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    EIGENE WORTE: Manchmal trifft es dich eben im Rennsport - Toto Teamchef Toto Wolff blickt ...

Teamchef Toto Wolff blickt auf ein frustrierendes Auftaktrennen zur Formel 1-Saison 2018 in Australien zurück. Lewis Hamilton verpasste den Sieg im Duell mit Ferrari-Pilot Sebastian Vettel.

'Alles war weitestgehend unter Kontrolle'

Lewis führte das Feld bis zu seinem Boxenstopp an und als das virtuelle Safety Car ausgerufen wurde, sah alles danach aus, als ob sein Vorsprung groß genug war. Aber Vettel nutzte die Gelegenheit, um seine Reifen zu wechseln und ging in Führung.

"Wir versuchten, die richtigen Abstände zu halten und einen ausreichenden Vorsprung auf Räikkönen herauszufahren, um einen möglichen Undercut zu verhindern. Gleichzeitig wollten wir im Falle eines Safety Cars genügend Vorsprung auf die beiden Haas haben", erklärte Toto.

"Zu diesem Zeitpunkt war alles weitestgehend unter Kontrolle. Wir gingen ein kleines Risiko ein, als wir Lewis auf den weichen Reifen bis zum Ende fahren lassen, aber das war die einzige Chance, um zu verhindern, dass uns Kimi überholt."

"Die Pace war gut und dann berechneten wir den Abstand, der für ein virtuelles Safety Car benötigt würde. Unser Computer sagte, dass es 15 Sekunden waren, das war die notwendige Zeit für Vettel, um uns zu überholen."

"Wir lagen immer innerhalb von drei oder vier Sekunden. Und dann zeigten die Kameras plötzlich, wie Sebastian vor uns herauskam. Dafür haben wir noch keine Erklärung."

"Es könnte einfach eine sehr unglückliche Situation gewesen sein, in der Sebastian bei der Boxeneinfahrt und beim Beschleunigen zwischen den beiden Safety Car-Linien gutmachte. Ich weiß es nicht. Das ist im Moment nur eine Annahme."

"Dadurch hätte er während des VSC viel mehr Zeit verloren als Lewis, der in einem schnellen Abstand sehr stark bremsen musste. Die Software oder das System, das wir seit fünf Jahren verwenden, gab uns einfach die falsche Zahl aus."

'Manchmal erwischt es dich eben'

Während der W09 einen beeindruckenden Speed an den Tag legte und das gesamte Wochenende in Melbourne eine ermutigende Pace zeigte, war es natürlich enttäuschend, den möglichen Sieg auf diese Weise zu verlieren.

"Wir hätten nur nach seinem Boxenstopp mehr attackieren können, um so einen größeren Vorsprung herauszufahren", fügte Toto an, als er von den Medien nach dem Rennen dazu befragt wurde, was das Team hätte anders machen können.

"Aber wir wussten, dass die Reifen noch rund 40 Runden halten mussten. Also war es sehr wichtig, sie nicht zu sehr zu fordern. Und er war ohnehin schneller als Sebastian unterwegs."

"Es war klar, dass wir auf Kimis Stopp reagieren musste, da es das Risiko eines Undercuts gab. Dadurch stand unsere Strategie fest und wir waren anfällig für ein Safety Car oder ein VSC."

"Der Abstand wuchs an und wir wussten, dass der Vorsprung gut genug war, selbst wenn es ein VSC geben sollte. Dann wären wir immer noch in Führung geblieben."

"Wenn wir gewusst hätten, dass wir drei oder vier Sekunden mehr gebraucht hätten, dann hätten wir die Reifen etwas mehr herangenommen, selbst angesichts des Risikos gegen Rennende."

"Ich glaube, es ist wie immer im Motorsport: Egal ob VSC oder normales Safety Car - manchmal hast du Glück und manchmal erwischt es dich eben. Uns hat es erwischt."

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