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    EIGENE WORTE: Toto über 2018, Lewis neuen Vertrag und die Formel E Die Vorstellung des Mercede...

Die Vorstellung des Mercedes-AMG F1 W09 EQ Power+ und der Testbeginn rücken immer näher. Deshalb trafen wir uns mit Toto, um seine Meinung über 2018, die Formel E, den neuen Vertrag von Lewis und vieles mehr zu erfahren...

F: Es ist eine wichtige Jahreszeit. Wie ist die Stimmung in der Fabrik derzeit?

TW: "Die Stimmung ist gut. Sie ist besonders gut, weil wir heute das Auto zum ersten Mal anlassen. Das ist immer ein sehr aufregender Moment, weil die Teile zusammenkommen und zum Leben erweckt werden."

F: Wie verlaufen die Arbeiten am neuen Auto?

TW: "Es läuft nie komplett reibungslos oder glatt, weil du versuchst, ans Limit zu gehen, das Auto so leicht wie möglich zu machen und natürlich so schnell wie möglich. Ich würde sagen, hinter uns liegt ein guter Winter. Es gab keine echten Dramen, aber zu dieser Jahreszeit geht es immer stressing zu."

F: Das Vorjahresauto wurde als eine Art "Diva" angesehen. Was hat das Team unternommen, um diese Schwäche auszumerzen und den W09 nicht ganz so knifflig zu gestalten?

TW: "Einige der Charaktereigenschaften der Diva haben wir gemocht. Der W08 war das schnellste Auto in der Formel 1, er erzielte die moisten Pole Positions und gewann die meisten Rennen. Deshalb musst du vorsichtig sein, nicht die Dinge abzustellen, die funktioniert haben. Du musst nur die schwierigen Bereiche des Autos verbessern. Wir haben alles ausgiebig analysiert und wenn wir in einem Monat zu den ersten Tests reisen, werden wir erfahren, ob sich das Auto etwas bessser benimmt oder nicht."

F: Die Saison 2018 ist mit 21 Rennen eine der längsten in der Geschichte der Formel 1. Es gibt auch drei aufeinanderfolgende Rennen. Wie geht das Team so eine lange Saison an?

TW: "Es ist sehr schwierig für das Team, weil wir nicht nur 21 Rennen fahren, sondern wir alle auch noch jeden Tag unsere normale Arbeit verrichten müssen. Das ist sehr stressig für das Unternehmen und ganz besonders für jeden Einzelnen. Ich denke, dass wir nicht viel mehr als 21 Rennen haben sollten, unter anderem auch, weil es die Exklusivität der Rennen nimmt. Wir freuen uns nicht darauf und sagen: "Lasst uns 21 oder mehr Rennen bestreiten." Im vergangenen Jahr waren es 20 (Rennen) und das war schon sehr schwierig für das Unternehmen. Für mich sind wir am Limit angekommen."

F: Auf welche Rennen freust Du dich am meisten?

TW: "Ich mag alle, weil ich den Wettkampf an den Wochenenden mag. Es klingt vielleicht etwas langweilig, aber leider kommen wir am Donnerstag am Flughafen an, fahren an die Strecke und pendeln dann zwischen dort und dem Hotel. Aber es gibt besondere Beziehungen. Wir kehren nach Deutschland zurück, was sehr wichtig ist für Mercedes und wir hoffen, dass uns viele Kollegen beim Rennen zusehen werden. Und ich mag Monza. Ich mag den italienischen Lifestyle, das "Dolce Vita" und es ist ein ganz besonderer Grand Prix. Wir fahren mit dem Fahrrad durch den Park zur Strecke. Das ist etwas Besonderes. Ich bin mir sicher, dass ich viele andere vergessen habe, die mir auch gefallen."

F: Wie sieht es mit der neuen Herausforderung Paul Ricard aus?

TW: "Ich kenne Paul Ricard sehr gut. Ich bin dort selbst schon viele Rennen gefahren und selbstverständlich gibt es im Sommer schlimmere Orte als Südfrankreich."

F: In diesem Jahr könntet ihr zum fünften Mal in Folge das WM-Double gewinnen. Denkst Du selbst darüber nach, träumst Du davon?

TW: "Nein, denn alle Punktestände stehen wieder bei null. Wir sind überglücklich und sehr stolz auf die vier Doubles, aber das ist keine Garantie dafür, dass wir es ein fünftes Mal schaffen. Unsere Einstellung zu unseren Erfolgen ist bescheiden, aber motiviert und voller Elan zu bleiben, um wieder Rennen zu gewinnen und hoffentlich wieder im Titelkampf mitzumischen."

F: Wie hart wird der Titelkampf in diesem Jahr und wer wird vorne dabei sein?

TW: "Das ist schwierig zu sagen. Im vergangenen Jahr hat Ferrari uns alle überrascht. Sie haben ein Auto auf die Räder gestellt, dass vom ersten Tag an funktioniert hat. In diesem Jahr blieben die Regeln relativ unverändert, aber es gibt einen neuen Reifen, der beachtet werden muss. Deshalb wissen wir es einfach nicht."

F: Mercedes steigt in der sechsten Saison in die Formel E ein. Kürzlich wurde das neue Generation-2-Auto vorgestellt. Was hältst Du davon?

TW: "Die Formel E ist eine spannende Plattform und Alejandro (Agag) und sein Team haben allen Wirdigkeiten zum Trotz eine Serie aufgebaut, die für viele Menschen interessant ist. Sie entspricht eindeutig dem Zeitgeist. Die Vorstandsetagen sprechen darüber und was er sowie sein Team erreicht haben, ist absolut fantastisch. Wir haben die Entwürfe des neuen Autos für nächstes Jahr gesehen und es sieht klasse aus. Es ist ein komplett neues Konzept und ich mag es, meinen Horizont für die neue Serie etwas zu erweitern. Wir freuen uns darauf, in die Formel E einzusteigen."

F: Die Fans würden sicher gerne mehr über die Zukunft von Lewis im Team erfahren. Wie sieht seine Vertragssituation aus?

TW: "Lewis hat sich zu einem sehr wichtigen Eckpfeiler in unserem Team entwickelt, da ist es keine Frage, dass wir miteinander weiterarbeiten. Die Gespräche laufen mit einer sehr positiven Einstellung. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir uns einigen und die Unterschriften unter den Vertrag setzen."

F: Die Mercedes-Benz Junioren George, Pascal und Esteban hatten 2017 eine großartige Saison. Liegt die Messlatte deshalb 2018 noch höher? Sind die Erwartungen gestiegen?

TW: "Wir legen für die Jungs in jedem Jahr Ziele fest und im letzten Jahr haben sie diese erreicht. Die Messlatte liegt höher. Wer sich für Mercedes empfehlen möchte, muss schnell sein, keine Fehler machen, gut mit dem Team zusammenarbeiten, sic him Team Respekt verschaffen und es antreiben. Wir versuchen, alle diese Faktoren zu messen. Dann werden wir sehen, wo sie in einem Jahr stehen."

F: Wie sieht es mit den zukünftigen Stars aus? Wo sucht ihr nach ihnen?

TW: "Wir halten unsere Augen offen, um den nächsten Lewis Hamilton zu finden, der dann in fünf, sechs oder sieben Jahren aufsteigen könnte, wenn Lewis sich letztlich dazu entscheiden sollte, dass er genug von der Formel 1 hat. Wir gehen dies ganz offen an und sehen uns selbst im Kartsport um. Wir unterstützen einen jungen Italiener, der gerade mal zwölf Jahre alt ist. Das gefällt uns. Es nur darum, Talente zu erkennen, egal wo sie derzeit sind."

F: Worauf bist Du vor dem Saisonstart 2018 in der Formel 1 am meisten gespannt?

TW: "Ich freue mich am meisten auf den Wettkampf, wenn alles wieder losgeht und wir sehen, wo wir als Team stehen. Dann sehen wir, ob wir das Auto besser verstehen und ob unsere Performance gut genu gist, um die anderen zu schlagen. Am moisten freue ich mich auf den puren Wettkampf an den Rennwochenenden."

F: Warum sollten sich F1-Fans dann auf 2018 freuen?

TW: "Ich glaube, die Fans können sich auf einen engen Wettkampf freuen. Im vergangenen Jahr gab es neue Regeln und drei Teams haben hart um die Spitze gekämpft. Die Regeln sind gleich geblieben, die Motoren gleichen sich an und ich denke, dass wir auch mit anderen Teams an der Spitze rechnen können. McLaren wird mit den Renault-Motoren interessant, Renault wird zurückkommen - sie stecken viele Ressourcen in das Projekt - und Force India hat sich über Wert geschlagen. Wir können mehr von Checo (Perez) und Esteban erwarten. Sie werden heiß sein, um zu zeigen, wer schneller ist. Und Williams kann immer überraschend. Ich erwarte in diesem Jahr einen noch härteren Wettkampf an der Spitze zwischen mehr Fahrern und mehr Teams."

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