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29.03.2015

Lewis: “Glückwunsch an Ferrari und Sebastian – das war super Arbeit”

AUF DEM PODIUM

F: Arnie sagt "gut gemacht" und hat mir erlaubt, hierher zu kommen und mit dir zu sprechen. Er wird dich später besuchen. Gut gemacht, Arnie beim letzten Rennen. Das war heute ein Überraschungsergebnis. Du warst mit deinem Auto nicht so glücklich... was war da los?

LH: Zunächst einmal Glückwunsch an Ferrari und Sebastian. Sie haben super gearbeitet. Wow, sie hatten heute eine gute Pace. Ich habe alles gegeben. Das gilt für uns alle als Team. Wir wussten schon vor diesem Wochenende, dass sie Fortschritte erzielt hatten. Wir wussten allerdings nicht, wie groß diese waren. Sie waren heute zu schnell für uns.

F: Du hast so viele Poles, ich glaube die letzten acht, in Siege umgewandelt. Heute hast du den Sieg knapp verpasst. Musst du nun wieder reinkommen und über die zukünftige Strategie nachdenken?

LH: Wir werden als Team zurückschlagen und versuchen, herauszufinden, wo wir heute Zeit verloren haben. Meine Balance war nicht besonders toll. Es gibt eindeutig Bereiche, die wir verbessern können. Ich bin überzeugt, dass wir beim nächsten Rennen wieder mitkämpfen werden. Darauf freue ich mich sehr.

F: Als du mit deinen Ingenieuren gesprochen hast, warst du etwas verwirrt - genauso ging es uns. Du wusstest nicht, ob du noch einmal stoppen müsstest. Worum ging es bei dieser Diskussion oder hättest du das nicht hören sollen?

LH: Ich glaube, das hätte ich nicht hören sollen. Insgesamt hat das Team fantastisch gearbeitet. Ich bin wirklich sehr dankbar für das Auto, das wir haben. Die Fans waren an diesem Wochenende großartig. Vielen Dank an euch alle.

PRESSEKONFERENZ

F: Lewis, du führst die Fahrerwertung nach diesem Rennen weiterhin an. Dennoch war es für dich eindeutig ein frustrierender Tag. So wie sich das Auto verhalten hat, so wie sich die Reifen verhalten haben und offensichtlich wie sich die verschiedenen Strategien ausgewirkt haben. Glaubst du immer noch, dass ihr das Rennen hättet gewinnen können?

LH: Wir müssen es ihnen lassen, sie haben an diesem Wochenende fantastisch gearbeitet. Glückwunsch an Sebastian und Ferrari. Wir, und auch ich, haben sie nicht so schnell erwartet, wie sie am Ende waren. Für die Fans ist das großartig. Ich weiß nicht genau, ob es einen großen Unterschied gemacht hätte, wenn ich mit ihnen draußen geblieben wäre. Sie waren beim Reifenabbau genauso gut, wenn nicht sogar ein bisschen besser als wir. Es wäre immer noch sehr, sehr eng gewesen. Aber ich denke natürlich, dass ich nach dem ersten Stopp so viel aufzuholen hatte, dass es geradezu unmöglich war.

F: Sebastian hat gesagt, dass er dich im ersten Stint kämpfen sehen konnte. Stimmst du dem zu? War das so? Hättest du vielleicht einen Satz gebrauchter Medium-Reifen im letzten Stint fahren sollen?

LH: Im ersten Stint hatte ich zu kämpfen, das stimmt. Ich habe insgesamt den gesamten Tag über mit der Balance gekämpft. Ich fühlte mich nicht wohl im Auto, hatte viel Untersteuern, das überall in Übersteuern umschlug. Deshalb konnte ich nicht auf meine Reifen Acht geben. Ich habe alles getan, was unter meiner Kontrolle lag, aber ich habe keine gute Balance gefunden. Als ich auf den Option-Reifen gewechselt bin, war das Auto besser. So konnte ich etwas konstanter fahren und den Rückschlag schließen. Man hat es mir nicht gesagt, aber ich dachte, dass wir am Ende wieder auf diesem Reifen fahren würden. Wir sind aber auf den anderen Reifen gegangen, was nicht gut für mich war. Genauso wie es vorher nicht gut gewesen war. Aber ich habe mein Bestes damit gegeben. Ich denke, letztlich hat das Team die bestmöglichen Entscheidungen getroffen. Jetzt werden wir das analysieren und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

F: In zwei Wochen geht es nach Shanghai. Du hast dort mit drei Siegen die meisten aller Fahrer. Freust du dich auf den vierten?

LH: China ist eines meiner Lieblingsrennen, einfach wegen der Fans. Ich weiß nicht wieso, aber ab dem Moment, in dem ich den Fuß aus dem Flugzeug setze, wissen sie, dass wir hier sind. Es ist verrückt. Ich verlasse das Hotel und gehe in ein Restaurant und sie sind schneller dort. Obwohl sie noch am Hotel stehen und mir zuwinken. Sie sind immer schneller am Restaurant. Dann verlasse ich das Restaurant und sie winken mir zum Abschied zu. Danach sind sie wieder schneller am Hotel als ich. Ich weiß nicht, wie sie das machen! Die Unterstützung, die wir dort erhalten, ist einfach unglaublich. Natürlich bin ich dort schon gute Rennen gefahren. Ich glaube, an diesem Wochenende hat uns die Hitze bei den Reifen zugesetzt. Beim nächsten Rennen wird es kühler sein. Also hoffe ich, dass wir dann wieder etwas mehr an Fahrt aufnehmen.

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