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19.06.2015

Enger Trainingsauftakt beim Großen Preis von Österreich

  • Nico führte die Zeitentabelle im ersten Training vor Lewis auf Platz zwei an
  • Am Nachmittag wurde Nico Zweiter, Lewis belegte Platz fünf
  • Die Top-10 waren am Nachmittag von weniger als einer halben Sekunde getrennt
  • Am Vormittag lag der Fokus auf Runs mit wenig und viel Benzin auf den Prime-Reifen
  • Am Nachmittag folgten Analysen auf den Option-Reifen mit wenig Sprit sowie mit viel Sprit auf beiden Mischungen
Fahrer P1 P2
Nico Rosberg P1 (1:10.401, 36 Runden) P2 (1:09.611, 50 Runden)
Lewis Hamilton P2 (1:10.709, 28 Runden) P5 (1:10.137, 49 Runden)

Nico Rosberg

Insgesamt war es ein ordentlicher Trainingstag für mich. Auf dieser Strecke ist es eine Herausforderung, das Setup richtig hinzubekommen. Aber ich fühlte mich im Auto wohl. Die roten Autos sind hier sehr stark. Sie zeigten eine sehr beeindruckende Pace, sowohl mit viel als auch mit wenig Benzin. Sie sind wohl unsere engsten Gegner, aber auf dieser kurzen Strecke sind die Rundenzeiten schneller und alle Autos liegen enger zusammen. Wir müssen auf alle Fälle hart arbeiten, um bis morgen noch einige Zehntel zu finden.

Lewis Hamilton

Der Auftakt war in Ordnung. Es war nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Tag. Ich hatte hier und dort etwas Übersteuern, aber insgesamt fühlt sich das Auto großartig an. Wir haben uns vom ersten zum zweiten Training definitiv gesteigert. Die Strecke bietet jedoch nicht sehr viel Grip und ich habe keine Runde zusammenbekommen. Ich hatte einige gute Sektoren und war auf einigen Runden ein paar Zehntel schneller. Die Pace ist also da. Ich pushte hart und lernte mit jeder Runde dazu. Wenn man keine Fehler macht, versucht man es nicht hart genug. Mit Blick auf die Reifen war der Option wie üblich ein bisschen schneller als der Prime. Davon abgesehen war der Unterschied beim Gefühl für den Reifen allerdings nicht spektakulär. Ich bin nicht ganz sicher, wie unsere Pace im Vergleich zu den anderen aussieht. Ich habe die Daten noch nicht angesehen, aber Ferrari sieht schnell aus. Hier ist es definitiv enger als auf anderen Strecken. Wir sind uns der Gefahr durch unsere Gegner stets bewusst und wir nehmen jedes Rennen ernst. Hoffentlich kommt morgen alles zusammen.

Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef

Wir sahen heute das Bild, das wir nach Kanada erwartet hatten: Unsere Konkurrenz ist auf diesem Streckentyp nah dran. Uns erwartet ein enger Kampf. Auf dieser Strecke fahren wir die kürzesten Rundenzeiten. Deshalb ist es klar, dass die Abstände geringer ausfallen als andernorts. Deswegen ist es umso wichtiger, jedes Detail perfekt hinzubekommen. Heute haben wir gesehen, dass es schwierig ist, eine fehlerfreie Runde zusammenzufügen. Ganz besonders bei kühlen Bedingungen, wenn die Reifen am unteren Ende des Temperaturfensters arbeiten. Wir waren aber in beiden Trainings zuverlässig und absolvierten unser Programm. Jetzt haben wir viel, worüber wir nachdenken können. Wir können ein eng umkämpftes Wochenende und einen schönen Kampf auf dieser großartigen Strecke erwarten.

Paddy Lowe, Executive Director (Technical)

Ein problemfreier Start in das Wochenende. Es gab ein gewisses Regenrisiko, das aber nie eintraf. Somit konnten wir unser volles Programm absolvieren. Lewis zog sich im 1. Training einen Bremsplatten an einem seiner Reifen zu. Das war jedoch der einzige kleine Rückschlag an diesem Tag. Ansonsten schienen beide Fahrer mit ihren Autos zufrieden zu sein. Die Performance der Teams scheint sehr eng zusammenzuliegen - sowohl mit viel als auch mit wenig Benzin. Uns dürfte also ein interessantes und spannendes Wochenende bevorstehen.

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