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    INSIDE: Eure Fragen zum Belgien Grand Prix Trackside Engineering Direc...

Trackside Engineering Director Andrew Shovlin beantwortet Eure Fragen zum Belgien GP...

Charles Tanoh - Facebook

- Warum fuhr das Safety Car nicht direkt nach dem Unfall auf die Strecke?

Andrew Shovlin: "Eigentlich war die Zeit, die sie dafür brauchten, ziemlich normal.

Sie brauchten eine Weile, um sich den Zwischenfall anzuschauen und zu verstehen, ob er mit gelben Flaggen gehandhabt werden kann, ob ein VSC nötig ist oder ob sie wirklich das Safety Car rausschicken.

Außerdem hatten alle Fahrer, inklusive Lewis und Vettel, den Bereich des Zwischenfalls bereits passiert.

Es bestand also tatsächlich keine Gefahr dadurch und es ist üblich, dass etwas Zeit vergeht, bis eine Entscheidung getroffen wird."

Ethan (@Tweethanutting) - Twitter

- Hatte Bottas nach dem Zwischenfall mit Sirotkin beim Start einen Schaden, der sich im Rennen auf seine Pace auswirkte?

AS: "Jeglicher Schaden aus diesem Zwischenfall entstand ausschließlich am Frontflügel und wir konnten reinkommen und ihn austauschen.

Zu diesem Zeitpunkt haben wir auch die Reifen gewechselt. Durch das Safety Car wurde das Feld wieder zusammengeführt, deshalb haben wir keine Zeit verloren. Das hatte also nur einen kleinen Einfluss.

Das Auto selbst befand sich für den Rest des Rennens in einem ausgezeichneten Zustand, der Schaden hat uns also nicht beeinträchtigt."

James Hay - Facebook

- Zum Überholmanöver in der ersten Runde, da der Force India mit dem gleichen Motor kurzzeitig überholte: Glauben Sie, dass es wegen des Windschatten-Effekts nur so aussah, als ob Ferrari einen größeren Vorteil hatte?

AS: "Es besteht kein Zweifel daran, dass der Windschatten-Effekt in Spa enorm ist. Und er wird noch größer, wenn du ihn von zwei oder drei Autos beziehst. So war es bei Force India in der Anfangsphase.

Vettel hat also zweifelsohne in der ersten Runde davon profitiert. Und dadurch sahen sie schneller aus, als sie es vielleicht gewesen wären, wenn beide Autos freie Bahn vor sich gehabt hätten.

Allerdings konnten wir beim Re-Start nach dem Safety Car mit Lewis keinen solchen Nutzen daraus ziehen.

Wir kamen nicht nah genug heran, um in den Windschatten hineinzufahren und dann am Ende der Geraden zum Überholmanöver anzusetzen."

Sarvienn (@iamsarvienn) - Instagram

- Hat Verstappen die Chancen von Lewis verringert, mit dem Undercut vorbeizukommen?

AS: "Tatsächlich waren wir zu weit entfernt, als dass ein Undercut ordentlich funktioniert hätte. Wir konnten aber dafür sorgen, dass Ferrari reinkommen musste. Dadurch konnten sie den Stint nicht verlängern, um so am Ende des Rennens frischere Reifen zu haben.

Uns gelang es auch, im Vergleich zu Verstappen auf einer ziemlich guten Stelle auf der Strecke zu sein. Er konnte uns auf der Geraden hin zu Kurve 5 nicht aufhalten. Durch den Mittelsektor hindurch haben wir vielleicht ein klein wenig Zeit verloren, dann konnten wir aber überholen, als Vettel aus der Box herausfuhr.

In dieser Situation hat uns das also nicht wirklich beeinflusst."

Claire Wilkinson - Facebook

- Hat Lewis nach dem Boxenstopp den Motor runtergedreht, als es sicher schien, dass Seb das Rennen in der Tasche hat?

AS: "Ja, das haben wir. Lewis trifft solche Entscheidungen häufig selbst, wenn er entscheidet, dass er nicht mehr angreifen kann. Er will dadurch sicherstellen, dass der Motor für die nächsten Rennen frisch bleibt.

Es ist ziemlich üblich, dass die Leute während eines Rennens die Motoren-Power derart einsetzen."

Jason Jarrett - Facebook

- Es schien, als hätten die Autos Probleme mit der Traktion gehabt. War das ein andauerndes oder ein einmaliges Problem?

AS: "Das werden wir uns anschauen müssen. Hier war das auf jeden Fall ein Schwachpunkt.

Wir haben das auch an anderen Stellen gesehen, wo es uns Zeit gekostet hat. Das ist normalerweise aber kein Bereich, in dem wir auf Ferrari verlieren.

Wir werden das vor Monza also unter die Lupe nehmen, denn das ist eine weitere Strecke mit wenig Traktion."

Johan (cateringboyz) - Instagram

- Seid ihr vielleicht zu konservativ herangegangen und habt dem Auto zu viel Flügel gegeben? Hättet ihr ihn nicht ein bisschen flacher stellen sollen, oder hätte sich das aufs Qualifying ausgewirkt?

AS: "Wir haben den Flügel im Verlauf des Wochenendes flacher gestellt. Wir haben damit herumgespielt, das ist so üblich in Spa.

Du suchst einen Bereich, der gut und konstant aussieht und mit dem die Fahrer zufrieden sind. Mit unserem Kompromiss waren wir letztendlich ziemlich glücklich.

Im Qualifying wäre es gut gewesen, man konnte ja sehen, dass wir im Nassen sehr stark waren.

Im Rennen waren wir aber nicht schnell genug. Auch mit weniger Luftwiderstand glaube ich nicht, dass wir die Pace der Ferrari hätten mitgehen können."

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