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17.04.2015

Toto: “Die Gleichung hat sich dieses Jahr geändert”

F: Vor zwölf Monaten haben deine beiden Fahrer ein großartiges Rennen geboten. In diesem Jahr scheint euch auch Ferrari im Nacken zu sitzen. Wie sehr schränkt das die Freiheiten eurer Fahrer im Rennen ein?

TW: Zunächst einmal ist es absolut richtig: Wir haben großartige Erinnerungen an das Rennen im vergangenen Jahr. Aber in diesem Jahr hat sich die Gleichung verändert. Wenn man sich die ersten drei Rennen ansieht, steht fest: Ferrari ist zurück. Sie haben auch heute Nachmittag sehr stark ausgesehen auf ihren Long Runs. Wir verfolgen immer noch unsere Prinzipien, wonach Lewis und Nico frei gegeneinander fahren dürfen. Aber es könnte es eine Situation geben, in der man sich dessen bewusst sein muss, dass es einen neuen Gegner gibt. Das ist nicht einfach. Wir haben nicht mehr den Vorsprung wie im vergangenen Jahr und das müssen wir bedenken.

F: Kannst du etwas mehr erklären, was wir heute gesehen haben? Im 2. Training wart ihr die Schnellsten. Aber mit Blick auf die Long Runs sah es sogar so aus, als ob Ferrari einen Tick schneller gewesen wäre?

TW: Ja, die Ferrari sahen heute im 2. Training wie das schnellste Auto aus. Ihre Rundenzeiten waren sehr stabil und schnell. Wir müssen unsere Arbeit zusammenbekommen und das analysieren. Heute ist erst Freitag. Am Sonntag wird es wichtig.

F: Du hast eben gesagt, dass ihr nicht mehr den Vorsprung wie im vergangenen Jahr habt und dass ihr das bedenken müsst. Liegt das daran, dass eure Fahrer von dem Zweikampf mit dem Teamkollegen zu sehr abgelenkt werden könnten? Vielleicht sollten sie sich mehr auf die Bedrohung durch Ferrari konzentrieren?

TW: Nein, da besteht kein Zusammenhang. Wenn man einen Vorsprung wie wir im letzten Jahr hat, ist es einfacher, Kompromisse bei der Rennstrategie einzugehen. Denn man möchte beide ganz neutral behandeln. Manchmal bedeutet das nicht den schnellsten Weg im Rennen. In Malaysia haben wir gesehen, dass beide Autos bei den Boxenstopps hintereinander fuhren. Wir wollten ihnen die gleiche Rennstrategie ermöglichen. Es könnte sein, dass wir die Strategien einfach aufteilen, wenn es nötig ist. Nur um sicherzustellen, dass wenigstens ein Auto ein gutes Ergebnis erzielen oder das Rennen gewinnen kann, wenn eine der Strategien falsch ist.

F: In der Formel 1 gibt es viele Diskussionen über die Nachfolge. Wie wichtig ist Kontinuität für den Erfolg. Habt ihr Nachfolgepläne in der Schublade, wenn ihr das Team oder den Sport verlasst?

TW: Das Problem ist, dass andere deine Nachfolgepläne für dich machen. Ich hoffe, dass es für mich noch keinen Nachfolgeplan gibt!

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