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    INSIDE: Fünf F1-Regeländerungen, die es 2018 zu beachten gilt Ein Blick auf die 2018er Fo...

Ein Blick auf die 2018er Formel 1-Regeln zeigt: sie sind mehr eine Evolution als eine Revolution. Aber es gibt trotzdem einige wichtige Veränderungen, die man beachten sollte...

1. Halo ist da

Die zweifelsohne größte optische Veränderung an den Autos ist in der neuen Saison die Einführung von "Halo", dem Cockpitschutz der FIA. Dieser wird eingeführt, um die Sicherheit der Fahrer im Falle eines Unfalls oder bei umherfliegenden Teilen zu erhöhen.

Der Fahrer ist im Cockpit verwundbar, da dies der einzige Bereich im Auto ist, der offen ist. Nach mehreren Jahren Entwicklungszeit, zu der auch Versuche während der Freien Trainings zählten, entschied sich die FIA dazu, Halo 2018 einzuführen.

Halo hatte seine Gegner, aber es besitzt ein klares Ziel und Aufgabe: Die Sicherheit der Fahrer drastisch zu erhöhen. Es ist verpflichtend, aber die Teams besitzen einen gewissen Freiraum, um es zu entwickeln und einen Performancevorteil zu finden.

2. Mehr Mischungen

Die breiteren F1-Reifen erhalten in diesem Jahr Zuwachs mit zwei neuen Mischungen. Somit gibt es insgesamt Sieben Trockenmischungen. Neu sind die pinken HyperSofts und die orangen SuperHard. Der normale harte Reifen erhält eine eisblaue Farbe.

Alle Mischungen fallen eine Stufe weicher aus - das verdeutlicht eine viel aggressivere Vorgehensweise seitens Pirelli al sim Vorjahr. Diese weicheren Reifen sollten für mehr Boxenstopps sorgen (was zu weniger Einstopprennen führt), mehr strategische Möglichkeiten bieten und damit zu besserem Racing führen. Genau das wollen wir doch!

3. Ein Motor weniger

Um die Kosten zu senken und die Zuverlässigkeit der F1 Power Units zu erhöhen darf jeder Fahrer während der Saison 2018 nur noch jeweils drei Motoren einsetzen. Das ist einer weniger al sim vergangenen Jahr.

Dabei spielt es keine Rolle, dass die Anzahl der Rennen 2018 von 20 auf 21 anwächst. Dadurch verlieren die Teams eine Gelegenheit, um ein Motorupdate vorzunehmen. Gleichzeitig steigt das Risiko für eine Strafversetzung.

4. Strafversetzungen

Apropos Strafversetzungen: In diesem Bereich wurden die Regeln 2018 vereinfacht. Die Fahrer sammeln nun nicht mehr mehrere Strafversetzungen an, stattdessen müssen sie vom Ende des Feldes starten, wenn sie mehr als 15 Plätze zurück müssen. Sollte dies bei mehr als einem Fahrer der Fall sein, werden sie in der Reihenfolge ihrer Power Unit-Wechsel angeordnet.

5. Bye, Bye T-Wings

Die Teams finden immer Lücken im Formel 1-Reglement und so kam es 2017 zur Rückkehr der Haiflossen und T-Wings. Beide Aerodynamikvarianten wurden 2018 verboten. Dadurch erhalten die Autos ein anderes Aussehen, besonders von der Seite.

Die Haiflossen auf der Motorabdeckung waren für einige Jahren in der Versenkung verschwunden, fanden aber 2017 bei einigen Teams - darunter die Silberpfeile - wieder Verwendung. Das führte zudem zur Einführung der T-Wings, die als zusätzliche Flügelchen auf der Haiflosse oder kurz dahinter platziert wurden und den Luftfluss verbessern und damit den Abtrieb erhöhen sollten.

Auch sie wurden für 2018 verboten, wodurch die Autos ein einfacheres und sauberes Aussehen erhalten.

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