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    EIGENE WORTE: Lewis & Valtteri über Russland Lewis und Valtteri analysie...

Lewis und Valtteri analysieren ein kniffliges Wochenende in Russland...

'Ich bin bereit, mich für das Team einzusetzen'

Nach einer starken Leistung am gesamten Wochenende erlebte Valtteri ein enttäuschendes Ergebnis. Aber er versteht, warum das Team die Entscheidung getroffen hat und weiß, dass er die Pace hatte, um das Rennen zu gewinnen.

"Ehrlich gesagt verstehe ich die Situation schon", sagte er. "Wenn man sich in die Lage der Teamleitung versetzt, ist klar, dass es für sie nicht entscheidend ist, ob Lewis oder ich gewinne, so lange wir einen Doppelsieg und die maximale Punktzahl holen."

"In diesem Jahr kämpft nur noch Lewis um die Weltmeisterschaft. Ich hingegen nicht mehr. Für das Team ist es also immer besser, wenn Lewis gewinnt. So ist das nun einmal."

"Wir sind eine Mannschaft und ich bin bereit, mich für das Team einzusetzen. Heute (Sonntag) habe ich das getan und ich würde es morgen wieder tun."

"Das ist nicht optimal für mich als Sportler und Person, aber es ist Fakt. Was für mich jetzt nur noch zählt, was mich bis zum Ende des Jahres antreibt, ist, dass ich weiß, dass ich heute (Sonntag) gewinnen sollte und ich hätte das Rennen bei gleichen Voraussetzungen gewinnen können."

'Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden'

Lewis und das Team erlebten einen bittersüßen Tag mit einem überlegenen Doppelsieg, der jedoch nicht in der gewünschten Art eingefahren wurde.

"Als ich erfuhr, dass sie es Valtteri gesagt haben, sagte ich einfach: 'Sagt ihm nur, er soll schneller fahren'. Ich weiß nicht, ob das zu hören war", gab er zu.

"Sebastian hing mir im Nacken und kam mir immer näher. Deshalb fühlte es sich nicht gut an, Valtteri unter diesen Umständen in Kurve 13 zu überholen."

"Ich wusste nicht, was für das Ende geplant war. Ich wartete auf Nachrichten. Aber ich wusste, dass das Team so zu Ende fahren wollte, wenn sie die Entscheidung so getroffen haben. Ehrlich gesagt war es sehr schwer, die richtigen Worte zu finden."

"Das ist ein sehr seltsames Gefühl. Wir haben einen Doppelsieg eingefahren, wir haben das Wochenende als Team dominiert und das Team hat unglaubliche Arbeit abgeliefert."

"Es ist klar, dass ich noch nie in meinem Leben ein Rennen auf diese Art und Weise gewinnen wollte. Deshalb möchte ich einfach nur Valtteri betonen, es gibt nicht viele Teamkollegen, die so etwas tun würden."

'Sie treffen die Entscheidungen'

Während Valtteri von der Funknachricht überrascht war, wusste er, dass es keine einfache Entscheidung gewesen ist und dass er das Team daran erinnerte, wozu er im Stande ist.

"Es war recht überraschend", sagte der Finne. "Ich denke, dass Team war besorgt darüber, dass Lewis Blasen an den Reifen hatte und er dadurch den zweiten Platz an Sebastian verlieren könnte. Das wäre nicht gut für beide Weltmeisterschaften gewesen."

"Das war wohl ihre Sorge. Am Ende erwies es sich nicht als so schlimm, aber man muss sich in die Lage von Toto oder jedes anderen Teamchefs versetzen und dann ist es keine einfache Entscheidung."

"Ich bin mir sicher, dass sie auch an mich denken, sie denken an Lewis, als Fahrer und Person, aber sie müssen die Entscheidung treffen, um das bestmögliche Ergebnis am Wochenende einzufahren."

"Es ist einfach nur wie die Saison sich entwickelt hat. Es geschah wegen dem, was vor vielen Rennen passiert ist."

"Es ist schade, dass ich in dieser Saison noch kein Rennen gewonnen habe und natürlich hatte ich heute (Sonntag) die Chance dazu. Aber wie gesagt, mir ist es am wichtigsten, sie daran zu erinnern, welche Performance ich an diesem Wochenende gezeigt habe."

'Ich muss die Chance jetzt ergreifen'

Nachdem Lewis bei seinem Boxenstopp hinter Sebastian Vettel zurück auf die Strecke gekommen war, wusste er, dass er die Position rasch zurückerobern musste. Es folgte ein harter Kampf um Platz zwei.

"Natürlich wollte ich das Rennen von Anfang an gewinnen und ich war recht nah an Valtteri dran. Dann kam er an die Box", erklärte Lewis. "Danach hatte ich eine gute Runde, sobald ich vorbei war."

"Ich konnte vielleicht etwas länger als Valtteri auf meinen Reifen fahren. Er sagte, dass er ein wenig Graining hatte. Die nächste Runde war gut und dann ließen sie mich noch eine Runde draußen, was wahrscheinlich nicht richtig war, da die Reifen dann abfielen."

"Sebastian eine Runde vorher rein, machte einen Undercut und ich verlor sechs Zehnel oder so, sobald ich den Williams einholte. Dadurch verlor ich alle Zeit, die ich gewonnen hatte. Es war riskant und sicherlich ziemlich frustrierend, als ich hinter beiden herausgekommen bin."

"Ich dachte, dass ich wahrscheinlich gegen Valtteri kämpfen würde, aber ich kämpfte gegen beide und verlor eine Position - das ist definitiv frustrierend."

"Ich hatte Grip in den Reifen und ich musste die Chance jetzt ergreifen, gegen ihn zu kämpfen. Was ich getan habe. Danach hatte ich vor Kurve eins einen Windschatten und zog raus."

"Aus meiner Sicht bewegte sich Sebastian und dann noch einmal. Und wenn ich da nicht gebremst hätte, wäre ich in der Mauer gelandet und es hätte einen Crash gegeben. Aber egal, zum Glück kam ich durch und ich griff in der nächsten Kurve hart an."

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