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19.04.2015

Nico: “Ich habe voll angegriffen und es war ein super Kampf”

Auf dem Podium mit Sir Jackie Stewart

SIR JYS: Jetzt kommt ein Mann, der in der letzten Zeit verdammt oft auf dem Podium gestanden hat. Aber das heute war ein hartes Rennen, oder?

NR: Ja, es war okay. Die Überholmanöver haben Spaß gemacht. Die roten Autos zu überholen hat mir sehr gefallen. Am Ende versuchte ich, Lewis einzuholen, aber wir waren ungefähr gleich. Deshalb konnte ich ihn nicht einholen und er zog am Ende sogar etwas davon. Danach verlor ich leider meine Bremsen zwei Runden vor Schluss. Ich fuhr einfach geradeaus und das kostete mich eine Position gegen Kimi. Das war sehr enttäuschend.

SIR JYS: Es war bislang eine konstante Saison für Mercedes-Benz. Du musst froh sein, solch ein Auto zu haben?

NR: Ich bin sehr glücklich mit dem Auto, absolut. Das Team hat erneut großartig gearbeitet. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich auf jedes Rennen, das noch ansteht.

Pressekonferenz

F: Du bist auf deinem Startplatz ins Ziel gekommen. Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Du hast heute angegriffen, besonders bei den Manövern gegen Sebastian. Kannst du uns etwas darüber verraten und wie viel Spaß dir das gemacht hat? Und was hatte es mit dem Bremsproblem am Ende auf sich?

NR: Es begann enttäuschend für mich. Ich habe am Start einen Platz gegen Kimi verloren. Er hat mich einfach erwischt. Danach merkte ich aber sofort, dass das Auto unglaublich war. Ich griff sofort voll an und hatte das Glück, an Kimi und Sebastian vorbeizukommen. Es war ein toller Zweikampf gegen sie. Das war zu diesem Zeitpunkt sehr spannend. Nach jedem Boxenstopp fiel ich wieder hinter Sebastian zurück. Also musste ich immer wieder an ihm vorbei. Danach versuchte ich, Lewis einzuholen, aber das war unmöglich. Leider hatte ich Probleme mit den Bremsen. Zwei Runden vor Schluss verlor ich sie dann endgültig, nachdem ich das ganze Rennen über immer etwas hatte. Ich fuhr geradeaus und musste das Auto die letzten zwei Runden heimschleppen.

F: Du hast die Chance genutzt, als Sebastian auf Lewis achtete, der aus der Box kam, oder?

NR: Ja. Ich wählte die aggressive Innenlinie, weil er die Tür nicht zumachte. Er ließ eine kleine Lücke und damit eine kleine Möglichkeit. Ich hoffte, dass Lewis weit genug vor uns lag. Es war nicht offensichtlich, aber ich hoffte, dass er aus dem Weg sein würde, wenn wir in die erste Kurve kamen. Und es hat funktioniert. Aber das war sicherlich recht haarig. Besonders wenn man von außen zugeschaut hat. Von innen war es okay.

F: Ist der WM-Kampf gegen ein anderes Team schwieriger als gegen den eigenen Teamkollegen? Denn du weißt nicht, was die anderen machen oder was sie vorhaben, zum Beispiel bei der Strategie.

NR: Es ist anders, aber jedes Mal hart. Es ist schwierig, das im Detail zu erklären, aber es war hart, im letzten Jahr gegen Lewis zu kämpfen und in diesem Jahr ist es hart, auch gegen die Ferrari zu kämpfen.

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