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01.05.2016

Lewis: “Ich glaube fest an meine Jungs und vertraue ihnen voll”

Auf dem Podium mit Martin Brundle

MB: Lewis, du hast dich auf der ersten Runde aus Schwierigkeiten herausgehalten und davon gab es vor dir jede Menge, nicht wahr?

LH: Absolut. Die erste Kurve war nicht gerade einfach, aber bislang waren alle Rennen so.

MB: Bist du zufrieden? Hinter dir liegt ein schwieriges Wochenende, aber du musst ziemlich zufrieden sein, hier oben zu stehen, obwohl es nur der zweite Platz ist...

LH: Yeah, absolut. Ich freue mich sehr für das Team und ich habe gepunktet.

MB: Es gab einige entscheidende Überholmanöver heute Nachmittag - eines gegen Kimi, ein weiteres gegen Valtteri Bottas...

LH: Yeah. Bei Kimi weiß ich nicht, ob er damit gerechnet habe, dass ich dort überholen würde. Das war großartig. Gegen Valtteri kam ich von relativ weit hinten, aber er schien sich nicht zu verteidigen. So war es recht einfach.

MB: Du hast den Rückstand auf bis zu 7,7 Sekunden verkleinert und konntest Nico auf der Geraden schon sehen. Gab es einen Moment, in dem du dir gedacht hast: "Ich kann noch gewinnen"?

LH: Ich hatte keinen Zweifel daran, dass ich noch gewinnen könnte. Ich hatte die Pace, aber dann bekam ich wieder ein Problem mit dem Motor. Deshalb musste ich zurückstecken.

MB: Da ging es um die Situation mit dem Wasserdruck, richtig? Danach musstest du etwas zurückstecken, um den Motor zu schonen?

LH: Yeah, ich gab auf den Geraden nicht Vollgas. Ich versuchte nur, darauf zu achten.

In der FIA Pressekonferenz

F: Lewis, du bist wahrscheinlich einer der wenigen Fahrer hier, die gesehen haben, was am Start passiert ist. Du hast dir deinen Weg durch das Chaos gebahnt. Wie hast du das erlebt? Wie schwierig war es, da durchzukommen? Danach hattest du das Problem mit dem Wasserdruck. Wie ernst war das?

LH: Ich habe nur etwas Drama im Augenwinkel aufgeschnappt. Ich wusste, dass sich anscheinend jemand gedreht hatte und deshalb fuhr ich weit raus, um dem auszuweichen. In Kurve drei war dann einer der Ferrari direkt neben mir und plötzlich hörte ich einen lauten Knall und er war weg. Ich weiß nicht genau, was passiert ist. Später wusste ich nicht, wie kritisch es beim Motor war. Es gab für mich im Cockpit keine Anzeichen, aber ich musste langsamer machen.

F: Hättest du ohne dieses Problem gegen Nico um den Sieg kämpfen können? Du warst zu einem Zeitpunkt 7,7 Sekunden hinter ihm...

LH: Das ist jetzt unmöglich zu sagen. Aber das Auto fühlte sich gut an. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ich etwas schneller als Nico und knabberte so an seinem Vorsprung. Der Abstand war jedoch recht groß. Ich verkleinerte ihn allerdings von 13 auf 7,7 Sekunden oder um den Dreh. An diesem Punkt musste ich zurückstecken und eine Sekunde pro Runde langsamer fahren. Ich hoffte, dass es das Auto ins Ziel schaffen würde. Es gab keine Anzeichen und ich wusste nicht wirklich, was das größte Problem war und ob es der Motor überstehen würde. Ich habe nur versucht, das Auto ins Ziel zu retten.

F: Warst du überrascht?

LH: Ich war an den letzten beiden Wochenenden überrascht...

In den Medien

"Zuerst möchte ich den Jungs danken, die die neuen Teile heute Nacht aus der Fabrik hierhergebracht haben - und natürlich auch den Mechanikern, die die ganze Nacht durchgearbeitet haben, um alles für mich und das Rennen heute vorzubereiten. Die Jungs auf meiner Seite der Box erleben gerade eine schwierige Zeit, aber ich glaube fest an sie und vertraue ihnen."

"Wir haben in dieser Saison ein paar Veränderungen in der Box vorgenommen, aber das ist absolut nicht der Grund für die Probleme. Das war es in den vergangenen drei Jahren nicht und auch jetzt habe ich keinen Grund, das zu glauben. Ohne ihre harte Arbeit wäre ich gar nicht erst hiergekommen. Also nochmals vielen Dank an sie alle. In der ersten Kurve ging es ziemlich hektisch zu. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber ich sah etwas im Augenwinkel geschehen und dachte mir: 'Das passiert mir nicht noch einmal!'"

"Es gelang mir, mich herauszuhalten und es zu vermeiden, aber wenn ich eingelenkt hätte, hätte ich sie mitgenommen. Es war reiner Instinkt und ich bin froh, dass ich diesmal ohne Berührung durchgekommen bin. Danach hatte ich eine gute Pace und das Gefühl, dass ich um den Sieg mitfahren könnte. Aber dann kam das Problem mit dem Wasserdruck, das diese Chance zunichtemachte."

"Am Ende war es hart, aber ich probierte es so gut es ging. Ich musste das Auto richtig ins Ziel tragen und so wie das Wochenende verlaufen ist, bin ich einfach nur froh, dass ich die Zielflagge gesehen habe. Es liegt noch ein langer Weg vor mir in dieser Saison und ich habe nicht mehr viele intakte Motorteile übrig. Wir müssen unsere Zuverlässigkeit steigern."

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