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18.03.2016

Lewis: “Du bist immer auf der Suche nach der perfekten Runde”

Q&A mit Lewis Hamilton

Lewis, du hast kürzlich gesagt, dass du in dieser Saison nachlegen möchtest. Was genau hast du dir vorgenommen?

Lewis Hamilton: Ich erinnere mich nicht daran, das gesagt zu haben. Aber okay.

Nehmen wir an, du hättest es gesagt!

LH: Cool. Das ist gut. Ich hoffe, ich kann es! Ich weiß es nicht. Ich denke, dass man immer auf der Suche nach Perfektion ist. Man lernt immer dazu, wächst, innerhalb und außerhalb des Sports. Ich freue mich einfach auf diese Reise. Ich weiß nicht, was kommen wird. Ich weiß nicht, wann ich wachse, aber ich glaube, das ist für jeden von uns gleich. Darauf freue ich mich.

Was genau meinst du mit Perfektion?

LH: Du bist immer auf der Suche nach der perfekten Runde, dem perfekten Rennen. Du versuchst jedes Mal, die Messlatte höher zu legen. Denn sie kann ständig angehoben werden.

Durch die Regeländerungen gibt es ein paar mehr Variablen in diesem Jahr. Könnten dir die Einschränkungen beim Funkverkehr entgegenkommen? Jetzt werdet ihr ja alle viel mehr auf euch selbst gestellt sein. Könnte dir das in die Karten spielen?

LH: Wir sitzen alle im selben Boot. Einige von uns werden es besser hinbekommen als andere. Ich sehe da aber kein großartiges Problem. Aber ist es gut für mich? Ich weiß es nicht, aber wir werden es bestmöglich umsetzen.

Mercedes ist bei den Testfahrten viele Kilometer gefahren. Hättest du aus Sicht des Fahrers etwas mehr Performance-Arbeiten besser gefunden, um das ultimative Limit des Autos herauszfinden?

LH: Definitiv. Die Performance-Runs machen immer am moisten Spaß. Die Long Runs sind ein bisschen lang. Weniger spannend. Aber haben gemacht, was wir machen mussten. Ich glaube, dass wir mit dem Ziel in die Tests gegangen sind, 800km am Tag zu fahren. Wir dachten jedoch nicht, dass wir das schaffen würden. Rückblickend hätten wir also vielleicht unseren Plan geändert. Aber letztlich lag es uns perfekt.

Die nächste Frage dreht sich um die Reifenwahl. Du bist den superweichen Reifen in Barcelona nie gefahren. Die meiste Zeit haben Nico und du mit dem Medium-Reifen getestet. In deiner persönlichen Wahl ist nur ein Medium-Satz enthalten und den hat Pirelli für das Rennen ausgewählt. Mit dem superweichen Reifen hast du nie trainiert. Für morgen ist Regen vorhergesagt. Wird es für das Rennen gut gehen?

LH: Es wird okay sein. Es stimmt, wir sind den superweichen Reifen nicht gefahren und wie gesagt, sobald wir realisiert hatten, wie viele Kilometer wir absolviert haben, wäre es rückblickend vielleicht gut gewesen, das zu ändern. Wer weiß? Aber wir gehen damit wie immer ium. Ich denke nicht, dass sich die Reifen stark verändert haben und deshalb glaube ich nicht, dass es eine große Sache für uns sein wird.

Im Winter heißt es stets: Testfahrten sind nur Testfahrten. Wir wissen noch nicht, wo wir stehen. Aber mit Blick auf die Simulationen und Datenanalyse: Wie gut wisst ihr wirklich, wo ihr im Vergleich zur Konkurrenz steht?

LH: In diesem Jahr scheint das ganze Feld etwas enger zusammenzuliegen. Aber ich persönlich glaube, dass sie noch etwas in der Hinterhand haben. Ich glaube, dass Ferrari viel näher dran sein wird, als sie es sagen. Sie werden besser sein.

Begrüßt du das?

LH: Absolut.

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