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    INSIDE: Fünf Lehren nach dem Aserbaidschan Grand Prix Das vierte Rennwochenende i...

Das vierte Rennwochenende im 'Land des Feuers' produzierte einen harten Kampf in Baku sowie einige faszinierende Geschichten...

1. Rechne mit dem Unerwarteten

Wenn uns der Aserbaidschan GP im Vorjahr etwas gelernt hat, dann das: rechne stets mit dem Unerwarteten. Straßenkurse sind für ihre unvorhersehbare Art berüchtigt und in seiner kurzen Zeit im F1-Rennkalender hat der Baku City Circuit sich einen Ruf für spektakuläre Action erarbeitet.

Genau so kam es auch am Sonntag. Schon die erste Runde steckte voller Drama und auch danach gab es im gesamten Feld spannende Zweikämpfe. Es gab auch einige überraschende Wendungen, darunter eine späte Safety Car-Phase und den dazugehörigen Re-Start.

Lewis ging aus dem Chaos als Sieger hervor und fuhr für sich und das Team den ersten Saisonsieg ein.

2. Es ist nicht nur ein Spitzname

Aserbaidschan ist als das "Land des Feuers" bekannt und in diesem Jahr ging es bei einem weiteren packenden Straßenrennen richtig heiß her. Das lag zum Teil an den harten und kniffligen Bedingungen, mit denen sich die Fahrer herumschlagen mussten...

Baku selbst besitzt den Beinamen "Stadt der Winde" und das bestätigte sich am Sonntag. Windböen von bis zu 30 km/h fegten am Renntag um den Kurs, was die Fahrer vor eine schwierige und ungewöhnliche Herausforderung stellte.

Wenn der Wind stärker wird oder seine Richtung ändert, hat das einen entscheidenden Einfluss auf den Abtrieb sowie die Fahrzeugperformance. Formel 1-Autos können dadurch unberechenbar zu fahren sein.

Während ein Teil des Baku City Circuit von den Windböen geschützt war, lagen andere Abschnitte der Strecke anfälliger für den Wind und dort erwischte es die Fahrer im Rennen.

Das machte es für die Fahrer im Cockpit härter, trug aber auch zu dem unglaublichen Rennen bei, das wir am Sonntag erlebt haben.

3. Frisches Blut in den Top-10

Die fordernden Bedingungen und die unvorhersehbare Natur des Aserbaidschan Grand Prix bedeuteten, dass die Mittelfeldteams eine große Chance erhielten, aus dem Chaos Kapital zu schlagen und wertvolle Punkte mitzunehmen.

In der Anfangsphase sah es danach aus, als ob Renault jede Menge Punkte würde mitnehmen können. Aber je länger das Rennen dauerte, desto mehr entpuppte sich Sergio Perez als Punktehamster, der sich nach dem letzten Re-Start hinter der Spitze etablierte.

Der Mexikaner nutzte die Gelegenheit, dass sich der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel in Kurve eins verbremste und schlüpfte an ihm vorbei. Danach hielt er den Ferrari-Piloten mit einer beeindruckenden Leistung hinter sich - das erste Podium für Sergio und das Team seit Baku 2016.

Rookie Charles Leclerc beeindruckte mit Platz sechs im Sauber, während Lance Stroll sich im zweiten Jahr in Folge im Chaos von Baku zurechtfand und für Platz acht die ersten Williams-Punkte des Jahres sammelte.

4. Safety Car-Durcheinander

Der Einsatz des Safety Cars verändert oft den Verlauf eines Rennens, das haben wir in dieser Saison schon mehrmals erlebt. Manchmal spielt es einem Team in die Karten, manchmal nicht.

In Baku half das Safety Car dabei, den ersten Stint auszudehnen, es bot einigen Mittelfeldteams aber auch die Gelegenheit, ein Risiko einzugehen oder Reparaturarbeiten durchzuführen.

Als das Safety Car das zweite Mal auf die Strecke ging, war Valtteri der einzige Fahrer, der noch keinen Boxenstopp absolviert hatte. Das erwies sich als perfektes Timing. Der Finne wechselte auf die ultraweichen Reifen und ging in Führung. Aber auch der Rest des Feldes holte sich neue Pirelli-Reifen an der Box.

Aufgrund der langen Vollgaspassage am Ende der Runde ist Baku eine der härtesten Strecken bei einem Re-Start. Hier bieten sich wunderbare Windschatten-Gelegenheiten. Da das gesamte Feld auf neuen Reifen fuhr, entfaltete sich ein unglaublicher Schlussspurt bis ins Ziel.

5. Klare Lebenszeichen

Baku mag ein verrücktes Rennen gewesen sein, aber es hat bewiesen, dass die Formel 1 in der Saison 2018 am Leben ist und es ist ein vielversprechendes Zeichen für die verbleibenden 17 Rennen. Natürlich werden nicht alle Rennen so ein Thriller wie in Aserbaidschan sein, aber es ist dennoch ermutigend.

Die letzten paar Rennen haben von Beginn im gesamten Feld für Positionskämpfe gesorgt, unterschiedliche Strategien mit spektakulären Duellen geliefert und in einigen Fällen sogar ungewöhnliche Ergebnisse hervorgebracht. In Baku landeten acht verschiedene Teams in den Top-10 und zahlreiche Fahrer erzielten ihre ersten Punkte seit einiger Zeit.

In diesem Jahr gab es schon einige Rennen, die uns mitfiebern ließen, und wir können es kaum erwarten, was als nächstes passiert!

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