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    INSIDE: Toto blickt auf die zweite Saisonhälfte 2018 voraus Toto spricht über die Dynam...

Toto spricht über die Dynamik zwischen Teamkollegen, Erwartungen und mehr...

- Das Team befindet sich zu Beginn der zweiten Saisonhälfte in einer besonders starken Position...

TW: "Es ist egal, ob man die Weltmeisterschaft vor oder nach der Sommerpause anführt. So oder so stehen noch neun weitere Rennen an. Eine Führung mit dem kleinstmöglichen Vorsprung macht da keinen Unterschied."

- Warum ist diese Saison so eine tolle Werbung für die Formel 1?

TW: "In der Formel 1 kommt es auf Duelle zwischen großartigen Fahrern und Teams an. Das haben wir in diesem Jahr bislang zwischen Red Bull, Ferrari und Mercedes erlebt. Es war ein harter Kampf."

"Beinahe jedes Team hätte Rennen gewinnen können oder hat diese gewonnen und wir haben auf der Strecke viel Spannung gesehen."

"Zum Beispiel in Österreich, wo wir das Rennen auf den ersten beiden Plätzen angeführt haben und dann hat Max sein Heimrennen für Red Bull gewonnen. So gesehen gab es in dieser Saison bislang alle Zutaten, vom Drama bis zum Ruhm."

- Wie viel Spaß hat es gemacht, Valtteri und Lewis gegeneinander kämpfen zu sehen?

TW: "Es ist schön, wie sie auf der Strecke gegeneinander kämpfen, weil sie sich gegenseitig respektieren - die Dynamik im Team ist sehr positiv."

"Das führt zu einer positiven Arbeitsumgebung und das wiederum macht das Auto schneller. Wenn sie gegeneinander gefahren sind, herrschte dabei stets der größte Respekt vor - selbst wenn es spektakulär war."

"Ich glaube, dass beide Fahrer sehr gute Rennen gefahren sind. Valtteri war in Baku spektakulär und hätte gewinnen müssen. Leider hat ihn der Reifenschaden den Sieg gekostet, was nicht seine Schuld war."

"Aber eins steht fest: Unser diesjähriges Auto ist sehr schnell, allerdings ist es nicht immer einfach zu fahren und beide Fahrer haben ihr Können unter Beweis gestellt, um das Auto dahin zu bringen, wo es hingehört."

- Was erwartest Du in Spa und Monza?

TW: "Spa und Monza sind Sonderfälle. Wir mögen keine langsamen Kurse, aber diese beiden schnellen Strecken stellen das andere Ende des Spektrums dar. Spa war für uns in den vergangenen Jahren schwierig und Monza war eine großartige Strecke. Aber in dieser Saison hat sich alles verändert."

"Es gibt auf keiner Strecke einen klaren Favoriten. In Spa könnte es das ganze Wochenende über regnen und sehr kühle Temperaturen haben. Monza ist dann wiederum eine schnelle Strecke und Ferrari hatte bei den letzten Rennen einen extrem starken Motor. So gesehen möchte ich keine Vorhersagen treffen, wie es für uns laufen wird."

- Worauf liegt bei den kommenden Rennen der Fokus?

TW: "Diese beiden Rennen sollten uns etwas mehr liegen als etwa Singapur. Deshalb hoffen wir, dass wir wertvolle Punkte einfahren können, um so bis zum Saisonende vorne bleiben zu können."

- Du bist sehr selbstkritisch. Worauf hast Du dich in den Ferien konzentriert?

TW: "Ich habe eine schöne Zeit mit meiner Familie verbracht. Wir waren schwimmen und das war's auch schon."

- Gibt es etwas, dass Du gerne in der ersten Saisonhälfte besser gemacht hättest? Etwas, woran Du in der zweiten Hälfte arbeiten möchtest?

TW: "Ja, ich komme jeden Abend nach Hause, schaue in den Spiegel und denke darüber nach, was ich heute hätte besser machen können. In dieser Saison haben einige unserer Gegner sehr hohe Standards gesetzt."

"Wir hatten Zuverlässigkeitsprobleme, die wir nicht hätten haben sollen, und das müssen wir gegen Saisonende lösen. Jeder im Team möchte wissen, wie er hätte helfen können oder wie er dafür hätte sorgen können, dass das nicht passiert."

- Leider sitzt Niki an diesem Wochenende nicht neben Dir in der Box. Was wird Dir dadurch am meisten fehlen?

TW: "Es ist ein echter Schlag für mich, dass er nicht bei uns ist. Er ist zu einem Freund geworden, ein Sparringspartner und jemand, mit dem ich wahnsinnig viel Zeit verbracht habe."

"Die Formel 1 ist ein sehr intensives Geschäft und da brauchst du an den Abenden ein sicheres Umfeld. Über die letzten drei oder vier Jahre war es für uns klar, dass wir gemeinsam zu Abend essen würden und dabei diskutieren, wie der Tag verlaufen ist."

"Dabei sprechen wir über unser Privatleben, Flugzeuge, Autos, Motoren und Rennwagen... wir werden ihn alle sehr vermissen. Jetzt muss ich mir überlegen, was ich mit meinen Abenden anstellen soll."

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