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    EIGENE WORTE: Valtteri über 100 F1-Rennstarts In China stand Valtteri zum...

In China stand Valtteri zum 100. Mal in der Formel 1-Startaufstellung. Wir blicken mit dem Finnen auf diesen wichtigen Meilenstein zurück...

'100 ist nur eine Zahl'

Valtteri hatte es sich nie zum Ziel gesetzt, 100 F1-Rennen zu erreichen. Das Jubiläum erinnert ihn jedoch daran, wie schnell die Zeit verfliegt.

"100 Grands Prix waren ehrlich gesagt nie ein Ziel für mich", erklärte er. "Als Kind habe ich nur davon geträumt, Weltmeister zu werden. Diesen Traum verfolge ich noch immer."

"Für mich ist 100 nur eine Zahl. Aber du bemerkst dabei schon, wie schnell die Zeit vergeht. Es fühlt sich an, als ob ich erst letztes Jahr eingestiegen wäre, dabei ist dies schon meine sechste Formel 1-Saison."

"Ich habe mir keine Anzahl an Rennen zum Ziel gesetzt. Es könnten locker noch einmal 100 oder gar 200 mehr sein. Ich weiß es nicht. Ich habe mir in dieser Hinsicht kein Ziel gesetzt. Ehrlich gesagt habe ich nur Ziele, was die Ergebnisse angeht. Darauf kommt es an."

"In diesem Moment ist es gut, sich selbst und auch andere daran zu erinnern, dass es trotz aller Ziele wichtig ist, jeden Moment zu genießen. Nicht nur, um stets ein Ziel zu verfolgen, klar, das treibt dich an. Aber du musst jeden Tag leben und bestmöglich genießen."

'Es war ein besonderer Moment'

Welches der 100 Rennen ist in Valtteris Augen sein absolut bestes gewesen? "Das muss mein erster Formel 1-Sieg im vergangenen Jahr in Russland gewesen sein", sagte er. "Das war etwas ganz Besonderes, weil ich mir das als Kind immer zum Ziel gesetzt hatte."

"Sobald du deine F1-Karriere beginnst, kannst du es kaum erwarten. Es hat bei mir über 80 Rennen gedauert, bis ich meinen ersten Sieg eingefahren habe, entsprechend war es ein besonderer Moment für mich."

Und welches war das schlimmste Rennen? "Wenn du nicht ins Ziel kommst, etwa wegen eines technischen Defekts. In den 100 Rennen gab es ein paar davon. Zum Glück aber nicht allzu viele."

"Aber wenn dein Motor hochgeht oder deine Aufhängung oder dein Reifen kaputt gehen, ist es für viele Leute schwer vorstellbar, wie viel Arbeit das gesamte Team und wir als Fahrer hineingesteckt haben."

"Die ganze Vorbereitung und der ganze Einsatz. Es fühlt sich an, als ob das alles umsonst gewesen wäre. Das ist manchmal enttäuschend, aber so ist das Leben."

"Wenn ich einen Fehler gemacht habe und ich das Gefühl habe, dass wir ein gutes Ergebnis wegen mir verpasst haben, dann ist es das schlimmste Gefühl. Denn die Formel 1 ist ein echter Mannschaftssport. Aber auch das gehört zum Lernprozess dazu und macht ein Team stärker."

"Wenn du das überstehst und wieder ein gutes Ergebnis einfährst, fühlt es sich viel besser an und du weißt es umso mehr zu schätzen."

'Das muss mein erster Formel 1-Sieg im vergangenen Jahr in Russland gewesen sein. Das war etwas ganz Besonderes, weil ich mir das als Kind immer zum Ziel gesetzt hatte.'

Valtteri Bottas

'Das beste Beispiel dafür, niemals aufzugeben...'

Valtteri nahm im Verlauf der Jahre an vielen action-geladenen und dramatischen Rennen teil. Aber eines sticht für ihn als sein aufregendstes F1-Rennen heraus.

"Das ist ganz sicher immer dann, wenn du führst und um den Sieg kämpfst", sagt er und fügt hinzu: "Aber eines sticht heraus."

"Nämlich Baku im vergangenen Jahr. Dort hatte ich auf der ersten Runde einen Unfall mit Kimi (Räikkönen) und fiel zurück."

"Ich hatte eine Runde Rückstand und musste mich von ganz hinten wieder vorarbeiten. Im Verlauf des Rennens war jede Menge los."

"Von einer Runde Rückstand wurde ich noch Zweiter und schnappte mir den Platz auf der Ziellinie."

"Es wäre noch besser gewesen, wenn das letzte Überholmanöver um den Sieg gewesen wäre, aber es war ein richtig aufregendes Rennen und für mich das beste Beispiel dafür, niemals aufzugeben."

'Er war eine große Motivation'

Wer hat Valtteri am meisten inspiriert? "Als Kind, lange vor meiner F1-Karriere während meiner Kartzeit war es Mika Häkkinen - der Finne, der 1998 und 1999 den F1-Titel gewonnen hat."

"Zu ihm habe ich aufgeschaut und er hat mich dazu angetrieben, mein Ziel zu erreichen, auch Rennfahrer zu werden. Er war eine große Motivation."

Jetzt ist er wie Mika früher einer der schnellen F1-Finnen. Was gefällt Valtteri am besten an seinem Job als F1-Fahrer, abgesehen vom Fahren natürlich?

"Ich glaube, dass wir uns glücklich schätzen können, an richtig coole Orte zu reisen, verschiedene Länder und Kontinente zu sehen und unterschiedliche Kulturen kennenzulernen", gibt er zu.

"Wir treffen coole Leute, gehen zu coolen Events. Abgesehen vom Fahren lernt man in diesem Sport sehr viel über das Leben und sich selbst. Das ist der beste Teil abseits des Fahrens."

'Wir treffen coole Leute, gehen zu coolen Events. Abgesehen vom Fahren lernt man in diesem Sport sehr viel über das Leben und sich selbst. Das ist der beste Teil abseits des Fahrens.'

Valtteri Bottas

'Es sind Kleinigkeiten…'

Valtteri hatte im Verlauf seiner F1-Karriere einige sehr erfahrene Teamkollegen von denen er sehr viel gelernt hat.

"Ich habe Lewis sehr gut kennengelernt. Er ist natürlich ein richtig schneller Fahrer, aber auch ein netter Kerl", erklärte Valtteri. "Mein alter Teamkollege Felipe Massa ist ebenfalls ein richtig netter Kerl."

"Auch fahrerisch habe ich jede Menge von Lewis gelernt. Verschiedene Strecken, verschiedene Rennlinien, verschiedene Fahrstile, Wege, um das Auto abzustimmen..."

"Es sind Kleinigkeiten und ich bin immer bereit, etwas zu lernen. Er ist sehr erfahren, aber ich habe gelernt, dass nichts umsonst ist. Er arbeitet auch hart und ist ein echter Teamplayer."

'Eines Tages wird es soweit sein...'

Seit er ein Kind war lag Valtteris eiskalter finnischer Fokus darauf, Weltmeister zu werden und das Verlangen hat sich über die Jahre nur noch mehr gesteigert.

2018 bestreitet er seine zweite F1-Saison mit Mercedes und während es nach einem schwierigen Jahr aussieht, in dem es Ferrari und Red Bull zu schlagen gilt, hofft er, dass 2018 sein Jahr wird.

"Hoffentlich dieses Jahr, das ist das einzige Ziel in meiner Karriere", antwortete er, als er gefragt wurde, wann er Weltmeister wird.

"Aber ich setze mich nicht unter Druck. Ich arbeite einfach hart und genieße, was ich mache, denn ich ich es genieße, bin ich am schnellsten. Eines Tages wird es soweit sein."

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