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29.03.2015

Nico: “Ich kann nur im Namen des Teams sagen: Los geht’s, Ferrari!”

AUF DEM PODIUM

F: Nico, du hast ihn beim letzten Rennen angestachelt. Du hast Sebastian aufgefordert, etwas mehr Speed zu zeigen, um zu euch nach ganz vorne zu kommen. Du hast sicher nicht gedacht, dass er so schnell da sein würde, oder?

NR: Nein, aber im Namen unseres Teams sage ich nur: Los geht's, Ferrari!

F: Absolut, das haben wir heute gesehen. Ferrari hat gegen euch gekämpft. Sebastian hat es gesagt: Klar und fair. Es war ein riesiges Duell, das jedem hier gefallen hat. Darf ich dir eine Frage zu den Reifen stellen? Du hättest gestern in der ersten Session nicht mit den weichen Reifen fahren müssen. Heute hättest du sie gebrauchen können. War das ein Fehler?

NR: Ich kenne die genauen Details der Strategie nicht. Es war ganz schön kompliziert heute. Ich bin sicher, dass wir gut gearbeitet haben. Gratulation an Ferrari. Sie haben heute eine super Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Wir werden beim nächsten Rennen zurückkommen.

F: Ich denke ich muss niemanden daran erinnern, dass der erste Sieger in der modernen Formel 1-Ära von Mercedes-Benz vor ein paar Jahren du warst - in China. Wirst du dort wieder gewinnen?

NR: Yeah, China ist eine großartige Strecke für mich. Ich freue mich darauf und natürlich greifen wir den Sieg an.

F: Wirst du diesen Mann hier schlagen? Jeder würde gerne einen echten Zweikampf zwischen dir und Lewis sehen. Wird das so weiter gehen?

NR: Absolut, ja. Ich werde ihn hart bekämpfen. Definitiv.

PRESSEKONFERENZ

F: Die Strategie war heute entscheidend. Erzähle uns aus deiner Sicht, wie die Entscheidung gefallen ist, in der Safety Car-Phase an die Box zu gehen und auf im zweiten Stint auf die harten Reifen zu wechseln.

NR: Der Plan stammt von vor dem Rennen. Wenn es eine Safety Car-Phase in der Runde gibt, gehen wir rein. Wir hatten wohl nicht erwartet, dass so viele Fahrer draußen bleiben würden. Ich hatte auch nicht erwartet, so viel Zeit beim Boxenstopp zu verlieren, weil ich warten musste, bis andere vorbeigefahren waren. Die Boxengasse ist sehr breit, wir dachten, dass wir nebeneinander fahren könnten. Das waren die Probleme. Danach war es sehr schwierig, mich durch das Feld zu kämpfen. Das verursachte auch einen großen Reifenabbau. Dadurch kam ich ins Hintertreffen. Ich versuchte, mich so gut wie möglich zurück zu kämpfen, kam aber nicht mehr ganz bis an Lewis heran. Obwohl ich in der Boxenstoppphase viel verloren habe, bin ich damit zufrieden, dass ich sehr nah an Lewis herangekommen bin. Aber leider nicht nah genug, um anzugreifen.

F: Kannst du den Start beschreiben, als Sebastian dich gegen die Wand gedrängt hat?

NR: Er hat mir genügend Platz gelassen. Also ist es okay. Ich habe die Augen geschlossen und bin durch. Es war genauso wie im letzten Jahr. Ich habe also erwartet, dass er mir wieder den Raum lassen würde. Genauso wie vor einem Jahr. Ich konnte nur beten: "Bitte lasse mir etwas Platz." Und das hat er getan. Es war genug, also ist es in Ordnung. Ein Zentimeter weniger wäre vielleicht nicht mehr okay gewesen! Es war ein guter Kampf in Kurve eins. Er hat mich wieder innen reingedrängt. Deshalb musste ich ein wenig ausweichen, sonst hätten wir uns berührt. Aber es war fair.

F: Du hast in Melbourne gesagt, dass du Ferrari gerne näher dran hättest. Das sind sie jetzt. Was sagst du jetzt dazu? Ist es gut, dass du einen Gegner hast, der für ein anderes Team fährt oder herrscht jetzt Angst vor, weil sie so einen großen Schritt in so kurzer Zeit gemacht haben?

NR: Es ist ein großer Unterschied zwischen näher kommen und uns zu schlagen. Denn sie sind schneller. Das ist ein riesiger Unterschied! Zufrieden? Nein, überhaupt nicht. Ganz genau das Gegenteil sogar. Aber wie ich schon auf dem Podium gesagt habe. Im Namen des Teams heißt es jetzt: Los geht's. Wir werden hart zurückschlagen.

F: Du musstest dich beim ersten Stopp in der Safety Car-Phase hinter Lewis anstellen. Das hat dich einige Plätze gekostet. Hast du mit dem Team darüber diskutiert oder war das vorher so festgelegt worden?

NR: Das wurde erwartet. Ich wusste, dass ich kommen würde. Aber ich glaube, dass wir unterschätzt haben, wie lange ich nicht losfahren konnte, weil andere in der Boxengasse fuhren. Wir hatten das eingeplant und wollten, dass ich parallel zu ihnen fahren sollte. Aber vielleicht hielten sie es für zu riskant. Es stand auch ein Red Bull hinter dem anderen Red Bull an. Dadurch konnte ich nicht losfahren. Das müssen wir uns noch einmal ansehen. Das hat mich definitiv viel Zeit gekostet. Ich versuchte, so viel wie möglich zurückzuholen, um Lewis am Ende des Rennens einzuholen. Aber ich habe in dieser Phase einfach zu viel verloren.

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