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    EIGENE WORTE: Lewis & Valtteri über USA Unsere Fahrer über ihre Ein...

Unsere Fahrer über ihre Einstellung, Strategie-Entscheidungen und spannenden Duelle auf der Strecke...

Im Vorfeld des Großen Preises der USA wurde viel über die Titelchancen von Lewis diskutiert, aber er selbst betonte, dass er während des Wochenendes nicht darüber nachgedacht habe.

Stattdessen konzentrierte er sich darauf, das Maximum aus dem Rennen herauszuholen und obwohl er am Sonntag nicht das erwünschte Ergebnis eingefahren hat, haben die ihm Zweikämpfe gefallen.

"Ich habe an diesem Wochenende keinen einzigen Gedanken an die WM verschwendet", sagte Lewis. "Es wurden viele Fragen dazu gestellt, aber ich war hier, um das Rennen zu gewinnen."

"In diesen vier Rennen ist es mein einziges Ziel, zu gewinnen - darauf habe ich mich konzentriert. Wenn mir das gelingt, ist es klar, dass ich wohl die Weltmeisterschaft gewinne."

"Aber ich habe nur darüber nachgedacht, wie ich an diesem Wochenende die beste Leistung abrufen kann. Aber gerade heute sind viele Dinge gegen uns gelaufen."

"Wir befinden uns noch immer in einer großartigen Ausgangslage. Für mich ist es nur frustrierend, weil ich auch den Titel für das Team gewinnen möchte und heute haben wir Punkte in der Konstrukteurs-WM verloren."

"Wir haben auch in einigen Bereichen an Performance eingebüßt. Ich denke, wir wissen wo. Das Rennen hat mir Spaß gemacht. Kimi ist klasse gefahren, Max genauso. Einmal waren Kimi und ich Rad an Rad. Das war fantastisch."

Valtteri erlebte einen schwierigen Nachmittag, an dem ihm gegen Rennende die Reifen ausgingen. Entsprechend musste er sich mit Rang fünf begnügen.

"Wir hatten nicht ganz die erhoffte Pace, besonders auf den Soft-Reifen", erklärte Valtteri.

"Wir hatten einen Stopp geplant und das auch so umgesetzt, aber rückblickend war der zweite Stint etwas zu lang."

"Ich habe vor allem in den Kurven mit der Traktion gekämpft. Ich versuchte, mich zu verteidigen, aber in den Reifen steckte einfach nicht mehr drin."

"Sie bauten schon drei oder vier Runden bevor Sebastian mich überholte ab und danach waren sie komplett dahin. Deshalb konnte er in den wenigen Runden so einen großen Vorsprung herausfahren."

Ferrari und Red Bull waren auf dem Circuit of the Americas in einer starken Position, zeigten eine gute Pace und einen guten Umgang mit den Reifen.

"Es gibt viele Dinge, die wir hätten besser machen können", sagte Lewis. "Es gab bestimmte Dinge, die nicht optimal waren, wodurch es noch schlechter aussah als es war."

"Es war kein idealer Sonntag, aber ich glaube, dass es bis dahin ein gutes, ordentliches Wochenende gewesen ist. Ich denke, die Entscheidungen und Schritte, die wir vorgenommen haben, waren gut."

"Allerdings hat Ferrari etwas an Pace dazugewonnen und wir scheinen etwas Pace verloren zu haben. Aber wir werden uns das ansehen und deshalb sind wir als Team die Besten."

"Niemand wird beschuldigt, wir alle nehmen es auf uns. Wir werden uns selbst in den Hintern treten und weiterarbeiten, weiter pushen."

"Ich weiß, dass die Jungs das Wochenende in den nächsten Tagen genau analysieren werden und daraus gehen für beim nächsten Rennen gestärkt hervor."

Da die Teams am Freitag nicht im Trockenen fahren konnten, hatten sie vor dem Rennen am Sonntag mit einigen Unbekannten zu tun.

Valtteri war mit seinem ersten Stint zufrieden und glaubte, dass die SuperSofts in einer guten Verfassung waren. Aber mit den weichen Reifen hatte er zu kämpfen, wobei diese normalerweise der bessere Reifen für Long Runs sind. Auf dem COTA war es jedoch nicht der Fall.

"Es gab viele Fragezeichen, weil wir so wenig im Trockenen gefahren sind. Dadurch war die Vorhersage für das Setup und die Reifen knifflig", erklärte der Finne.

"Bei mir hat der SuperSoft im ersten Stint gut funktioniert. Einige Fahrer haben gestoppt, aber ich fühlte mich auf den Reifen wohl."

"Zunächst hatte ich etwas Schwierigkeiten mit überhitzenden Reifen, aber das wurde immer besser. Als die Reifen anfingen abzubauen, habe ich etwas mehr gepusht und das Gefühl war auf den SuperSofts gut."

"Der Soft-Reifen war hingegen eine Unbekannte. Normalerweise ist er der bessere Reifen für einen Long Run, aber aus irgendeinem Grund haben sie nicht ganz funktioniert."

Die Top-3 waren in den Schlussrunden nur durch ein paar Sekunden voneinander getrennt. Es entwickelte sich eine intensive Schlussphase.

"Ich versuchte, das Rennen zu gewinnen", sagte Lewis. "Aber die beiden Jungs vor mir kämpfen nicht um die WM."

"Ich musste verdammt vorsichtig sein, wie ich mich verhalte. Die Weltmeisterschaft wird nicht im Kampf und durch dumme Fehler gewonnen."

"Ich fuhr durch die Kurve, gab ihm viel zu viel Raum, nur um sicherzugehen, dass wir uns nicht berühren."

"Wenn es Seb und ich gewesen wären, wäre es viel enger gewesen und ich wäre viel aggressiver gefahren. Wenn es um die WM geht, aber dafür gab es keinen Grund."

"Der Schlüssel war, dass ich zumindest vor Seb gelegen habe und für mich ist es egal, wann man den Titel gewinnt, so lange man ihn gewinnt."

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