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    Den Winter durchgearbeitet Es mag 'Winterpause' heißen...

Es mag 'Winterpause' heißen, aber in den Fabriken herrscht alles andere als Ruhe!

Die Formel 1 ist schnell mit Annahmen bei der Hand. Nehmen wir zum Beispiel den Begriff "Winterpause". Dieser ist innerhalb der F1 weit verbreitet, nicht nur bei den Fans und Medien, sondern auch bei vielen innerhalb des Teams. Er beschreibt den Zeitraum zwischen dem Ende der einen Saison und dem Beginn der nächsten. Aber tatsächlich ist dieser alles andere als eine Pause.

Ein Formel 1-Auto zu bauen ist keine einfache Aufgabe. Es dauert viele Monate, in denen hunderte von Menschen unermüdlich arbeiten. Die Arbeit an einem neuen Auto beginnt lange bevor die vorherige Saison beendet wurde - und sie läuft den gesamten Winter hindurch weiter. Jede Abteilung arbeitet mit Volldampf daran, alles für die neue Saison zu planen, zu designen, zu bauen, zu entwerfen und zu organisieren.

Dabei arbeiten aber nicht nur die Teammitglieder in den Werken hart. Während die Fahrer sich nach dem Saisonabschluss 2018 etwas Freizeit gönnten, verbrachten auch sie viele Stunden mit dem Training für die neue Saison. Nur so können sie sicherstellen, dass sie bis Australien fit sind.

Seit dem Saisonende herrschte in der Fabrik selten Stille. Genau genommen ist dies für viele die anstrengendste Zeit des Jahres.

Zu dieser Jahreszeit, zum Beginn der Testfahrten, wenn die Autos zum ersten Mal auf die Strecke fahren, liegt eine Mischung aus Erwartungshaltung, Hunger und ein wenig Angst in der Luft. Die Arbeiten am 2019er Fahrzeug haben schon vor langer Zeit begonnen. Der Prozess beginnt rund 16 Monate bevor das Auto sein erstes Rennen bestreitet.

Das erste Konzept für unseren 2019er F1-Boliden wurde erstellt, als wir noch um die Weltmeisterschaft 2017 kämpften. Alles begann mit einer Reihe an Konzeptgesprächen in kleineren Gruppen. Danach wurden der Einsatz und die Anzahl der Mitarbeiter von Woche zu Woche erhöht. Die Power Unit läuft stets als erstes, danach die CFD-Arbeiten.

Nach ein paar Monaten begannen die Arbeiten im Windkanal und bis zum Frühjahr wussten die Designer für das Getriebe und das Chassis schon ganz gut, was sie sich zum Ziel gesetzt hatten. Im Herbst erstellte das Designbüro mehr als 100 neue Entwürfe pro Tag. Zu Beginn des neuen Jahres standen Prüfstandsversuche und die Homologation durch die FIA auf dem Programm.

So langsam kam alles zusammen. Die Teile waren in der Fabrik verfügbar, Elemente des Fahrzeugs nahmen Formen an und alles wurde langsam aber sicher zusammengesetzt: zu einem Formel 1-Rennwagen, der in Silverstone seinen Shakedown erlebte.

Danach hieß es auf nach Barcelona zu den Wintertestfahrten! Eine ganz entscheidende Zeit für ein F1-Team, um sicherzustellen, dass es bereit für Melbourne ist.

In der Fabrik wird derweil weitergearbeitet. Der Fokus liegt nicht nur auf den Wintertests und dem Saisonauftakt in Australien, sondern schon weiter in der Saison. So ist das Leben in der Formel 1. Sie steht niemals still.

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