedenkt, hätte niemand damit gerechnet."

"Wir müssen einfach immer das Beste herausholen. Ich bin richtig glücklich, wie stark wir in den letzten paar Rennen waren und ich bin dankbar für all die harte Arbeit und den Einsatz, den das Team zeigt."

"Sie alle haben sich die Sommerpause verdient und ich hoffe, dass sie danach weiter Gas geben, damit wir stark in die zweite Saisonhalbzeit starten können."

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