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05.06.2015

Lewis: “Ich habe volles Vertrauen und Zuversicht in das Team”

F: Du hast hier das Team zum ersten Mal seit Monaco wiedergesehen. Wie ist die Atmosphäre im Team und welche Lehren habt ihr daraus gezogen?

LH: Es ist alles gut mit dem Team. Ich freue mich auf dieses Wochenende. Ich werde einfach weitermachen, denn damit bin ich bislang ziemlich gut gefahren.

F: Wie würdest du deinen Vertrauenslevel mit Blick auf das Team beschreiben?

LH: Wie immer. 100 Prozent.

F: Direkt nach dem Rennen in Monaco wurdest du gefragt, festzuhalten, wie du dich fühlst. Du sagtest, dass du das nicht könntest, weil zu diesem Zeitpunkt alles noch so frisch war. Kannst du es jetzt rückblickend beschreiben, wie es sich anfühlte und wie du die Ereignisse des Sonntags verarbeitet hast?

LH: Zunächst einmal blicke ich nicht zurück. Ich blicke nur nach vorne. Deshalb habe ich ehrlich gesagt nicht sehr lange über das vergangene Rennen nachgedacht. Ich habe nur über das kommende Rennen nachgedacht, mich darauf konzentriert, hart trainiert und versucht, an diesem Wochenende stark zurückzukommen. Es ist absolut egal, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann es nicht mehr ändern. Also macht es auch keinen Sinn, darüber nachzudenken.

F: Hättest du die Entscheidung deines Teams überstimmen können? Und als du in Portier stehen geblieben bist, hast du da daran gedacht, das zu tun, was Senna vor einigen Jahren machte und direkt zu deiner Wohnung zu gehen?

LH: Es wird viele Fragen über Monaco geben, aber ich werde nicht darauf eingehen. Ich habe es hinter mir gelassen und ich denke gar nicht mehr daran. Ich kann die Vergangenheit nicht verändern, also macht es ehrlich gesagt keinen Sinn, darüber nachzudenken. Es geht darum, die Zukunft zu formen. Es stehen noch viele Rennen an und es gibt viele Verbesserungen zu erzielen. Ich habe ein großartiges Team, ein großartiges Auto und ich kann die WM gewinnen. Darauf konzentriere ich mich. Es ist egal, was ich fühle oder was ich gefühlt habe oder jetzt darüber fühle. Ich denke nur an dieses Rennen. Ich freue mich darauf, ich fühle mich gut, ich bin fit, stark und sehe alles positiv.

F: Hast du volles Vertrauen in die strategischen Entscheidungen des Teams? Glaubst du, dass ihr bei den kommenden Rennen irgendwelche Abläufe verändern müsst?

LH: Nein, ich denke, ich habe die Frage schon beantwortet. Ich vertraue dem Team voll und ganz. Wir hatten gemeinsam unglaubliche Erfolge. Ein Rennen verändert diese solide Basis nicht.

F: Kanada war bislang ein gutes Pflaster für dich - drei Poles, dein erster Formel-1-Sieg von der Poole 2007, insgesamt hast du dreimal hier gewonnen. Ist dies der perfekte Ort für dich, um zurückzuschlagen?

LH: Es ist eine gute Strecke. Ich habe hier meinen ersten Grand Prix-Sieg eingefahren und war hier stets schnell. Mein Ziel ist es, ein besseres Wochenende als im letzten Jahr zu haben. Das ist mein Ziel.

F: Wie sehr ist dir dieser Kurs in Fleisch und Blut übergegangen? Ist es für einen Fahrer einfach, wenn er auf einer Strecke so gut war, hierher zu kommen und sich sofort wieder einzufinden? Oder musst auch du dich jedes Mal neu einstellen?

LH: Ich muss es nicht neu lernen. Aber du musst neuerwachen, um dich daran zu erinnern, wie die Strecke ist. Du musst dich jedes Mal auf jeder Strecke verbessern, immer versuchen, schneller zu sein. Es gibt immer Wege, schneller zu sein. Mein Qualifying war zum Beispiel 2014 nicht stark genug. Am Ende kam ich im Rennen nicht ins Ziel. Daraus haben wir gelernt und wir sollten diesmal stärker sein. Ich war hier in den vergangenen Jahren generell recht stark. Aber ich kann noch schneller sein. Das möchte ich an diesem Wochenende beweisen.

F: Du hast hier einen frischen Motor, aber ohne die Nutzung von Entwicklungs-Tokens. Ferrari hat neue Motoren und dabei den Vorteil von drei Tokens genutzt. Glaubst du, dass Ferrari hier gefährlicher als sonst sein kann?

LH: Ich weiß nicht, was Ferrari gemacht hat. Ich muss aber annehmen, dass sie sich verbessert haben. Wir haben gerade unsere Zuverlässigkeit gesteigert. Wir haben immer noch einen fantastischen Motor. Deshalb bin ich vor dem Wochenende zuversichtlich. Aber natürlich war Ferrari bei den letzten Rennen schnell. Das sollten sie auch an diesem Wochenende sein.

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