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    EIGENE WORTE: Valtteri fuhr ein sensationelles Rennen - Toto Toto spricht über das Rennw...

Toto spricht über das Rennwochenende in Ungarn, das einfach alles zu bieten hatte...

Eines der großen Gesprächsthemen nach dem Rennen war die Rolle von Valtteri beim Endergebnis des Ungarn GP. Toto glaubt, dass die Ansicht des Teams nach Rennende in der Hitze des Gefechts etwas aus dem Zusammenhang gerissen wurde.

"Genau deshalb werden Dinge, die nicht Angesicht zu Angesicht besprochen werden, ganz falsch interpretiert werden", erklärte er.

"Valtteri startete heute von P2 und nach einer Runde war es ein perfektes Rennen, um den Sieg im Griff zu haben. Und das meine ich nicht mit Blick auf die Weltmeisterschaft, da wir keine Nummer 1 oder Nummer 2 haben."

"Es war einfach, wie er das Rennen gefahren ist. Aus meiner Sicht war es sein bestes Rennen der letzten zwei Jahre seit er bei Mercedes ist."

In der Schlussphase des Rennens wurde es für Valtteri besonders schwierig, da er tapfer um seinen zweiten Platz mit seinen Reifen und dem Druck der beiden Ferrari-Fahrer hinter ihm kämpfte. Es war eine heldenhafte Leistung, die nicht das gewünschte Ergebnis für den Finnen brachte.

"Das bittersüße Gefühl, das ich habe, ist, dass er den zweiten Platz verdient gehabt hätte. Er ist dort gestartet und lag dort nach Runde eins. Er ist ein sensationelles Rennen gefahren."

"Ich weiß nicht, wie lange die Reifen drauf waren, aber ich schätze 50-54 Runden. Die Reifen waren absolut am Ende."

"Wir waren überrascht, wie gut er Sebastian und Kimi für rund 25 Runden hinter sich halten konnte. Aber wir wussten auch, dass die letzten fünf Runden sehr kritisch sein würden."

"Sebastian machte ein gutes Manöver in Kurve eins auf der Innenseite und Valtteri hatte keine Traktion mehr. Er blieb innen auf der schmutzigen Seite, bremste spät und konnte nirgends mehr hin - es war ein komplett normaler Rennzwischenfall. Genauso beim zweiten Mal."

Aber nicht nur Valtteri musste bis ins Ziel auf seine Reifen achten. Obwohl es für Lewis an der Spitze alles gut aussah, fuhr auch er ein wundervoll kontrolliertes Rennen, um den Sieg nach Hause zu bringen.

"Lewis zeigte eine fehlerfreie, spektakuläre Leistung. Wir haben darüber nachgedacht [unter VSC an die Box zu gehen], weil Valtteri sich so gut verteidigte. Wir hatten einen Vorsprung von mehr als 20 Sekunden sowie VSC- und Safety-Car-Abstände, deshalb wären wir wahrscheinlich an die Box gekommen."

Hätte Valtteri sich nicht so bravourös verteidigt. Denn sonst hätte es laut Toto in den Schlussrunden des Rennens an der Spitze ganz anders ausgehen können.

"Ich denke, er (Vettel) wäre auf den UltraSofts bis an Lewis herangekommen und dann wäre es eng geworden. Das hätte zu einem ganz anderen Rennergebnis führen können."

"Die Soft-Reifen von Lewis waren 10 Runden jünger als die von Valtteri, deshalb glaube ich nicht, dass er (Vettel) ihn hätte überholen können. Aber uns wären sicherlich mehr graue Haare gewachsen und die Spannung zum Ende des Rennens wäre viel größer gewesen."

Vor dem Wochenende und selbst nach dem Freitagstraining erwarteten die Ingenieure einen harten Kampf gegen Ferrari und Red Bull. Weder die Strecke noch die Bedingungen in Budapest kamen dem Team in der Vergangenheit entgegen. Was hat also den Ausschlag gegeben und wie könnte sich das für den Rest der Saison auswirken?

"Ich glaube, dass die freie Fahrt eine große Rolle gespielt hat. Aber es bleibt ein kleines Geheimnis, warum man manchmal auf einem Reifen gute Leistungen abrufen kann und auf dem anderen nicht - und bei Ferrari war es genau umgekehrt."

"Es gilt mehr Daten zu sammeln, mehr zu verstehen, aber das Wichtigste ist, dass wir in Budapest ein Rennen bei 60 Grad Streckentemperatur gewonnen haben."

"Das hätten wir nicht für möglich gehalten und das stimmt mich positiv, dass wir ein besseres Verständnis haben und bei den heißen Rennen zukünftig konkurrenzfähiger sein können."

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