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    INSIDE: Fünf Lehren nach dem Spanien Grand Prix Nach einem fantastischen Wo...

Nach einem fantastischen Wochenende in Barcelona nehmen wir jede Menge Dinge mit...

1. Neue Rekorde

Der Sonntag entpuppte sich für Lewis als Tag der Rekorde mit denen er nicht gerechnet hätte. Mit seinem unglaublichen Sieg in Spanien erzielte er zum 41. Mal in seiner Karriere einen Triumph von der Pole Position. Damit überholte er Michael Schumacher in dieser Kategorie, mit dem er bislang gleichauf gelegen hatte.

"Es ist richtig undenkbar", sagte Lewis, als er auf den neuen Rekord angesprochen wurde. "Ich habe es noch nicht verarbeitet, weil ich mich noch wie gestern daran erinnere, dass ich zuhause gesessen und als Michael Computerspiele gezockt habe!"

"Bei einem Spiel konnte man das gesamte Rennwochenende am Computer nachspielen. Ich hatte kein Lenkrad und musste mit der Tastatur spielen. Damals habe ich als Michael gespielt."

"Es ist einfach sehr komisch, daran zu denken, dass ich hin und wieder gegen Michaels Rekorde fahre und das erinnert mich daran, wie großartig er war."

"Es ist mir immer eine Ehre, wenn sein Name und meiner in einem Zusammenhang genannt werden."

2. Mehr Rekorde

Eine Reihe an Faktoren führte jedoch dazu, dass auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya auch noch mehr Rekorde purzelten. Zu den Faktoren gehörten die neu asphaltierte Strecke und einige Upgrades, die es seit den Wintertests gegeben hat.

Lewis fuhr am Samstag eine spektakuläre Qualifying-Runde und zerschmetterte damit den bisherigen Streckenrekord in Barcelona. Auf den superweichen Reifen fuhr er in 1:16.173 Minuten die schnellste Runde, die jemals auf dem aktuellen Streckenlayout gefahren worden ist.

Bereits in den ersten Vollgas-Runden (nach dem Safety Car) des Spanien GP wurde der alte Rundenrekord (im Rennen) unterboten. Lewis fuhr als erster schneller als die bisherige Bestzeit von Kimi Räikkönen aus der Saison 2008. Danach ging es immer so weiter.

Schlussendlich schnappte sich Red Bull-Pilote Daniel Ricciardo den neuen Rundenrekord in Spanien. In 1:18.441 Minuten war er drei Sekunden schneller als der vorherige Rekord.

3. Ausfallrennen

Normalerweise gibt es in Barcelona nicht viele Ausfälle, aber diesmal war dem anders. Nur 14 Fahrer sahen die Zielflagge, was zu einem durchmischten Ergebnis führte.

Gleich auf der ersten Runde schieden drei Autos bei einem Unfall aus. Zuverlässigkeitsprobleme kosteten im Verlauf der 66 Runden weitere Fahrer das Rennen. Einige retteten sich mit stark gezeichneten Autos noch bis ins Ziel.

Im Verlauf des Wochenendes machten einige Fahrer Fehler. Sollte es also noch eines Beweises bedurft haben, dass die moderne Formel 1-Ära alles andere als eine Sonntagsspazierfahrt ist, dann wurde dieser an diesem Wochenende angetreten.

4. Strategie im Blickpunkt

Wenn es um das Überholen geht, ist der Circuit de Barcelona-Catalunya eine knifflige Strecke. Umso wichtiger ist deshalb die Strategie. Erwartungsgemäß fanden deshalb etliche Positionswechsel bei den Boxenstopps statt.

Vor dem Rennen war davon auszugehen, dass ein oder zwei Stopps keinen großen Unterschied machen würden - wobei letzteres leicht schneller erschien, besonders bei wärmeren Temperaturen. Allerdings drohten dunkle Wolken am Himmel und es gab für den Start eine 80-prozentige Regenwahrscheinlichkeit. Es hätte sich also schnell ändern können.

Schlussendlich hielten die Reifen dank der Mithilfe des Safety Cars und der VSC-Phase länger als viele erwartet hatten. Entsprechend war der Reifenabbau recht gering. Dadurch konnten einige Fahrer von einer geplanten Zwei-Stopp-Strategie auf nur einen Stopp umstellen.

5. Keine Spazierfahrt

Wenn ein Fahrer deutlich in Führung liegt, nimmt man schnell an, dass er es locker angeht und bis ins Ziel cruist. Aber das ist selten der Fall - und war erst recht nicht am Sonntag mit Lewis so.

Man muss stets auf Gefahren achten, Überraschungen erwarten oder auf die Rennbedingungen reagieren. Lewis lag in Führung, aber man weiß nie, was als nächstes passiert und er benötigte einen guten Vorsprung, um die Verfolger und mögliche Szenarien abzudecken.

Bei Valtteri gab es die Gefahr durch Red Bull-Fahrer Max Verstappen, der auf viel frischeren Reifen fuhr; auch Sebastian jagte ihn auf frischen Mediums. Er musste den Abstand zu seinen ärgsten Verfolgern im Griff haben und gleichzeitig auf seine gebrauchten Reifen achten und sicherstellen, dass er bis ins Ziel kommt.

Kein F1-Rennen ist einfach, aber der Erfolg ist umso schöner, wenn der Weg dahin etwas Besonderes war.

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