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22.08.2015

Lewis und Nico über das Qualifying beim Belgien GP

F: Lewis, du hast heute deine sechste Pole in Serie geholt. Das muss dich richtig freuen, besonders auf diese Art und Weise. Nach Ungarn wirst du aber wahrscheinlich auch etwas vorsichtig sein mit Blick auf morgen, oder?

LH: Yeah, ich bin heute absolut happy mit der Performance des Autos und des gesamten Teams. Sie haben fantastisch gearbeitet und das Auto fühlt sich auf der Strecke großartig an. Diese Strecke macht wahnsinnig viel Spaß, wenn man die Balance richtig hinbekommt. Natürlich ist mir bewusst, dass die Pole Position klasse ist, aber es ist ein langes Rennen und der Weg bis zu Kurve fünf ist ebenfalls sehr lang. Dennoch bin ich mit dem heutigen Tag zufrieden. Ich wollte heute die Pole Position holen und im Qualifying ging es eng zu gegen Nico. Meine letzten beiden Runden waren die besten, die ich das gesamte Wochenende über gefahren bin. Deswegen bin ich damit sehr zufrieden. Ich bin dem Team für den Einsatz wirklich sehr dankbar. Sie geben alles, um uns dieses Auto zu geben.

F: Deine Leistung im zweiten Sektor war besonders bemerkenswert. Das hat den Unterschied gegen Nico ausgemacht. Du hast es dort auf den Punkt hinbekommen.

LH: Sektor zwei war für mich in der Vergangenheit meistens eine Schwäche. Ich kenne alle Linien, aber ich habe die Kurven nie zusammenbekommen. Aber besonders auf diesen beiden Runden war das ein sehr starker Bereich für mich.

F: Gut gemacht. Nico, du warst am Freitag und vor dem Qualifying vorne, aber Lewis stand am Ende ganz oben. Bist du deswegen enttäuscht und auch wegen des Abstands? Und dann noch zum zweiten Sektor: Wo hast du dort Zeit verloren?

NR: Klar bin ich enttäuscht. Ich habe heute Morgen im Freien Training etwas verloren. Wir sind beim Setup in die falsche Richtung gegangen. Dann kamen wir gut zurück und ich hatte im Qualifying eine gute Balance. Damit war ich happy. Das war eine gute Teamleistung. Vielen Dank an die Jungs. Sie haben mir geholfen, die Balance zurückzugewinnen, damit ich angreifen konnte. Am Ende war Lewis einfach zu schnell. Er hat dieses bisschen mehr gewinnen oder sogar ziemlich viel. Das hatte ich leider nicht mehr im Ärmel. Das ist natürlich enttäuschend. Aber mit den neuen Starts, bei denen wir alles selbst machen müssen, gibt es morgen mehr Gelegenheiten. Danach folgt der Weg bis zur fünften Kurve - dort kann man überholen, das haben wir schon oft gesehen. Meine Hoffnungen ist also noch vorhanden.

F: Ich muss dich fragen... gestern hast du eine Schrecksekunde erlaubt, als dein Reifen geplatzt ist. Hast du es schon gänzlich verstanden?

NR: Das Problem ist, dass wir es nicht richtig verstehen. Es gibt Theorien, aber keine echten Beweise. Das ist etwas beunruhigend. Aber wir haben das im Auge, geben unser Bestes und hoffen jetzt, dass alles glatt geht.

F: Zurück zu dir, Lewis. Nico hat die neuen Startprozeduren beim Grand Prix angesprochen. Es kommt jetzt viel mehr auf dich an. Bei den letzten beiden Rennen in Silverstone und Budapest hattet ihr nicht die besten Starts mit dem alten System. Konntet ihr euch ausreichend darauf vorbereiten und was denkst du über den Start morgen? Hilfe oder Hinderniss?

LH: Das Team hat alles ausführlich analysiert und ich war in der Fabrik, ebenso Nico. Wir haben geübt und uns im Simulator vorbereitet. Dann haben wir hier am gesamten Wochenende daran gearbeitet. Wir sind also bestmöglich vorbereitet. Wir fühlen uns relativ gut dabei. Es sollte für alle gleich sein. Also hoffe ich, dass es gut für uns ist und den Fans einen spannenden Start beschert.

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