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    EIGENE WORTE: Lewis & Valtteri über USA Unsere Fahrer sprechen über...

Unsere Fahrer sprechen über die Herausforderungen des COTA, die Wichtigkeit von Teamwork und unveränderte Einstellungen...

Lewis geht mit einem Vorsprung von 67 WM-Punkten in das Rennwochenende in Austin, Texas. Aber seine Einstellung ist unverändert - er macht einen Schritt nach dem anderen.

"Niemand im Team sagt, wie cool es wäre, wenn wir es schon an diesem Wochenende oder am nächsten schaffen würden. Wir denken nicht über hätte, wäre, wenn nach...", sagte er.

"Wir konzentrieren uns darauf, unsere Leistung abzuliefern. Es sind noch 100 Punkte zu vergeben. Man darf sich im Leben niemals zurücklehnen und schon gar nicht in einer so hart umkämpften Saison."

"Wir erwarten, dass Ferrari an diesem Wochenende zurückschlagen wird und deshalb dürfen wir uns in keiner Weise ausruhen."

"Wir müssen sicherstellen, dass wir hierherkommen und die Messlatte noch einmal höher legen. Ich denke absolut nicht darüber nach, wie es sich anfühlen wird, wenn wir es an diesem Wochenende schaffen sollten."

"Ich muss meine Arbeit erledigen und das erhöht den Druck und man braucht nie mehr Druck."

"Ich konzentriere mich also darauf, bestmöglich zu fahren und ich bin das ganze Jahr über so gefahren. Wir müssen das Auto richtig hinbekommen. Nichts ist selbstverständlich."

Valtteri glaubt, dass das Team durch die starke Konkurrenz von Ferrari und Red Bull in diesem Jahr einen zusätzlichen Motivationsschub erhalten hat, der es weiter angetrieben hat.

"Ich glaube, dass ist so, wenn es härter wird und die Konkurrenz stärker ist wie in diesem Jahr. Wir hatten für die Hälfte der Saison nicht das schnellste Auto, wir waren nicht das beste Team", gab Valtteri zu.

"Aber wir konnten unser Auto Schritt für Schritt verbessern. Wir haben aus jedem Fehler gelernt, wir haben aus unseren Schwächen gelernt und das Auto in allen Bereichen verbessert."

"Es ist kein massiver Schritt bei der Performance oder dem Teamwork, es sind kleine Details, die man Rennen für Rennen richtig hinbekommen muss."

"Der einzige Weg, um das zu erreichen, ist Teamwork. Das Team hielt als Einheit zusammen. Es ist zu keinem Zeitpunkt in Panik verfallen."

"Ich glaube, dass die zusätzliche Motivation von der Konkurrenz ausgegangen ist. Natürlich braucht das Team Anführer, die das umsetzen, aber wir haben alle als Mannschaft an einem Strang gezogen, hatten einen guten Teamgeist und das war der Schlüssel dafür, warum wir uns diese Ziele setzen konnten."

"Für die anderen Teams ist es einfacher, ihr Ziel ist es, uns zu schlagen. Das ist ihre Motivation. Aber wir müssen die Latte immer höher legen."

"Das ist Teamwork. Alle Menschen müssen miteinander arbeiten. In der Fabrik, im Rennteam, Lewis und ich. Wir müssen miteinander auf dasselbe Ziel hinarbeiten und unsere Energien in die gleiche Richtung lenken."

Während Lewis nicht über einen möglichen WM-Titel nachdenkt, steht dennoch fest, dass es sein fünfter Fahrer-Titel wäre.

Damit würde er mit dem legendären Juan Manuel Fangio gleichziehen, der zwei seiner fünf Titel in einem Silberpfeil (1654, 1955) gewonnen hat. Was würde das Lewis bedeuten?

"Stellt euch mal vor, einige dieser Autos von damals zu fahren. Ich habe das", erklärte er.

"Ich bin im Auto von Stirling Moss gefahren, einige der Silberpfeile, die sie hatten, auf der alten Strecke in Monza - mit Sir Stirling, das ist unglaublich."

"Fangio wird immer... er ist wie der Pate für alle Fahrer in diesem Sport. Er ist unser Pate."

"Er ist einer der Größten aus der Anfangszeit und er wird immer bewundert werden."

"Es ist verrückt, dass ich vielleicht ähnlich viele Titel haben könnte wie er."

Valtteri ist fest entschlossen, die Saison mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Nachdem die erste Jahreshälfte für ihn hart verlaufen ist, weshalb er jetzt nicht mit im Titelkampf steckt.

Er glaubt aber, dass er in diesem Jahr besser ist als vor einem Jahr. Entsprechend hat er seinen Blick bereits auf 2019 gerichtet.

"Mein Ziel ist es, stärker zu sein und eines Tages wird alles passen. Die erste Jahreshälfte ist definitiv extrem wichtig, um so viele Punkte wie möglich zu sammeln."

"Wenn der Abstand nicht groß ist, dann sind wir mittendrin im WM-Kampf - hoffentlich bis zum Ende. In diesem Jahr war der Punkteabstand leider zu groß."

"Aber ich verstehe den Sport. Mit Blick auf die Performance war jedes Rennen in dieser Saison besser als im Vorjahr."

"So möchte ich weitermachen. Ich lerne ständig dazu und ich möchte nächstes Jahr noch besser sein und hoffentlich gute Ergebnisse einfahren."

Lewis verbringt seine Zeit gerne in den USA und der Circuit of the Americas gehört zu seinen stärksten Strecken. Immerhin hat er hier fünf von sechs Rennen gewonnen.

Ihm gefallen die Herausforderungen, welche die Fahrer auf dem COTA erwarten, aber er mag auch das Spektakel an sich und die begeisterungsfähigen Fans.

"Es gibt keine Strecken mehr wie früher", erklärte er. "Die älteren Strecken, von denen man träumt, auf denen man die Legenden fahren sieht."

"Einige der neuen Strecken sind nicht besonders toll, aber diese hier ist es. Sie besitzt einen tollen Charakter und hier waren vom ersten Tag an viele Zuschauer. Ich bin mir sicher, dass zumindest die Hälfte von ihnen neu in diesem Sport war, das ist klasse."

"Es hatte also einen starken Einfluss und ich denke, dass es jedes Jahr mehr werden. Auf der Strecke zu fahren ist eine große Herausforderung und man kann hier richtige Rennen fahren."

"Man kann hier dem Vordermann folgen, was auf einigen anderen Strecken nicht möglich ist. Ich denke, deshalb macht es mir hier so viel Spaß, weil wir die Chance haben, hier richtige Rennen zu fahren."

"Natürlich hat der Sport hier eine lange Tradition und die Menschen sind super begeisterungsfähig, egal in welchem Sport."

"Unser letztes Rennen hier war mit all dem Spektakel wahrscheinlich das beste des gesamten Jahres. Der Vorlauf und alles war klasse. Es ist super, die Kultur zu unterstützen, egal wo man ist."

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