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10.05.2015

Lewis: “Fantastische Leistung von Nico. Ich bin dankbar, dass ich für das Team auf dem Podium stehen durfte”

F: Du hast vor dem Rennen gesagt, dass deine größte Chance der Start wäre. Was ist passiert?

LH: Ich hatte eindeutig einen schlechten Start. Ich hatte viel Wheelspin. Aber es war ein gutes Rennen. Nico hat eine fantastische Leistung gezeigt und ich bin dankbar, dass ich für das Team auf dem Podium stehen durfte.

F: Dennoch hast du deinen 75. Podestplatz geholt und führst weiterhin die WM an...

LH: Ja, aber es ist noch ein sehr langer Weg. Dies war ein schwieriges Wochenende für mich und jetzt freue ich mich auf Monaco. Es wird ein sehr hartes Rennen, das ist gewiss. Aber ich freue mich darauf.

F: Heute Nachmittag gab es viele Themen. Du bist am Ende dort ins Ziel gekommen, wo du losgefahren bist. Aber der Weg dorthin war hart, aber auch ziemlich phänomenal. Verrate uns, wie dein Rennen gelaufen ist. Erst der Start und dann der Wechsel auf eine Drei-Stopp-Strategie...

LH: Ich hatte offensichtlich einen schlechten Start. Es ist lange her, seit ich so einen schlechten Start hatte. Ich habe mein Bestes gegeben, um mich zurück zu kämpfen. Ich wäre beim Start beinahe bis auf Platz vier zurückgefallen. Ich hatte also viel Glück, den dritten Platz zu halten. Danach habe ich nur noch versucht, zurückzuschlagen. Leider ist es auf dieser Strecke nicht einfach zu überholen. Tatsächlich ist es eine der schwersten dafür. Hier ist es unmöglich, hinter herzufahren. Das ist schade. Es ist egal, was du tust, du kommst nicht nah genug ran mit DRS. Das ist sehr schade. Nichtsdestotrotz habe ich im ersten Stint hinter Sebastian alles gegeben. Dann hatte ich einen recht langen Boxenstopp. Aber glücklicherweise konnte ich es am Ende mit einer Drei-Stopp-Strategie herumreißen und vorbeikommen. Wenn ich hinter ihm im Verkehr gesteckt hätte, wäre ich nicht vorbeigekommen. Ich bin dankbar für diese gewonnenen Punkte für das Team. Es war eine Art Schadensbegrenzung für mich. Das ist nicht schlecht.

F: Was genau ist am Start passiert? Lag es an der schlechteren Linie, die dich Sebastians Angriff aussetzte? Hättest du theoretisch auf dem dritten Reifensatz - dem harten Reifensatz - bis zum Ende fahren können, wenn du es gewollt hättest?

LH: Es war nichts anderes, nur Whelspinn am Start. Ich weiß nicht, ob die innere Seite schlechter wurde, aber meine war definitiv nicht gut. Und wäre es gut gewesen, draußen zu bleiben? Nein. Wir haben uns schon früh für drei Stopps entschieden.

F: Lewis, wann wurde es klar, dass du nicht gegen Nico, sondern nur gegen Sebastian gefahren bist? Hast du im letzten Stint noch daran geglaubt, Nico einholen zu können?

LH: Nun ja, Nico war 22 Sekunden vor mir, als ich meinen letzten Stint begann. Ich hatte 15 Runden und das ist ein riesiger Batzen an Zeit, um ihn aufzuholen. Ich habe sehr hart angegriffen, um zu sehen, ob ich die Pace hätte, um auf ihn aufzuholen. Aber es war weniger als eine Sekunde, manchmal eine Sekunde. Ich habe bis ungefähr sechs Runden vor Schluss angegriffen. Da war ich noch 13 Sekunden weg. Danach habe ich gemerkt, dass ich das Auto lieber heimbringen und an einem anderen Tag weiterkämpfen sollte.

F: Du hast gestern davon gesprochen, dass du für das Qualifying viel mit dem Setup gespielt hast. Glaubst du, dass du das jetzt für den Rest der Saison im Qualifying machen musst? Gehst du es anders an?

LH: Du kannst das Auto im Qualifying nicht verändern. Aber während des Trainings habe ich daran gearbeitet, versucht, es für das Qualifying hinzubekommen. Letztlich war es jedoch nicht ideal. Es war im Rennen nicht schlecht. Aber heute war ein sehr, sehr harter Tag. Denn ich musste den schlechten Start wettmachen und konnte vielleicht nicht meine wahre Pace im Vergleich zu Nico zeigen, weil ich weiter hinten lag.

F: Wirst du dir jetzt das Training aggressiver ansehen?

LH: Nein, ich werde einfach machen, was ich in den vergangenen Rennen gemacht habe. Dies ist nur kleiner Schluckauf an diesem Wochenende.

F: Hast du dich schon an alle Regeländerungen für dieses Jahr angepasst?

LH: Nun ja, es hat sich nicht allzu viel an den Regeln geändert. Die einzigen Dinge sind die Nase und die Hinterreifen. Ansonsten ist es recht ähnlich wie im letzten Jahr. Es geht also darum, sich im Vergleich zum letzten Jahr zu verbessern. Wir hatten so ein unglaubliches Jahr - als Team haben wir Rekorde gebrochen. Für uns war es schwierig, sich vorzustellen, dass wir das erneut schaffen könnten. Oder es sogar überbieten könnten. Aber das ist unser Ziel in diesem Jahr. Ich denke, dass wir definitiv auf dem richtigen Weg sind. Ich bin stolz auf jeden Einzelnen und fahre sehr gerne mit diesem Auto.

F: Jetzt geht es nach Monaco. Worauf freust du dich am meisten bei diesem Grand Prix?

LH: Die Frauen!
SV: Er hat mir meine Antwort geklaut!

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