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    INSIDE: Eure Fragen vom Bahrain Grand Prix Debriefing Wir haben Euch gebeten, Fra...

Wir haben Euch gebeten, Fragen zum spannungsgeladenen Bahrain GP einzusenden und unser Technischer Direktor James Allison beantwortet sie! Los geht's…

Rob Sihra fragte auf Twitter:

-  Warum konnte Bottas Vettel nicht einholen? Lag es am Auto oder am Fahrer? Wie lässt sich das verbessern?

James Allison: "Die Antwort ist, dass Valtteri Vettel eingeholt hat. Drei Runden vor Rennende hing er direkt in seinem Heck."

"Aber wir waren nicht ganz gut genug, um ihn zu überholen. Wenn das Rennen noch ein oder zwei Runden länger gewesen wäre, hätten wir möglicherweise ein anderes Ergebnis gesehen."

"Wir griffen etwas zu spät an und konnten uns so den Sieg nicht holen."

Anthony Liddell fragte auf Facebook:

-  Habt Ihr darüber nachgedacht, die Strategien aufzuteilen oder war für Valtteri und Lewis immer eine Ein-Stopp-Strategie geplant?

JA: "Wir haben bei allen Rennen mehrere Strategie-Optionen und das war hier nicht anders."

"Bei beiden Fahrern hatten wir eine Zwei- sowie eine Ein-Stoppstrategie geplant. Bei Valtteri war eine Zwei-Stopp-Strategie angedacht und bei Lewis ein Stopp."

"Aber so wie sich das Rennen entwickelt hat, machte es mehr Sinn, Valtteri auf einen Stopp umzustellen, da wir gesehen haben, was Sebastian vor uns gemacht hat."

Gaëlle fragte auf Twitter:

-  Hatte es einen Einfluss auf die Rennen von Valtteri oder Lewis, dass Sebastian Vettel im Funk nie Bedenken wegen seiner Reifen äußerte?

JA: "Vielen Dank für diese Frage, sie war sehr entscheidend für den Rennausgang."

"Wir haben möglicherweise etwas zu lange gebraucht, um festzustellen, dass Sebastian bis zum Rennende mit den weichen Reifen fahren würde."

"Wenn wir etwas schneller reagiert hätten, hätten wir ihn zwischen den Runden 35 bis 45 vielleicht mehr unter Druck gesetzt und dann hätte es möglicherweise ein besseres Ergebnis gegeben."

"Wir gingen davon aus, dass er noch einmal stoppen würde, aber er hat bis ins Ziel sehr gut auf seine Reifen geachtet."

Daniele Zykaj fragte auf Instagram:

-  Hätte Mercedes die weichen Reifen genauso wie Vettel für 40 Runden fahren können? Ist der Reifenverschleiß bei Mercedes höher als bei Ferrari?

JA: "Wer weiß? Man kann es nie sagen, bevor man es nicht tatsächlich ausprobiert hat."

"Was ich sagen kann, ist, dass der Reifenverschleiß in diesem Jahr an unserem Auto sehr gut ist und alles in allem zum Besseren im Feld gehört."

"Ob wir dazu in der Lage gewesen wäre, die gleiche Rundenzahl mit den weichen Reifen zu fahren, wie es Sebastian geschafft hat, können wir nur sagen, in dem wir es ausprobieren."

"Ich würde sagen, ja, weil unser Auto in den bisherigen Rennen dieses Jahr sehr gut mit den Reifen umgegangen ist."

Sarina fragte auf Twitter:

-  Habt ihr die Strategien nach den Ausfällen von Kimi und den Red Bull-Fahrern geändert? Oder seid ihr beim ursprünglichen Plan geblieben?

JA: "Die Red Bull sind zu früh ausgefallen, um einen großen Einfluss auf die Strategieentscheidungen zu haben."

"Als Kimi ausgefallen ist, waren die Entscheidungen für dieses Rennen bereits gefallen."

"Wir hatten uns für eine Ein-Stopp-Strategie entschieden und es hätte sehr wenig Sinn gemacht, auf zwei Stopps zurückzugehen."

Samantha Cookson antwortete uns auf Twitter:

-  Hat sich Valtteri zurückgehalten oder waren seine Reifen zu stark abgenutzt, um am Ende noch einmal nach Platz eins zu greifen?

JA: "Valtteri hat sich zu keinem Zeitpunkt des Rennens zurückgehalten. Er hat so hart wie möglich gepusht, um das Beste aus seinen Reifen herauszuholen."

"Ich glaube, dass wir ihn früher im Rennen anweisen hätten können, etwas mehr zu pushen, ungefähr in den Runden 35-45. Aber Valtteri selbst da fuhr Valtteri schon schnell."

"Als er Vettel am Ende endlich einholte, hat er absolut alles gegeben. Uns ging einfach die Straße aus und es waren nicht genügend Runden, um das Rennen zu gewinnen."

Len Thomson fragte auf Facebook:

-  Habt ihr den Grund für die Funkprobleme bei Lewis gefunden? Hatte das Einfluss auf die Fahrweise und die Strategie bei Lewis?

JA: "Der Funkkontakt zwischen dem Fahrer und dem Team hat sich in den vergangenen Jahren massiv verbessert. Er ist oftmals so klar wie ein Telefongespräch."

"Aber so eine gute Qualität ist nicht so einfach zu erhalten und wir müssen sicherstellen, dass die Mikrofone in der Balaklava des Fahrers perfekt angebracht sind."

"Wir glauben, dass sie während des Rennens ganz leicht falsch platziert waren. Dadurch haben wir bei ihm zu viel Hintergrundgeräusche gehört, was es erschwerte, ihn zu verstehen."

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