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28.09.2015

Lewis: “Im Moment fühlt es sich nicht real an”

AUF DEM PODIUM

F: Lewis, herzlichen Glückwunsch. Du hast die Bestmarke von Ayrton Senna eingestellt! Verrate uns etwas über deinen magischen Start...

LH: Zunächst möchte ich mich bei diesen Fans bedanken. Sie sind gekommen und haben im Regen gestanden... Ich weiß nicht, ob uns jemand hören kann, hört ihr uns? Konnichi-wa! Ich bin gerade so happy. Das Team hat an diesem Wochenende fantastische Arbeit abgeliefert. Es ist großartig, wieder mit einem Doppelsieg hier oben zu stehen. Ich hatte einen großartigen Start. Vielen Dank an das Team für die harte Arbeit, die sicherstellt, dass wir gute Starts bei diesem Rennen hatten. Ich kann es kaum beschreiben, hierher zu kommen, zu einem Rennen, bei dem ich Ayrton gerne zugesehen habe - und dann hier seine Bestmarke einzustellen. Im Moment fühlt es sich für mich gar nicht real an.

F: Wie wichtig war es für dich nach Singapur zurückzuschlagen?

LH: Es war für uns absolut wichtig, hier zurückzuschlagen. Ferrari war beim letzten Rennen unglaublich schnell und ich denke, wir waren auch nicht in Bestform. Deswegen mussten wir in den vergangenen Tagen etwas Abstand nehmen und sicherstellen, dass wir es hier wieder waren. Ohne dieses Team hätte ich es nicht schaffen können. Es ist bemerkenswert, was sie geschafft haben. Das Auto war heute wundervoll zu fahren.

F: Wir sind hier im Land der Karaoke und du bist ein brillanter Sänger, nicht nur ein brillanter Fahrer. Welchen Song wirst du heute Nacht darbieten?

LH: 'Victory Dance'? Ich weiß es nicht! Ich habe gestern Abend einen Song namens 'Victory' gesungen. Also wird es der werden.

PRESSEKONFERENZ

F: Lewis, super Leistung. Glückwunsch. Nachdem du in der ersten Kurve in Führung gegangen warst, schien es ein problemfreies Rennen zu sein. Aber wir haben ein paarmal etwas über Hitze unter deinem Sitz gehört. Auch von Vibrationen. Wie schlimm war das?

LH: Es war nicht schlimm. Ich habe schon Schlimmeres erlebt. Es war so ein unglaubliches Rennen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auf dieser Strecke im Verlauf der Jahre einige Schwierigkeiten hatte. Aber ich liebe es, hier zu fahren. Ich denke, das gilt für alle Fahrer. Du willst auf dieser Strecke einfach dominieren. Ich habe die Balance richtig hinbekommen, meine Ingenieure und die gesamte Mannschaft haben in kurzer Zeit großartige Arbeit mit dem Auto abgeliefert. Heute war es noch besser als gestern im Qualifying. Ich konnte an meinen Linien arbeiten und mich verbessern. An der Spitze war es einfach wundervoll... wie Segeln. Wenn du hier durch die Kurven fährst, ist alles flüssig. Ich wünschte, ich könnte das Gefühl mit euch teilen. Gleichzeitig wusste ich, dass dies das Rennen sein könnte, bei dem ich Ayrtons Bestmarke einstelle - und das auf einem Kurs, auf dem er gewonnen hat und der so eine interessante Geschichte besitzt. Es war ein sehr emotionaler Tag für mich. Aber ehrlich gesagt vergieße ich nicht so leicht Tränen. Ich bin einfach glücklich und dankbar, dass mir all diese Leute geholfen haben, um heute hier zu sein - und natürlich auch dem Team. Ohne sie alle wäre ich heute nicht hier.

F: Kannst du uns deine Beschreibung der engen Situation mit Nico ausgangs Kurve zwei geben?

LH: Die innere Linie in die innere Linie, ich hatte meine Kurve. Wir waren sehr, sehr eng zusammen. Ich hatte Untersteuern, weil wir die Haftung ausging. Ich glaube, Nico ging die Strecke aus. Aber das passiert, wenn man außen ist.

F: Kannst du uns deine Startprozedur beschreiben? Ist sie anders als die von Nico? Oder macht ihr beide das gleiche?

LH: Der Ablauf ist für uns beide gleich und er ist die ganze Zeit, die ich in der Formel 1 bin, relativ unverändert geblieben. Man muss einen anderen Ablauf durchlaufen, um das gleiche zu machen, aber das ist nur eine andere Gleichung. Du musst deinen Ablauf durchlaufen, wenn du aus dem Grid losfährst und dann machst du einen normalen Start. Die Bewegungen an den Wippen sind die gleichen. Der Unterschied sind die Reaktionszeiten bei den Wippen und wie glatt du mit der zweiten Wippe und dem Gas umgehst - das macht den Unterschied. Natürlich muss auch die Kupplung funktionieren. Manchmal ist sie zu stark, aber unter den neuen Regeln haben wir normalerweise immer das gleiche Setup. Es ist wohl einfach ein Glücksspiel, manchmal stimmt es, manchmal nicht. Manchmal ist die Kupplung zu heiß, manchmal zu kalt. Manchmal sind die Reifen zu kalt, manchmal sind sie zu heiß. Es ist eine Kombination von Dingen, aber insgesamt ist der Ablauf sehr ähnlich im gesamten Feld, da bin ich mir relativ sicher.

F: Einige deiner Kollegen zeigten sich gestern wegen der Reifendrücke besorgt. Sie sagten, dass sie zu hoch wären und hatten Bedenken, dass dies zu Problemen im Rennen führen könnte. Hat dich das irgendwie betroffen?

LH: Ich weiß nur, dass die Reifen unglaublich waren - besonders im letzten Stint. So gut haben sie sich seit einer langen Zeit nicht angefühlt. Sie waren während des Qualifyings gut, aber im Rennen wurden sie immer besser und besser, je leichter das Auto wurde. Ich glaube nicht, dass sie an diesem Wochenende ein Problem waren.

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