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18.06.2015

Nico: “Ich reise hier sehr optimistisch an”

F: Monaco schien im vergangenen Jahr eine Art Wendepunkt im WM-Kampf zu sein. In diesem Jahr scheint es genauso zu sein. Wie siehst du das?

NR: Ich weiß es nicht. Ich denke nicht so sehr über die Vergangenheit oder so etwas nach. Ich lebe im Hier und Jetzt. Zuletzt lief es für mich okay, das stimmt. In Kanada natürlich nicht so sehr. Dort habe ich verloren. Aber ich fühle mich gut und es ist super, hier zu sein. Ich habe hier im vergangenen Jahr gewonnen, also reise ich sehr optimistisch an. Wir haben ein großartiges Auto. Es sollte also ein klasse Wochenende werden.

F: Lewis hat kürzlich gesagt, dass er sich im 2015er Auto viel wohler fühlt als im 2014er Wagen. Wie sieht das bei dir aus?

NR: Ziemlich gleich. Es ist sehr ähnlich, weil sich die Regeln nicht sehr geändert haben. Es ist eine fortschreitende Entwicklung. Es ist sehr ähnlich.

F: Wir haben seit Kanada viel über Lift and Coast gehört. Das Team hat auch eine Pressemitteilung herausgegeben und darin erklärt, was es ist. Darin heißt es, dass es aus Fahrersicht nicht einfach ist, weil man durch den veränderten Speed zu Beginn der Kurve einen anderen Bremspunkt finden muss. Kannst du als Fahrer etwas Licht darauf wergen, wie schwierig es ist, den richtigen Bremspunkt mit Lift and Coast zu finden?

NR: Nun ja, Lift and Coast ist der effizienteste Weg, um Sprit zu sparen. Das haben sie schon in den 80ern gemacht. Ich erinnere mich daran, wie mein Dad gegen Alain Prost im McLaren gekämpft hat. Sie mussten damals auch Sprit sparen, so viel hat sich da also nicht geändert. Heute ist es nur professioneller, genauer und detaillierter. Es bedeutet nicht, dass wir zurückstecken. Selbst wenn wir Lift and Coast einsetzen, fahren wir das Auto am absoluten Limit. Es ist einfach ein anderer Fahrstil. Aber der Fahrstil ist sehr fordernd. Man pusht immer noch wie verrückt, aber auf eine andere Art und Weise.

F: Nico Hülkenberg hat am vergangenen Wochenende in Le Mans eine großartige Leistung gezeigt. Hast du schon einmal daran gedacht, dort mitzufahren?

NR: Ehrlich gesagt, nicht. Momentan konzentriere ich mich voll auf dieses Jahr. Deshalb habe ich nicht darüber nachgedacht.

F: Wie viel Aufmerksamkeit gewährst du der Geschichte von Mercedes als Automobilhersteller. Bist du an Oldtimern interessiert? Würdest du demnächst gerne ein paar testen?

NR: Absolut, ich interessiere mich für die Geschichte. Ich sehe mir gerne Videos an und lese Bücher. Ich interessiere mich auch sehr für Oldtimer - ich bin ein riesiger Fan. Gestern bin ich für unseren Partner IWC einen 300SL Roadster von Stuttgart bis nach Schaffhausen in der Schweiz gefahren. Das war unglaublich. Es ist so eine unglaubliche Erfahrung, diese alten Autos zu fahren und zu sehen, wie fortgeschritten sie damals schon waren. Ich fahre so etwas gerne.

F: Wer könnte der nächste deutsche Fahrer in der Formel 1 sein? Derzeit scheinen nicht viele deutsche Talente in den Nachwuchsserien dabei zu sein. Mick Schumacher ist einer, der es vielleicht schaffen könnte, oder? Gibt es andere Namen?

NR: Pascal Wehrlein, unser Ersatzfahrer! Er ist sicherlich der beste Kandidat!

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