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    INSIDE: Bonus-Geschichten aus Belgien Ein kleiner Blick hinter di...

Ein kleiner Blick hinter die Kulissen unseres Wochenendes auf der Berg- und Talbahn in Spa.

Klingt wie eine Platt mit einem Sprung...

Mit seiner fünften Pole Position auf der Ardennenachterbahn stellte Lewis auch in Spa wieder neue Rekorde auf.

Mit seiner vierten Pole im Vorjahr gelangt er in gute Gesellschaft. Juan Manuel Fangio gelang das gleiche Kunststück 1951/53/54/56, Alonso Prost schaffte es 1982/83/85/93 und Ayrton Senna in den Jahren 1988/89/90/91.

Nachdem Ferrari in jedem Training sowie im Q1 und Q2 vorne gelegen hatte, sah es danach aus, dass Lewis viel Arbeit vor sich haben würde. Aber der Wettergott war ihm am dritten Wochenende in Folge wohl gesonnen und der Regen kam genau zum richtigen Zeitpunkt

Trotzdem war die Pole keine Formsache. "Das war eines der härtesten Qualifying, an die ich mich erinnern kann", sagte Lewis. "Es scheint schon das ganze Jahr über immer härter zu werden."

"Ich weiß nicht, ob sie (Ferrari) es im Trockenen definitiv sicher hatten, denn im Q2 waren Sebastian, Kimi und ich nur ein paar Zehntel voneinander getrennt. Deshalb hoffte ich, dass ich den Unterschied ausmachen könnte."

"Aber dann kam der Regen. Keiner von uns war hier irgendwann im Regen gefahren und ich kann gar nicht in Worten ausdrücken, wie schwierig es war. Ich kam zweimal von der Strecke ab, aber ich bin froh, dass ich es trotzdem hinbekommen habe!"

Im vergangenen Jahr freute sich Lewis in Spa darüber, Michael Schumachers Rekord von 68 Poles einzustellen. Diesmal verlässt er Belgien mit 10 Poles mehr als der legendäre Brasilianer.

Entschuldigt mein Französisch

Die Formel 1-Sommerpause brachte einige Veränderungen auf dem Fahrermarkt und einige davon betraf den Mercedes verbundenen Franzosen Esteban Ocon, der aktuell Teamkollege von Sergio Perez bei Force India ist.

Das Team wurde von einem Konsortium rund um den Geschäftsmann Lawrence Stroll, dem Vater von Williams-Fahrer Lance, aus der Insolvenz gerettet. Deshalb wird davon ausgegangen, dass der junge Kanadier in nicht allzu ferner Zukunft von Williams zu Force India wechseln wird - beide Teams fahren mit Mercedes-Power.

Ocon wurde lange mit einem Wechsel zu Renault in Verbindung gebracht, doch dann überraschte Daniel Ricciardo mit seinem Wechsel von Red Bull Racing zu den Franzosen.

Ocon qualifizierte sich in Spa als starker Dritter und beendete das Rennen auf Platz sechs. Als die Teams zusammenpackten und sich auf den Weg nach Monza machten, lag seine F1-Zukunft jedoch im Unklaren.

"Ich habe keine Zweifel daran, dass Esteban in Zukunft Rennen gewinnen und um den Titel fahren wird. An diesem Wochenende hat er erneut sein Talent gezeigt."

"Rund um Budapest sahen wir seine Zukunft als gesichert an und dann veränderte sich alles innerhalb von 48 Stunden. Aber es macht keinen Sinn, sich darüber zu beklagen. Renault hat mit Ricciardo einen Coup gelandet. Das ist eine klare Sache. Wenn man sich so ein Kaliber sichern kann, muss man es machen."

"Das war Pech für Esteban, aber wir werden weiter daran arbeiten, kurzfristig eine Lösung für ihn zu finden, damit er fahren kann. Es gibt viele Interessenten und es geht nur darum, den Markt in den nächsten Tagen zu sortieren und die richtige Option für ihn zu finden. Ich sehe seiner Zukunft sehr optimistisch entgegen."

George, das ist knapp!

Das britische Duell in der Formel 2 legte in Spa noch eine Schippe nach. Mercedes-Ersatzfahrer George Russell erlebte dabei das härteste der bisherigen neun Wochenenden.

George holte in den beiden Rennen am Samstag und Sonntag die Plätze drei und sieben, während sein Titelrivale Lando Norris, der am Freitag das 1. Training für McLaren absolvierte, die Plätze vier und zwei einfuhr. Damit liegt er nun in der Meisterschaft nur noch fünf Punkte hinter dem 20-jährigen George.

"Es ist klar, dass wir an einigen Rennwochenenden Pech hatten, etwa Monaco und Budapest", erklärt George. "Aber mit Blick auf die reine Pace war dies das erste Mal in diesem Jahr, dass wir zu kämpfen hatten."

"Ich glaube, dass es ein wenig an der Strecke gelegen hat. Spa ist eine Old-School-Streckenoberfläche, sehr rau und fast alle anderen Strecken, von Silverstone bis zum Red Bull Ring, wurden neuasphaltiert. Ich denke, dass war die Ursache dafür und wir müssen das jetzt für das nächste Wochenende in Monza lösen."

"Wir hatten sehr mit den Reifen zu kämpfen, besonders im Sprintrennen. Daran müssen wir arbeiten. Alles in allem hat jeder ein Wochenende, an dem die Pace nicht so stimmt, und das war unseres. Aber ich kann es noch schaffen."

"Wir sehen dies als schwaches Wochenende an, haben aber dennoch die Plätze drei und sieben eingefahren. Das zeigt, was wir an einem guten Wochenende schaffen können!"

"Nach Monza stehen nur noch zwei weitere Rennwochenenden in Sotschi und Abu Dhabi auf dem Programm.

Für den guten Zweck...

Valtteri nutzte einen Teil seiner Sommerpause, um in seiner finnischen Heimatstadt in Nastola einen Duathlon auszutragen. Dabei sammelte er 10.000 Euro für die Starlight Children's Foundation, die sterbenskranken Kindern das Leben versüßen möchte.

Die Veranstaltung bestand aus 5 km Laufen, 20 km Radfahren und 3 km Laufen. Valtteri belegte den zehnten Platz aus 200 Startern. An einem eigenen Familienevent nahm Doppelweltmeister Mika Häkkinnen teil.

"Ich liebe Sport und mein Ziel war es, ein schönes Event für Sportsleute und eine entspannte Atmosphäre zu erschaffen", sagte Valtteri.

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