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27.10.2015

Lewis Hamilton: Im Kreis der Dreifach-Champions

Mit dem Gewinn seines dritten WM-Titels in der Formel 1 schrieb Lewis ein weiteres Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte.

Lewis Hamilton hat es geschafft. Nach seinem Sieg beim Großen Preis der USA in Austin ist er drei Rennen vor dem Saisonende zum dritten Mal in seiner Karriere Formel 1-Weltmeister. Damit stieg Lewis in einen elitären Kreis von Formel 1-Legenden auf, die sich in den vergangenen 65 Jahren in den Geschichtsbüchern der Königsklasse des Motorsports verewigt haben.

"Lewis reitet auf einer Welle des Erfolgs und erlebt eine unglaubliche Saison", sagt Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff. "Er hat sich seit 2013 in das Team eingebracht und uns mit seiner Entschlossenheit und harten Arbeit geholfen, weiter voran zu kommen. Er hat in diesem Jahr mit Abstand die meisten Rennen gewonnen und seinen dritten WM-Titel mehr als nur verdient."

Statistik: Dreimalige Formel 1-Weltmeister

Fahrer

WM-Titel

Starts

Siege

Poles

Podiums

Jack Brabham

1959, 1960, 1966

126

14

13

31

Lewis Hamilton

2008, 2014, 2015

164

43

49

84

Niki Lauda

1975, 1977, 1984

171

25

24

54

Nelson Piquet

1981, 1983, 1987

204

23

24

60

Ayrton Senna

1988, 1990, 1991

161

41

65

80

Jackie Stewart

1969, 1971, 1973

99

27

17

43

Gleichauf mit unvergessenen Legenden

Mit dem Gewinn seiner dritten Weltmeisterschaft zieht Lewis unter anderem mit einem gewissen Niki Lauda nach WM-Titeln gleich. Diesem begegnet er auch heute noch regelmäßig an den Rennwochenenden. Schließlich ist Niki Aufsichtsratsvorsitzender des Silberpfeil-Teams.

Aber nicht nur das. Niki möge es verzeihen, aber Lewis zieht auch mit dem Mann gleich, der seine Karriere seit frühester Kindheit geprägt hat: Ayrton Senna. Als Kind saß Lewis gemeinsam mit seinem Vater auf dem heimischen Sofa und verfolgte die Rennen des dreimaligen Champions aus Brasilien.

"Ich habe schon immer gesagt, dass ich irgendwann in der Lage sein wollte, so nah wie möglich an Ayrtons Anzahl von Siegen und Weltmeister-Titeln heranzukommen", verrät Lewis. "Das ist wirklich etwas Besonderes. Wer hätte gedacht, dass ich eines Tages so viel erreichen würde?"

Die magische Zehn

Nun könnte man meinen, dass die "Drei" ganz klar die Zahl des Formel 1-Jahres sei. Doch weit gefehlt. Eine andere Zahl drängt sich nach der dritten Weltmeisterschaft von Lewis geradezu auf - die "Zehn".

Warum? Ganz einfach. Lewis ist jetzt einer von zehn Formel 1-Fahrern, die drei oder mehr Weltmeisterschaften gewonnen haben. Öfter erfolgreich waren nur vier Piloten: Rekordweltmeister Michael Schumacher, Formel 1-Legende Juan Manuel Fangio, der Professor Alain Prost und Sebastian Vettel. Gleich zwei Fahrer aus diesem Quartett gingen im Verlauf ihrer Karriere selbst in einem Silberpfeil an den Start.

Seit Austin ist Lewis aber auch einer von zehn Formel 1-Weltmeistern, denen es gelungen ist, mindestens zwei Titel in Folge zu gewinnen. So verteidigten unter anderem der fünfmalige Champion Juan Manuel Fangio und der "fliegenden Finnen" Mika Häkkinen ihre WM-Titel erfolgreich - jeweils mit Mercedes-Power.

Und die "Zehn" zum Dritten: Lewis ist nämlich auch einer von zehn Formel 1-Champions aus Großbritannien. Er ist sogar der einzige von ihnen, der zwei Weltmeisterschaften hintereinander gewinnen konnte.

Und ja, es gibt sogar noch eine vierte "Zehn". Mit seinem zehnten Saisonsieg in Austin gelang Lewis ein weiterer Rekord: Er ist damit der erste Fahrer in der Geschichte der Formel 1, der in zwei aufeinanderfolgenden Saisons mehr als zehn GP-Siege erzielen konnte. Eine zweistellige Sieganzahl innerhalb einer Saison gelang bislang nur drei Fahrern: Michael Schumacher (2002, 2004), Sebastian Vettel (2011, 2013) sowie nun Lewis (2014, 2015).

Also viermal "Zehn" für Lewis. Klingt magisch, nicht wahr?

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